Korruption und Bestechung

verkörpern asoziale Praktiken. Sie schalten das aus, was wir Qualität(swettbewerb) und Fortschritt nennen. Im schlechtesten Fall sind sie ursächlich für größere Desaster und können Menschenleben fordern. Z.B. wenn in Wartehallen von Flughäfen Menschen verbrennen, weil wegen gezahlten Schmiergelds die Sicherheitsauflagen nicht eingehalten werden mussten. So zuletzt geschehen auf dem Flughafen Düsseldorf 1996: 17 Tote, 87 Verletzte. Nur 1 Beispiel. 

Hinweise über Andere zum Problem Korruption in der rechten Box (smartphone: ziemlich weit unten) !



Wächterpreis

Online am: 05.05.2007 | Aktualisiert am: 02.12.2015

Nix wie weg - Reisen mit E.ON & Co

Dürfen Stadträte und Bürgermeister, die darüber zu entscheiden haben, von welchem Energiekonzern sie Strom und Gas kaufen (wollen), auf Einladung eben dieser Energiekonzerne zur Oper nach Wien oder auf eine Erdölplattform fahren? Nachgedacht darüber hatte lange niemand. Bis Redakteur Ekkehard RÜGER aus der Einmann-Lokalredaktion des Bergischen Volksboten einen Tipp bekam und einen ersten Artikel schrieb. Der löste eine Welle von staatsanwaltschaftlichen Durchsuchungen aus, zwang die Energieriesen zu einem neuen Kodex. Redakteur RÜGER bekam dafür 2007 einen "Wächterpreis der Tagespresse" zugesprochen.

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Wächterpreis

Online am: 03.05.2006 | Aktualisiert am: 06.01.2016

Käuflichkeit journalistischer Arbeit - Jürgen EMIG

Die ersten Berichte der BILD-Zeitung und der Welt, dass da Geld fließen würde, verliefen im Sand. Die Welt musste sogar eine Gegendarstellung abdrucken. Ein Jahr später räsonierte die in Kassel erscheinende Hessiche/Naussauische Allgemeine über einen seltsamen Besuch des Sportchefs (Fernsehen) des Hessischen Rundfunks bei einer Eishockey-Veranstaltung. Dieser Bericht löste andere Reaktionen aus: Der Redakteur erhielt ein erstes Dokument zugeschickt, das belegte, dass der Sportchef käuflich war: Wer zahlte, kam mit seiner Sportveranstaltung auch auf den Bildschirm; Korruption im Öffentlich-Rechtlichen Fernsehen

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Wächterpreis

Online am: 03.05.2003 | Aktualisiert am: 13.01.2016

Kölner Müllverbrennungs-und Parteispendenskandal

Müll - klassisches Produkt einer Wohlstands- und Wegwerfgesellschaft. Die Branche, die sich um dessen Entsorgung kümmert: grob, hemdsärmeldig, verschlossen - ideal um Geldströme zu verschleiern. Z.B. um Parteien mit Spenden wohlgefällig zu stimmen. Bereits in den 90er Jahren regt sich nicht nur Protest gegen den überdimensionierten Bau einer MVA. Auch kritische Stimmen melden sich zu Wort. Die Staatsanwaltschaft erhält anonyme Hinweise und durchsucht. Nicht den Angeschuldigten, sondern den vermeintlichen Informanten. Und findet nichts. Und stellt alles wieder ein. Erst als 4 Jahre später das BKA ermittelt, werden die Kölner Staatsanwälte wieder aktiv. Diesesmal ernsthaft. Und eröffnen ein neues Kapitel des Kölner Klüngels. Eine gigantische Parteispendenaffäre kommt ans Tageslicht. Es betrifft die SPD.

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