Tag: Kündigung


Whistleblower

Online am: 02.04.2015 | Aktualisiert am: 21.08.2015

Margrit HERBST im Kampf gegen die Rinderseuche BSE

Dass zermahlene Tierkadaver, die als Tiermehl im Futter von Rindern verwendet werden und später als Rindfleisch auf dem Essteller landen, nicht gerade appetitanregend wirken, leuchtet - zumindest heute - ein. Heutzutage wissen wir über Nahrungsketten mehr als vor über 20 Jahren. Dass Tiermehl, produziert aus an der Scrapie (Schafskrankheit) verendeten Lämmern, nicht nur die Rinder, sondern auch gefährlich für die Menschen werden kann, darauf hat z.B. die Veterinärin Dr. Margrit Herbst schon sehr frühzeitig ab 1990 hingewiesen. Ziemlich erfolglos - sie wurde wenig gehört. Aber für ihre Warnungen gekündigt. Erst im Jahr 2000 wurde die Problematik dann offiziell bestätigt. Dann war es sogar ein Thema für die BILD-Zeitung. Und löste politisch ein Chaos aus. Der Rücktritt zweier Minister (Landwirtschaft, Gesundheit) war nur der Anfang. Wir dokumentieren das Problem BSE und den Kampf der Whistleblowerin Margrit HERBST um Öffentlichkeit.

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Online am: 14.02.2011 | Aktualisiert am: 07.10.2015

Der Fall RG - alltäglicher Justizirrtum in Deutschland?

Was geschieht, wenn Polizisten Polizisten anzeigen? Und die Aussagen zweier gegen eine (einzige) steht? Auch wenn sich die Aussagen der Mehrheit selbst widersprechen? Und: Ist das Thema Korruption bei der Polizei überhaupt ein 'Thema'? Wir analysieren das am Beispielsfall "R.G.", der sich bei uns gemeldet hatte.

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Whistleblower

Online am: 27.06.2008 | Aktualisiert am: 28.10.2015

Altenpflege: Brigitte HEINISCH in Berlin schlägt Alarm

Darf eine Altenpflegerin Alarm schlagen, wenn sog. bettlägrige Heimbewohner bis zur Mittagszeit ungewaschen bleiben? Und teilweise in ihrem Urin und Kot liegen (müssen)? Der Berliner Gesundheitskonzern Vivantes meint 'nein'. Brigitte HEINISCH sagte "ja!". Deswegen musste sie sich durch alle Instanzen der deutschen Arbeitsgerichtsbarkeit klagen. Und dann vor den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte ziehen. Erst dort hatte sie Erfolg: Whistleblowing ist ein Menschenrecht. Und das Recht der Öffentlichkeit auf Information ist wichtiger als das Geschäftsinteresse von Unternehmen.

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Whistleblower

Online am: 01.02.2012 | Aktualisiert am: 04.11.2015

Harald FRIEDRICH und das (schlechte) Trinkwasser aus der Ruhr

Die Karte veranschaulicht, worum es in diesem Whistleblowerfall geht: um die Versorgung von rund 4 Millionen Menschen entlang der Ruhr mit Trinkwasser. Dabei nimmt die Ruhr auf der einen Seite die Abwässer der Industrie und der Haushalte auf, auf der anderen Seite wird aus diesem "Oberflächengewässer" das Trinkwasser gewonnen. Bei perfektionierten Kläranlagen und Trinkwasseraufbereitungsanlagen, die auf dem neuesten Stand der Technik wären, eigentlich kein Problem. Eigentlich.

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Whistleblower

Online am: 03.08.2009 | Aktualisiert am: 04.11.2015

Datenmissbrauch und Datenhandel: Detlef TIEGEL schlägt Alarm

"Das Wohl vieler überwiegt das Wohl des Einzelnen!" Dies ist nicht nur das Leitmotiv des Mr. SPOCK vom Raumschiff Enterprise, sondern auch die Devise von Detlef TIEGEL, geboren 1972 und seit 1996 in der Call-Center-Branche aktiv. 2008 kam es für ihn zum Schwur: Er entschied sich für das "Wohl vieler" ...

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Whistleblower

Online am: 21.05.2011 | Aktualisiert am: 04.11.2015

Guido STRACK: Ein EU-Beamter gegen OLAF

1999 musste die komplette EU-Kommission zurücktreten - unter dem Druck der Öffentlichkeit. Selbstbedienung, Begünstigung und Korruption hatten ein unerträgliches Maß erreicht. Die neue Kommission lobte Besserung. Was daraus geworden ist, erfahren Sie hier an diesem Fall des ehemaligen EU-Beamten Guido STRACK. Die Geschichte beginnt 2002. Und ist bis heute nicht zu Ende.

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Whistleblower

Online am: 27.01.2009 | Aktualisiert am: 14.11.2015

Whistleblower Holger SPRENGER und VW. Wie der Autokonzern mit engagierten Mitarbeitern umgeht

Was "Hartz IV" bedeutet, weiß jeder. Die meisten kennen auch den Namensgeber: Peter HARTZ, lange Jahre oberster Personalchef bei VW. In seine Ägide fallen die sog. Lust- und Puffreisen von VW - Praktiken, mit denen man sich die Betriebsräte und Gewerkschaftsmitglieder gefügig machen konnte. Dieser Skandal kam im Jahr 2005 ans Tageslicht. Bereits vorher gab es einen anderen: Betrug und Korruption im Konzern. Das bekam auch Holger SPRENGER am eigenen Leib zu spüren. Er versuchte dagegen vorzugehen. Und lief auf allen Ebenen auf. Bis hin beim Aufsichtsrat. Als er bei der Hauptversammlung aller Aktionäre Ferdinand PIECH damit konfrontierte, wurde SPRENGER gekündigt. Und weil er viele betriebliche Verbesserungsvorschläge gemacht hatte, aber um die Früchte betrogen wurde, gelang es ihm, sein ihm zustehendes Honorar per Gerichtsvollzieher bei VW einzutreiben.

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Whistleblower

Online am: 25.04.2013 | Aktualisiert am: 20.11.2015

Mobbing + Whistleblowing in der DZ Bank: Andrea FUCHS zwanzig Mal gekündigt

Urkundenfälschung(en), falsche Eidesstattliche Versicherungen vor Gericht, Insiderverrat, Manipulation(en) in der konzerneigenen Revisionsabteilung - Alltag in der DZ Bank, der Mutter aller Volksbanken und Raiffeisenkassen? Die Dokumente, die wir präsentieren, und die Geschichte, die wir dazu erzählen, sprechen eine klare Sprache. Ebenso die Leidtragende dieser Geschichte: eine ehemalige Wertpapierhändlerin, Andrea FUCHS, die sich gegen derlei Machenschaften zur Wehr gesetzt hatte - sie wurde von der DZ Bank 20 Mal gekündigt ...

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Whistleblower

Online am: 23.02.2015 | Aktualisiert am: 02.12.2015

Wo hierzulande Aufrichtigkeit nicht erwünscht ist: Der Fall Swen ENNULLAT

Zum zweiten Male Whistleblower geworden, mit 38 Jahren. Diesesmal im Land Brandenburg. Ort des Geschehens: Königs Wusterhausen (KW) vor den Toren Berlins. Wer dort Missstände aufgreifen und beseitigen will, hat schlechte Karten: alle Ebenen werden von einer Partei beherrscht, der SPD. Brandenburg ist das Gegenstück zu Bayern: Kontrolleur und zu Kontrollierende sind meistens in derselben Partei. Da kommt offenbar keiner ran. Und wenn doch, dann heißt das Ende der Karriere. Zumindest in Brandenburg.

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Whistleblower

Online am: 05.10.2010 | Aktualisiert am: 09.12.2015

Keine Atomwaffenzünder für den Iran

Waffen verboten" - so wir hier auf diesem Schild heißt es beispielsweise in Hamburger S-Bahn-Bahnhöfen. Waffen in jeglicher Form sind absolut unerwünscht. Denn Waffen sind potenziell gemeingefährlich. Das sieht - im Prinzip - auch die internationale Staatengemeinschaft so, auch wenn sich viele daran nicht halten und Waffenproduktion oder Waffenexport zulassen oder nicht verhindern. In Deutschland ist es - eigentlich - verboten, Waffen oder relevante Bauteile in Krisengebiete auszuführen. Zum Beispiel auch in den Iran. Ein junger Zöllner hatte 2002 nachts und durch sofortiges Handelns genau so etwas verhindert. Er wurde entlassen. Grund: Er habe den Dienstweg nicht eingehalten.

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Whistleblower

Online am: 01.05.2009 | Aktualisiert am: 26.02.2016

"Steueroase Hessen"? Oder: die hessische Steuerfahnder-Affäre

Mit einer Großdurchsuchung der Commerzbank AG in Frankfurt/M 1996 begann es. Mit rd. 60.000 Steuerhinterziehungsfällen ging es weiter - die rd. 100 Steuerfahnder in der Bankenmetropole kamen kaum mit der Arbeit hinterher. Kurz vor der Jahrtausendwende kam in Hessen dann die CDU an die Macht. Und ihre Liechtensteinische Parteifinanzierungstiftung "Zaunkönig" mit ihren Schwarzgeldern ans Tageslicht. Ministerpräsident Roland KOCH wollte danach Ruhe einkehren lassen. Die Steuerfahnder sollten über eine geheime "Amtsverfügung" gezwungen werden, bei ihrer Arbeit nicht mehr so genau hinzuschauen. Die Steuerbeamten wehrten sich - der Anordnung Folge zu leisten widerspräche Recht und Gesetz. Roland KOCH und seine Finanzverwaltung setzten die Daumenschrauben an: Zwangsversetzungen, Umorganisationen, Auflösung der Steuerfahndung, Psychiatrisierung der letzten aufmüpfigen Steuerfahnder. Bis heute ist diese Affäre nicht ausgestanden.

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