Das Projekt "Medien und Demokratie in Osteuropa" besteht aus drei Bausteinen:
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1) Eine Kooperation zwischen dem DokZentrum ansTageslicht.de und dem FRDIP, dem Freien Russisch-Deutschen Institut für Publizistik (www.frdip.ru) an der Fakultät für Journalismus der Lomonossov-Universität in Moskau: Gesellschaftlich relevante Themen und Geschichten sowie Skandale und Veränderungen, die sie auslösen (können), sollen in die Wahrnehmung auch in Osteuropa gelangen (können). Umgekehrt wollen wir hier im Westen erfahren, was sich im Osten tut.
Dieser Austausch von Informationen und gegenseitigem Verständnis steht im Mittelpunkt. Dies soll auch in beiden Sprachen, deutsch und russisch, geschehen.
Zu diesem Zweck finanziert die Hochschule für Angewandte Wissenschaften (HAW) in Hamburg eine 8wöchige Gastprofessur, um diese Zusammenarbeit vorzubereiten. Aus Moskau kommt Prof. Dr. Michail WORONENKOV, Leiter der Lehrgebiets Weiterbildung im Rundfunk.
2) Die Übersetzung des (Lehr)Buchs "Investigativer Journalismus" (siehe dazu auch
www.recherchieren.org) ins Russische auf einer für jeden (kostenfrei) zugänglichen Online-Plattform. Damit soll Know-how verbreitet werden, was Recherchetechniken anbelangt. Dieses Teilprojekt finanzieren die Medienstiftung Hamburg/Schleswig-Holstein sowie auch mit einem kleineren Anteil das Department Medientechnik an der HAW.
3) Im Kontext der Gastprofessur haben das DokZentrum (HAW), die Universität Hamburg (Studiengang Osteuropastudien) sowie die ZEIT-Stiftung im Wintersemester 2009/2010 eine sechsteilige Veranstaltungsreihe "Was passiert im Osten? Was wissen wir im Westen? Medien und Demokratie in Osteuropa" veranstaltet. Dies wurde vor allem von der ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius finanziert. Informationen dazu unter
Die Veranstaltungsreihe.