"Folter"-Drohung: ein Mörder, ein totes Kind, ein Polizeivizepräsident

Die Geschichte des elfjährigen Jakob von METZLER und wie man ihn zu retten versuchte. 

Niemand bei der Polizei konnte wissen, ob das Kind noch lebt oder schon tot war. Der Mörder schwieg. Bzw. führte die Polizei in die Irre. Die Zeit drängte. Der Polizeivizepräsident reagierte. Und drohte. Um das Leben des Kindes zu retten. Und hätte die Drohung vermutlich auch wahr gemacht: Schmerzen. Um den elfjährigen Jakob zu retten. "Folter"?


„Folter“-Drohung? Die Geschichte dreier Personen: Jakob von METZLER, Magnus GÄFGEN und Wolfgang DASCHNER

Die "Zufügung von Schmerzen" wurde nicht umgesetzt - der Entführer und Mörder des elfährigen Jakob von METZLER hatte zuvor gestanden. "Folterdrohung"? Der Polizeivize Wolfgang DASCHNER hatte den Vorgang in einem Aktenvermerk festgehalten. Und seine Motive, dem Entführer Magnus GÄFGEN zu drohen. Der Aktenvermerk wurde bekannt. Der Berliner Tagesspiegel und die Redaktion der BILD-Zeitung Frankfurt machten daraus eine Geschichte. Beide bekamen 2004 einen "Wächterpreis der Tagespresse" zugesprochen.

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"Folter"-Drohung: die Chronologie des Falles Jakob von METZLER

von Anfang an: über den fraglichen Aktenvermerk zu den verschiedenen Verfilmungen dieses Themas bis hin zu den letzten Urteilen

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Wie die "Folter"-Drohung des Polizeivizepräsidenten ans Tageslicht kam

Die Journalisten des Tagesspiegel und der BILD-Zeitung beschreiben, wie sie vom Aktenvermerk erfahren und wie sie die Geschichte dann gemacht haben.

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Folter und/oder Drohen: die Rechtsproblematik

"Auch der beste Zweck heiligt niemals das Mittel der Folter", so der Vize des Bundesverfassungsgerichts. Einige Juristen sehen das anders: Es kann Ausnahmesituationen geben.

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Rechtsgrundlagen für das Folterverbot

Wie eindeutig sind die Europäische Menschenrechtscharta, das deutsche Grundgesetz und das Strafgesetzbuch?

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"Folter oder nicht?"

Antworten des SZ-Redakteurs Hans HOLZHAIDER

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Ein "Fiktives Schlusswort"

Was Wolfgang DASCHNER hätte sagen können. Überlegungen des ZEIT-Redakteurs und Publizisten Robert LEICHT

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Reaktionen

bei der BILD-Zeitung, Frankfurt

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