Tag: Mobbing


Wächterpreis Whistleblower

Online am: 03.05.2008 | Aktualisiert am: 20.08.2015

"Man muss nicht alles sehen". Wie 3 staatliche Neo-Nazi-Bekämpfer kaltgestellt wurden

"Hingucken" heißt das Motto der Landesregierung in jenem Bundesland, das an der Spitze der Statistik rechter Gewalttaten steht: Sachsen-Anhalt. "Man muss nicht alles sehn!" erklärt der Dessauer Polizeivizepräsident drei Staatsschützern, die bisher sehr erfolgreich waren in ihrem Kampf gegen "rechts". Dem Polizeichef tut seine Äußerung und seine Meinung keinen Abbruch. Die 3 Staatsschützer hingegen, die sich aktiv engagiert haben, müssen ihre Dienststelle verlassen und werden degradiert. Bis heute.

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Whistleblower

Online am: 02.04.2015 | Aktualisiert am: 21.08.2015

Margrit HERBST im Kampf gegen die Rinderseuche BSE

Dass zermahlene Tierkadaver, die als Tiermehl im Futter von Rindern verwendet werden und später als Rindfleisch auf dem Essteller landen, nicht gerade appetitanregend wirken, leuchtet - zumindest heute - ein. Heutzutage wissen wir über Nahrungsketten mehr als vor über 20 Jahren. Dass Tiermehl, produziert aus an der Scrapie (Schafskrankheit) verendeten Lämmern, nicht nur die Rinder, sondern auch gefährlich für die Menschen werden kann, darauf hat z.B. die Veterinärin Dr. Margrit Herbst schon sehr frühzeitig ab 1990 hingewiesen. Ziemlich erfolglos - sie wurde wenig gehört. Aber für ihre Warnungen gekündigt. Erst im Jahr 2000 wurde die Problematik dann offiziell bestätigt. Dann war es sogar ein Thema für die BILD-Zeitung. Und löste politisch ein Chaos aus. Der Rücktritt zweier Minister (Landwirtschaft, Gesundheit) war nur der Anfang. Wir dokumentieren das Problem BSE und den Kampf der Whistleblowerin Margrit HERBST um Öffentlichkeit.

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Whistleblower

Online am: 01.08.2014 | Aktualisiert am: 14.09.2015

Inge HANNEMANN – Kampf den Hartz IV-Sanktionen im Jobcenter

Inge HANNEMANN ist eine (ehemalige) Mitarbeiterin eines Jobcenters in Hamburg-Altona, die aufgrund ihres kritischen Blogs über das Hartz-IV-System seit April 2013 von der Arbeit freigestellt, aber nicht gekündigt wurde. HANNEMANN war die erste Mitarbeiterin eines deutschen Jobcenters, die sich öffentlich kritisch gegen die Arbeitsmarktpolitik der Agenda 2010 äußerte. Wir haben ihre Geschichte und ihre Beweggründe dokumentiert.

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Whistleblower

Online am: 01.02.2012 | Aktualisiert am: 04.11.2015

Harald FRIEDRICH und das (schlechte) Trinkwasser aus der Ruhr

Die Karte veranschaulicht, worum es in diesem Whistleblowerfall geht: um die Versorgung von rund 4 Millionen Menschen entlang der Ruhr mit Trinkwasser. Dabei nimmt die Ruhr auf der einen Seite die Abwässer der Industrie und der Haushalte auf, auf der anderen Seite wird aus diesem "Oberflächengewässer" das Trinkwasser gewonnen. Bei perfektionierten Kläranlagen und Trinkwasseraufbereitungsanlagen, die auf dem neuesten Stand der Technik wären, eigentlich kein Problem. Eigentlich.

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Whistleblower

Online am: 21.05.2011 | Aktualisiert am: 04.11.2015

Guido STRACK: Ein EU-Beamter gegen OLAF

1999 musste die komplette EU-Kommission zurücktreten - unter dem Druck der Öffentlichkeit. Selbstbedienung, Begünstigung und Korruption hatten ein unerträgliches Maß erreicht. Die neue Kommission lobte Besserung. Was daraus geworden ist, erfahren Sie hier an diesem Fall des ehemaligen EU-Beamten Guido STRACK. Die Geschichte beginnt 2002. Und ist bis heute nicht zu Ende.

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Whistleblower

Online am: 03.03.2008 | Aktualisiert am: 08.11.2015

Gegen gefälschte Statistiken in den Arbeitsämtern: Erwin BIXLER

Eine Pressekonferenz im Wohnzimmer, die nicht sein durfte. Damit begann die Reform der Arbeitsmarktpolitik ab 2002. Sie endete in mehreren "Hartz-Reformen", z.B. "Hartz IV". Auslöser: Flächendeckende Manipulationen der Statistiken durch die Arbeitsämter. BIXLER hatte das früh erkannt und aufmerksam gemacht. Doch im Apparat der Arbeitsverwaltung mochte man Kritik oder Hinweise auf Missstände überhaupt nicht. BIXLER wurde totgeschwiegen. Bis er vom Bundesarbeitsminister nach Berlin einbestellt wurde. Dann nahm das Schicksal seinen Lauf: Die Arbeitsmarktpolitik wurde verändert, BIXLER sozusagen entlassen.

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Whistleblower

Online am: 09.09.2008 | Aktualisiert am: 11.11.2015

Steuerhinterziehung im Finanzamt Münster: Werner Borcharding akzeptiert das nicht

Wenn 'Steuerbetrug' entdeckt wird, kommt es normalerweise zu einem Strafverfahren. Im konkreten Fall hatte man in den Finanzbehörden in Münster versucht, die Straftat 'niedrig zu hängen' bzw. das Ganze niederzuschlagen. Es hätte fast geklappt, wenn nicht der Steueramtsrat Werner BORCHARDING 1994 ein 'Weihnachtspaket' erhalten hätte. Die leidvolle Geschichte eines aufrechten Steuerbeamten.

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Whistleblower

Online am: 27.01.2009 | Aktualisiert am: 14.11.2015

Whistleblower Holger SPRENGER und VW. Wie der Autokonzern mit engagierten Mitarbeitern umgeht

Was "Hartz IV" bedeutet, weiß jeder. Die meisten kennen auch den Namensgeber: Peter HARTZ, lange Jahre oberster Personalchef bei VW. In seine Ägide fallen die sog. Lust- und Puffreisen von VW - Praktiken, mit denen man sich die Betriebsräte und Gewerkschaftsmitglieder gefügig machen konnte. Dieser Skandal kam im Jahr 2005 ans Tageslicht. Bereits vorher gab es einen anderen: Betrug und Korruption im Konzern. Das bekam auch Holger SPRENGER am eigenen Leib zu spüren. Er versuchte dagegen vorzugehen. Und lief auf allen Ebenen auf. Bis hin beim Aufsichtsrat. Als er bei der Hauptversammlung aller Aktionäre Ferdinand PIECH damit konfrontierte, wurde SPRENGER gekündigt. Und weil er viele betriebliche Verbesserungsvorschläge gemacht hatte, aber um die Früchte betrogen wurde, gelang es ihm, sein ihm zustehendes Honorar per Gerichtsvollzieher bei VW einzutreiben.

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Whistleblower

Online am: 03.03.2010 | Aktualisiert am: 14.11.2015

Missbrauch durch Macht - Ministerialrat Dr. Wilhelm SCHLÖTTERER akzeptiert das nicht

Wer in Bayern als hoher Finanzbeamter darauf dringt, dass auch die "Großkopferten" korrekt ihre Steuern zahlen (sollen), legt sich schnell mit den Mächtigen an. VIP's wie "Kaiser Franz" oder der ehemalige Wienerwald-Chef Friedrich JAHN genossen im Freistaat Bayern lange Sonderstatus. So musste auch Dr. Wilhelm SCHLÖTTERER regelmäßig mit dem Bayern-Chef Franz Josef STRAUSS aneinandergeraten. SCHLÖTTERER wurde degradiert, aufs Abstellgleis geschoben. Kein Grund für den aufrechten Beamten, klein beizugeben. Und inzwischen ist auch vieles anders geworden. "Fälle" wie Uli HOENEß werden nicht mehr einfach so akzeptiert.

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Whistleblower

Online am: 25.04.2013 | Aktualisiert am: 20.11.2015

Mobbing + Whistleblowing in der DZ Bank: Andrea FUCHS zwanzig Mal gekündigt

Urkundenfälschung(en), falsche Eidesstattliche Versicherungen vor Gericht, Insiderverrat, Manipulation(en) in der konzerneigenen Revisionsabteilung - Alltag in der DZ Bank, der Mutter aller Volksbanken und Raiffeisenkassen? Die Dokumente, die wir präsentieren, und die Geschichte, die wir dazu erzählen, sprechen eine klare Sprache. Ebenso die Leidtragende dieser Geschichte: eine ehemalige Wertpapierhändlerin, Andrea FUCHS, die sich gegen derlei Machenschaften zur Wehr gesetzt hatte - sie wurde von der DZ Bank 20 Mal gekündigt ...

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Whistleblower

Online am: 26.02.2010 | Aktualisiert am: 25.11.2015

Steuerfahnder Klaus FÖRSTER gegen den Rest der Republik

Was der Steuerbeamte bei seiner täglichen Arbeit gefunden hatte, sollte sich zu einem der größten Skandale, der Flick-Parteispenden-Affäre ausweiten: Geldwäsche und Steuerhinterziehung in gigantischem Umfang. Die Beteiligten: neben dem Flick-Konzern, der auf diese Weise Steuern sparen wollte, alle große Parteien: CDU und CSU, SPD und FDP. Alle waren sich einig: Die Wahrheit sollte nicht ans Tageslicht kommen. Deshalb wirkte sich auch die Arbeit des aufrechten Steuerbeamten Klaus FÖRSTER schnell aus: "EdeKa" - "Ende der Karriere". Die Wahrheit kam trotzdem ans Tageslicht. Z.B. Geldwäsche mit aktiver Hilfe eines Klosters. Wer würde auch schon auf die Idee kommen, frommen Gottesmännern und gläubigen Nonnen Unredliches zu unterstellen? Rekonstruktion eines riesigen Skandals. Von Anfang an.

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Whistleblower

Online am: 23.02.2015 | Aktualisiert am: 02.12.2015

Wo hierzulande Aufrichtigkeit nicht erwünscht ist: Der Fall Swen ENNULLAT

Zum zweiten Male Whistleblower geworden, mit 38 Jahren. Diesesmal im Land Brandenburg. Ort des Geschehens: Königs Wusterhausen (KW) vor den Toren Berlins. Wer dort Missstände aufgreifen und beseitigen will, hat schlechte Karten: alle Ebenen werden von einer Partei beherrscht, der SPD. Brandenburg ist das Gegenstück zu Bayern: Kontrolleur und zu Kontrollierende sind meistens in derselben Partei. Da kommt offenbar keiner ran. Und wenn doch, dann heißt das Ende der Karriere. Zumindest in Brandenburg.

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Whistleblower

Online am: 05.10.2010 | Aktualisiert am: 09.12.2015

Keine Atomwaffenzünder für den Iran

Waffen verboten" - so wir hier auf diesem Schild heißt es beispielsweise in Hamburger S-Bahn-Bahnhöfen. Waffen in jeglicher Form sind absolut unerwünscht. Denn Waffen sind potenziell gemeingefährlich. Das sieht - im Prinzip - auch die internationale Staatengemeinschaft so, auch wenn sich viele daran nicht halten und Waffenproduktion oder Waffenexport zulassen oder nicht verhindern. In Deutschland ist es - eigentlich - verboten, Waffen oder relevante Bauteile in Krisengebiete auszuführen. Zum Beispiel auch in den Iran. Ein junger Zöllner hatte 2002 nachts und durch sofortiges Handelns genau so etwas verhindert. Er wurde entlassen. Grund: Er habe den Dienstweg nicht eingehalten.

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Whistleblower

Online am: 01.05.2009 | Aktualisiert am: 26.02.2016

"Steueroase Hessen"? Oder: die hessische Steuerfahnder-Affäre

Mit einer Großdurchsuchung der Commerzbank AG in Frankfurt/M 1996 begann es. Mit rd. 60.000 Steuerhinterziehungsfällen ging es weiter - die rd. 100 Steuerfahnder in der Bankenmetropole kamen kaum mit der Arbeit hinterher. Kurz vor der Jahrtausendwende kam in Hessen dann die CDU an die Macht. Und ihre Liechtensteinische Parteifinanzierungstiftung "Zaunkönig" mit ihren Schwarzgeldern ans Tageslicht. Ministerpräsident Roland KOCH wollte danach Ruhe einkehren lassen. Die Steuerfahnder sollten über eine geheime "Amtsverfügung" gezwungen werden, bei ihrer Arbeit nicht mehr so genau hinzuschauen. Die Steuerbeamten wehrten sich - der Anordnung Folge zu leisten widerspräche Recht und Gesetz. Roland KOCH und seine Finanzverwaltung setzten die Daumenschrauben an: Zwangsversetzungen, Umorganisationen, Auflösung der Steuerfahndung, Psychiatrisierung der letzten aufmüpfigen Steuerfahnder. Bis heute ist diese Affäre nicht ausgestanden.

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