Willkommen
beim „Dokumentationszentrum Couragierte Recherchen und Reportagen“. Die Domain-Adresse „ansTageslicht.de“ steht gleichzeitig für die Idee dieses virtuellen DokZentrums:
- wichtige - teilweise auch mit Preisen ausgezeichnete - Recherchen und Reportagen, Geschichten und Themen der Öffentlichkeit zugänglich zu machen, d.h sie ans Tageslicht zu bringen.
- Aber auch: Wie die Geschichten oder Themen weitergehen - was sie bewirken und was sie verändern (können).
Dazu dokumentieren wir auch die Geschichten 'hinter den Geschichten'.
- Wir machen aber auch die Bedeutung von Informanten und so genannten Whistleblowern deutlich – Menschen, die relevante Informationen an die Medien weitergeben oder sich an die Öffentlichkeit wenden: mit Informationen und Hinweisen (z.B. auf Missstände oder Gefahren), die alle angehen.
Zuletzt online gegangen (Dezember 2011):
Flugzeugabsturz 1991 und SAS-Flugkapitän Oluf HUSTED
Genau vor 20 Jahren machte das Foto Schlagzeilen: Absturz einer Maschine der Scandinavian Airlines Systems, Flugnummer 751. Nicht entferntes Klareis auf beiden Flügeln begann sich unmittelbar nach dem Take-off zu lösen, wurde von den Turbinen eingesogen und setzte 1 1/2 Minuten nach dem Start beide Motoren schachmatt.
Dem Piloten gelang ein Wunder: die anstriebslose Maschine auf einem Acker bruchzulanden. Alle 122 Passagiere und die Besatzung kamen mit dem Leben davon.
Das Enteisungsproblem war nicht neu - die SAS hatte es regelmäßig heruntergespielt. Doch jetzt nach dem Beinahe-Desaster setzt sich ein anderer Flugkapitän für schnelle Kommunikation und Lösung des Problems ein: Oluf HUSTED.
Das Agieren als "Whistleblower" hat Folgen: Er verliert auf Betreiben der SAS seine Fluglizenz, wird frühpensioniert und betreibt inzwischen die dänische Website www.whistleblowers.dk
Aktuell besteht die Website aus mehreren Angeboten (Unterportalen):
In der ÜBERSICHT haben wir alles, was im DokZentrum ausführlich dokumentiert ist - unabhängig unter welchem Unterportal - geordnet: nach derzeit insgesamt 19 Themenfeldern. Man kann sich von dort aus direkt auf die jeweiligen Geschichten und Themen verlinken.
Unter WÄCHTERPREIS können Sie die seit 2003 mit dem „Wächterpreis der Tagespresse“ ausgezeichneten Arbeiten nachlesen. Der Wächterpreis wird jährlich von der Stiftung „Freiheit der Presse“ ausgelobt - für "couragierte Reporter". Das DokZentrum präsentiert diese Geschichten: im Original und wie sie entstanden sind.Die mit diesem bekannten Preis 'ausgezeichneten' Geschichten stehen zugleich für engagierten Journalismus, den es auch in Zeitungen immer noch gibt - trotz radikalen Stellenabbaus, drastischer Etatkürzungen und sonstiger Umbaumaßnahmen in den Redaktionen.
Die aktuellen WÄCHTERPREIS-Geschichten finden Sie unter www.ansTageslicht.de/waechterpreis.
Menschen, die – rechtzeitig – Alarm schlagen, wenn etwas ‚schief läuft’, sind für den gesellschaftlichen Zusammenhalt von enormer Bedeutung. Sie machen – rechtzeitig – auf Probleme, Missstände und drohende Risiken oder Gefahren aufmerksam. Zum Beispiel um Unglücksfälle zu verhindern oder Missmanagement und Machtmissbrauch abzustellen.
Paradoxerweise werden sie oft als „Verräter“ gebrandmarkt und gemobbt, wenn sie in die Öffentlichkeit gehen, um – rechtzeitig – zu warnen. Solche mutigen Menschen bezeichnet man als WHISTLEBLOWER oder auch Informanten oder Hinweisgeber. Wir dokumentieren das, was solche Menschen bewegen (können), und zeigen, wie unverzichtbar Whistleblowing ist.
Für potenzielle Whistleblower, also Menschen, die Hinweise auf Probleme, Missstände oder Gefahren geben wollen, gibt es einen Link, der auf eine Informations- und ‚Erste-Hilfe’-Seite führen wird: unter INFORMANTENINFO. Dort geben wir konkrete Tipps, wie sich das machen lässt, ohne z.B. den eigenen Arbeitsplatz usw. zu gefährden.
Denn im Gegensatz zu vielen anderen Ländern, in denen 'Alarm-Schlagen' und Kritik erwünscht sind, ist dies in Deutschland nicht der Fall: Im internationalen Vergleich zählt die Bundesrepublik, was die Schutzvorkehrungen für Whistleblower anbelangt, zu den Schlusslichtern.
Im Unterportal ANDERE STORIES präsentieren wir Themen und Geschichten, die in keines der hiesigen Unterportale hundertprozentig passen: Es sind Themen und Geschichten, die z.B. von der permanenten Auseinandersetzung zwischen 'Regierten' und Regierenden' handeln, also den Konflikten zwischen der Zivilgesellschaft und der "Macht", oder Reportagen, die den ganz normalen 'Menschen' in den Vordergrund stellen und nicht nur um die politischen und sonstigen 'Promis' kreisen, oder auch Recherchen, die sonst noch nirgendwo nachzulesen waren.
Unter UNDERCOVER haben wir begonnen, Geschichten zu dokumentieren, die im Wege verdeckter Recherchen entstanden sind: Informationen aus der Neo-Naziszene, Giftmüllschiebereien undsoweiter. Viele Dinge lassen sich nur auf diesem Wege aufklären. Im Mittelpunkt steht dabei das öffentliche Interesse, über Dinge Bescheid zu wissen, die für jeden von Bedeutung sind oder entsprechende Auswirkungen haben, auf anderem Wege aber sonst nicht bekannt würden.
Unter TV - MAGAZINE haben wir TV-Beiträge zu regelmäßig wiederkehrenden Themenschwerpunkten dokumentiert, die von der panorama-Redaktion des Norddeutschen Rundfunks (NDR), der Redaktion Kontraste vom Sender Radio Berlin-Brandenburg (RBB) sowie von Frontal21 des ZDF produziert und gesendet wurden.Die Kooperation mit diesen Redaktionen ist leider beendet. Das ZDF hat im Jahr 2007 seine nachhaltigen Online-Archive aufgegeben: Die originalen Filmberichte, die z.B. die Mächtigen ins Schwitzen gebracht haben, sind nun nicht mehr online. Die panorama-Redaktion hat uns 2008 verübelt, dass wir uns im Zusammenhang mit der Vergabe eines Wächterpreises ("Schon GEZahlt?") mit dem Thema Rundfunkgebühren beschäftigt hatten (mehr unter www.ansTageslicht.de/panorama).
Wir sind dabei, die Geschichten und Diskussionen, die die "öffentlich-rechtlichen TV-Magazine" angestoßen haben, neu aufzubereiten und zu aktualisieren. Die Sender sind nicht mehr daran interessiert, Bestandteil des "öffentliches Gedächtnis" zu sein, die Redaktion panorama ausgenommen.
Wir lösen dieses Unterportal im Laufe des Jahres 2012 auf
Die Freiräume für Menschen und Medien in Osteuropa sind sehr unterschiedlich. Andererseits sind wachsende Frei- und Entwicklungsräume Voraussetzung für demokratische Selbstbestimmung. Das DokZentrum wird deshalb künftig mit Russland kooperieren: mit dem Freien Russisch-Deutschen Institut (FRDIP) an der Fakultät für Journalismus der Lomonossov-Universität in Moskau. Zur Vorbereitung haben wir im Herbst 2009 eine hamburgweite Veranstaltungsreihe durchgeführt: Medien und Demokratie in Osteuropa. Wie diese Kooperation aussehen wird, finden Sie hier.Alle unter ansTageslicht.de präsentierten Geschichten (Stories), Recherchen und Reportagen sind, erstens, vollständig dokumentiert, für alle zugänglich und einfach aufzufinden.
Darüber hinaus dokumentieren wir, zweitens, immer auch die Geschichten ‚hinter den Geschichten’. Sie beantworten weitere Fragen. Zum Beispiel
- Wie ist die Geschichte überhaupt entstanden? Oder: Wie ist der Skandal ins Rollen gekommen?
- Wer genau ist daran beteiligt?
- Wie sind die Reporter an die Informationen gelangt und wie sind sie dabei vorgegangen?
- Was hat die Story für Folgen gehabt? Und für wen?
- Wie ist die Geschichte weitergegangen? Wie sieht der aktuelle Stand der Dinge aus?
- Und: Was Sie selbst im Einzelfall - z.B. gegen eine missliche Situation - unternehmen können.
Auch diese Aspekte finden Sie immer auf der linken Navigationsleiste innerhalb eines Themas bzw. einer Geschichte. Ansonsten können Sie von jeder Site, die Sie aufgerufen haben, auf ein anderes Unterportal wechseln: über die farbig markierten Reiter in der oberen Navigationsleiste.
Die Website befindet sich im permanenten Ausbau. Geplant ist die Erweiterung mit Geschichten, Themen, Skandalen und Affären sowie den daraus folgenden Veränderungen aus anderen Ländern. Dies soll in gegenseitiger Kooperation mit ähnlichen Institutionen wie ansTageslicht.de geschehen. Für die englischsprachigen Übersetzungen steht die Website www.in2public.org (under construction) bereit. Für Recherchen und Reportagen aus Russland und anderen osteuropäischen Ländern ist das Portal www.vsvet.org (under construction) vorgesehen. Dies wird in Zusammenarbeit mit dem Freien Russisch-Deutschen Institut für Publizistik (FRDIP) an der Lomonossov-Universität in Moskau geschehen.
Das DokZentrum ansTageslicht.de ist z.Zt. an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften (HAW), Hamburg, angesiedelt: an der Fakultät Design, Medien und Information (DMI). Weitere Infos dazu unter über uns sowie unter haw-hamburg
Wenn Sie den genauen Pfad einer Seite hier wissen wollen (z.B. um einen Link darauf zu legen), können Sie dies mit einem Klick auf die rechte Maustaste machen: „Link in neuem Fenster öffnen“. Es erscheint dann die vollständige Adressierung der Seite, die sich immer erst beim Ansteuern aus den Informationen der hier unterlegten Datenbank zusammensetzt. Weitere Infos zum Navigieren unter hilfe.
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