Tag: Umwelt


Whistleblower

Online am: 01.02.2012 | Aktualisiert am: 04.11.2015

Harald FRIEDRICH und das (schlechte) Trinkwasser aus der Ruhr

Die Karte veranschaulicht, worum es in diesem Whistleblowerfall geht: um die Versorgung von rund 4 Millionen Menschen entlang der Ruhr mit Trinkwasser. Dabei nimmt die Ruhr auf der einen Seite die Abwässer der Industrie und der Haushalte auf, auf der anderen Seite wird aus diesem "Oberflächengewässer" das Trinkwasser gewonnen. Bei perfektionierten Kläranlagen und Trinkwasseraufbereitungsanlagen, die auf dem neuesten Stand der Technik wären, eigentlich kein Problem. Eigentlich.

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Wächterpreis

Online am: 05.05.2008 | Aktualisiert am: 17.11.2015

PFT und anderes im Trinkwasser aus der Ruhr

Die Aufregung war groß. Und kam dem CDU-Umweltminister UHLENBERG gerade recht: So konnte er alle kritischen Blicke und Fragen auf eine kriminelle Abfallentsorgungsfirma lenken. Dass das Problem tiefer und größer war, wusste er von seinem zuständigen Abteilungsleiter Dr. Harald FRIEDRICH. Doch den wollte er loswerden - die Wasserwirtschaft hatte darum gebeten. Und deswegen ließ er gegen ihn ermitteln. Der Journalist David SCHRAVEN kam ihm dabei sehr ungelegen. Denn der hatte seinen Finger in die Wunde gelegt. Und dafür einen "Wächterpreis" erhalten.

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Online am: 28.11.2011 | Aktualisiert am: 23.12.2015

Stuttgart 21

Wir rekonstruieren den Beginn von "Stuttgart 21" von Anfang an und beginnen deshalb im Jahr 1988. Damals hatte der Verkehrswissenschaftler an der Uni Stuttgart, Prof. Dr. Gerard HEIMERL, in einer Denkschrift erste Überlegungen angestellt, wie sich die Landeshauptstadt Stuttgart, die in einem Talkessel liegt und einen Kopfbahnhof hat (so wie Frankfurt, Leipzig oder München) besser in das europaweite Eisenbahnverkehrskonzept einbinden ließe. Es war der Ausgangspunkt weiterer Planungen, die sich in bisher typischer "Basta"-Manier mehr oder weniger hinter verschlossenen Türen, allenfalls hier und da in ausgewählten Fachöffentlichkeiten abspielten...

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Online am: 01.08.2010 | Aktualisiert am: 27.01.2016

"Altaigate": hinter einem Absturz verbirgt sich ein Politikum

Ein Hubschrauberflug mit VIP's an Bord, u.a. russischen Geschäftleuten, einem Gouverneur sowie dem Kontaktmann des russischen Parlaments beim Staatspräsidenten MEDWEDEW, endet im Absturz: eine technische Panne. So die offizielle Version. Doch aus dem "Unfall" wird schnell ein Skandal: "Altaigate" - in Anlehnung an die bekannte "Watergate"-Affäre. Nicht technische Probleme führten in den Tod, sondern riskante Flugmanöver, um den Passagieren ein illegales Jagdvergnügen zu ermöglichen. Es kommt zu Protesten und Aktionen ... Es ist die erste Geschichte, die das DokZentrum im Sommer 2010 zusammen mit Studierenden des Freien Russisch-Deutschen Instituts für Publizistik (FRDIP) an der Lomonosov-Universität in Moskau rekonstruiert hat. zur ganzen Geschichte

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