Tag: Düsseldorf


Wächterpreis

Online am: 05.05.2007 | Aktualisiert am: 02.12.2015

Nix wie weg - Reisen mit E.ON & Co

Dürfen Stadträte und Bürgermeister, die darüber zu entscheiden haben, von welchem Energiekonzern sie Strom und Gas kaufen (wollen), auf Einladung eben dieser Energiekonzerne zur Oper nach Wien oder auf eine Erdölplattform fahren? Nachgedacht darüber hatte lange niemand. Bis Redakteur Ekkehard RÜGER aus der Einmann-Lokalredaktion des Bergischen Volksboten einen Tipp bekam und einen ersten Artikel schrieb. Der löste eine Welle von staatsanwaltschaftlichen Durchsuchungen aus, zwang die Energieriesen zu einem neuen Kodex. Redakteur RÜGER bekam dafür 2007 einen "Wächterpreis der Tagespresse" zugesprochen.

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Whistleblower

Online am: 01.02.2012 | Aktualisiert am: 04.11.2015

Harald FRIEDRICH und das (schlechte) Trinkwasser aus der Ruhr

Die Karte veranschaulicht, worum es in diesem Whistleblowerfall geht: um die Versorgung von rund 4 Millionen Menschen entlang der Ruhr mit Trinkwasser. Dabei nimmt die Ruhr auf der einen Seite die Abwässer der Industrie und der Haushalte auf, auf der anderen Seite wird aus diesem "Oberflächengewässer" das Trinkwasser gewonnen. Bei perfektionierten Kläranlagen und Trinkwasseraufbereitungsanlagen, die auf dem neuesten Stand der Technik wären, eigentlich kein Problem. Eigentlich.

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Wächterpreis

Online am: 05.05.2008 | Aktualisiert am: 17.11.2015

PFT und anderes im Trinkwasser aus der Ruhr

Die Aufregung war groß. Und kam dem CDU-Umweltminister UHLENBERG gerade recht: So konnte er alle kritischen Blicke und Fragen auf eine kriminelle Abfallentsorgungsfirma lenken. Dass das Problem tiefer und größer war, wusste er von seinem zuständigen Abteilungsleiter Dr. Harald FRIEDRICH. Doch den wollte er loswerden - die Wasserwirtschaft hatte darum gebeten. Und deswegen ließ er gegen ihn ermitteln. Der Journalist David SCHRAVEN kam ihm dabei sehr ungelegen. Denn der hatte seinen Finger in die Wunde gelegt. Und dafür einen "Wächterpreis" erhalten.

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Whistleblower

Online am: 26.02.2010 | Aktualisiert am: 25.11.2015

Steuerfahnder Klaus FÖRSTER gegen den Rest der Republik

Was der Steuerbeamte bei seiner täglichen Arbeit gefunden hatte, sollte sich zu einem der größten Skandale, der Flick-Parteispenden-Affäre ausweiten: Geldwäsche und Steuerhinterziehung in gigantischem Umfang. Die Beteiligten: neben dem Flick-Konzern, der auf diese Weise Steuern sparen wollte, alle große Parteien: CDU und CSU, SPD und FDP. Alle waren sich einig: Die Wahrheit sollte nicht ans Tageslicht kommen. Deshalb wirkte sich auch die Arbeit des aufrechten Steuerbeamten Klaus FÖRSTER schnell aus: "EdeKa" - "Ende der Karriere". Die Wahrheit kam trotzdem ans Tageslicht. Z.B. Geldwäsche mit aktiver Hilfe eines Klosters. Wer würde auch schon auf die Idee kommen, frommen Gottesmännern und gläubigen Nonnen Unredliches zu unterstellen? Rekonstruktion eines riesigen Skandals. Von Anfang an.

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