Tag: Tagesspiegel


Wächterpreis Whistleblower

Online am: 03.05.2008 | Aktualisiert am: 20.08.2015

"Man muss nicht alles sehen". Wie 3 staatliche Neo-Nazi-Bekämpfer kaltgestellt wurden

"Hingucken" heißt das Motto der Landesregierung in jenem Bundesland, das an der Spitze der Statistik rechter Gewalttaten steht: Sachsen-Anhalt. "Man muss nicht alles sehn!" erklärt der Dessauer Polizeivizepräsident drei Staatsschützern, die bisher sehr erfolgreich waren in ihrem Kampf gegen "rechts". Dem Polizeichef tut seine Äußerung und seine Meinung keinen Abbruch. Die 3 Staatsschützer hingegen, die sich aktiv engagiert haben, müssen ihre Dienststelle verlassen und werden degradiert. Bis heute.

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Wächterpreis

Online am: 03.05.2004 | Aktualisiert am: 15.02.2016

"Folter"-Drohung": ein Mörder, ein totes Kind, ein Polizeivizepräsident

Ein elfjähriger Junge wird entführt, der Entführer gefasst. Wo er das Kind versteckt hält, ob es noch am Leben ist, verrät er nicht. Die Uhr tickt - nach mehreren Tagen in der Kälte und ohne Wasser und Essen droht der Tod des jungen Lebens. Der Entführer: ein 27jähriger Jurastundent, der sich mit dem Geld und seiner Freundin ein schönes Leben machen wollte. Darf die Polizei Gewalt androhen? Um das Leben des Kindes zu retten? Wie weit dürfen (müssen/sollten) Verhörmethoden bei zweifelsfrei enttarnten Kidnappern gehen? Der Frankfurter Polizeivizepräsident hat sich für eine Grenzüberschreitung entschieden. Ihm lag das Leben des Kindes am Herzen. Der Täter wurde wegen Mordes bzw. "besonderer Schwere der Schuld" zu lebenslanger Haft verurteilt. Aber auch der Polizeivize musste büßen. Gerecht? Ist die Androhung von Schmerzen "Folter"?

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Wächterpreis

Online am: 04.05.2016 | Aktualisiert am: 14.04.2016

PEGIDA: neuer bürgerlicher Rassismus

Im Oktober 2014 erschien PEGIDA zum ersten Mal auf den Straßen Dresdens. Mit dem „Abendspaziergang“ an einem Montag machten Demonstranten um Lutz BACHMANN auf sich aufmerksam. Niemand ahnte zu dem Zeitpunkt, dass aus dieser ersten friedlichen Demonstration eine Bürgerbewegung werden würde, die durch Gewaltbereitschaft, Hasstiraden, Volksverhetzung und Rassismus für Furore sorgen würde.

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Wächterpreis

Online am: 05.05.2012 | Aktualisiert am: 18.04.2016

Verkaufte Familienhilfe

In Berlin, das "arm, aber sexy" ist, gibt der Staat jährlich rd. 400 Millionen Euro für die Unterstützung von "Familien" aus, die Probleme haben: fast eine halbe Milliarde. Das weckt Begehrlichkeiten, und so teilen sich fast 800 freie "Träger" diesen Kuchen. Und so wie der Appetit beim Essen kommt, so ineffizient wird vielfach das, was eigentlich sinnvoll gemeint ist. Nicht so sehr die Familien profitieren davon, sondern vor allem die Träger: ein System der freien Selbstbedienung.

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