Mutige Journalisten - engagierte Medien

Hierzulande ist Pressefreiheit selbstverständlich. Auch wenn es hin und wieder mal zu Konflikten kommen kann. Anderswo ist dieses Recht und diese Möglichkeit nicht der Regelfall. Journalisten und Medien müssen täglich darum kämpfen. Jeden Tag, jedes Jahr, 365 Mal.  

Wir stellen auf dieser Site mutige Journalisten und engagierte Medien vor. Diese Site lässt sich auch direkt aufrufen und verlinken unter www.ansTageslicht.de/Mut.

Themen und Vorgänge, die diese mutigen Journalisten in ihrem Land kommunizieren, haben wir rekonstruiert in einem anderen Thema unter (Merkwürdige) Geschichten aus Russland.

Wo und wie Sie weitere Informationen anderer über Vorgänge beispielsweise in Russland finden, steht in der rechten Box (smartphone: ziemlich weit unten!) unter Andere über mutige Journalisten, engagierte Medien und die Pressefreiheit.



Online am: 02.09.2016 | Aktualisiert am: 02.09.2016

Unabhängige Medien in Russland

Es gibt sie. Nicht so viele, aber immerhin. Sie bedienen spezifische Nischen. Oder sie wagen sich sogar weiter vor. Nicht nur die Nowaja Gaseta, Echo Moskwy oder Sowerschenno Sekretno. Das Land ist riesig. Und nicht so einfach überall von oben herab zu regieren. Wir portraitieren 26 Beispiele.

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Online am: 19.03.2011 | Aktualisiert am: 07.10.2015

Eine kleine Zeitung mit hartnäckigem Engagement: ARSENJEVSKIJE VESTI

Wer sich in Russland mit den politisch Großen und wirtschaftlich Mächtigen anlegt, macht sich schnell unbeliebt. Die kleine Zeitung indes hat bis heute überlebt und sich auch durchgesetzt. Die Auflage steigt langsam, aber sie steigt. Auch in Wladiwostok gibt es offenbar immer mehr Menschen, die wissen wollen, was wirklich passiert. Ein kleines Portrait: über die Zeitungsmacher und einige ihrer Geschichten.

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Online am: 01.03.2010 | Aktualisiert am: 11.02.2016

Nowaja Gaseta - die Neue Zeitung in Russland

1993 von ehemaligen Journalisten der russischen 'BILD-Zeitung' (Komsomolskaja Prawda) gegründet und von Mikhail GORBATSCHOW sowie einem (inzwischen) regimekritischen Oligarchen finanziell abgesichert, ist bei dieser Zeitung vieles neu: Die Auflage ist mit rund 300.000 Exemplaren in dem Nichtzeitungsland Russische Föderation vergleichsweise hoch. Noch höher: die inoffizielle Reichweite - aufgrund ihrer akribischen Reportagen und Recherchen wird sie von fast allen Mächtigen gelesen. Und gehasst. Mit entsprechenden Folgen: Es gibt wenig Zeitungen auf der Welt, die so viele Journalisten 'verloren' haben. Darunter z.B. auch Anna POLITKOWSKAJA. Sie wurde an PUTIN's Geburtstag im Jahr 2006 erschossen.

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Online am: 04.02.2010 | Aktualisiert am: 21.10.2015

Batumelebi - eine georgische Zeitung gegen den Mainstream

Eine junge Zeitung, die zudem von jungen Leuten gegründet und in Gang gehalten wird, hat es in einem Land, das von staatlichen Medien kontrolliert wird, schwer. Das wöchentlich erscheinende Blatt wird inzwischen auch überregional gelesen.

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Online am: 19.05.2008 | Aktualisiert am: 19.04.2016

Victoria IVLEVA - eine russische Fotografin

Sie hat wenig ausgelassen - schon zu Sowjetzeiten. Wollte immer und überall Land und Leute dokumentieren, sprich fotografieren. Sogar in den verseuchten und gesperrten Reaktor von Tschernobyl ist sie hineingekommen.

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Wächterpreis

Online am: 04.05.2003 | Aktualisiert am: 07.10.2015

Der vergessene Krieg: Mutige Journalisten + Tschetschenien

Tschetschenien - politisch derzeit ein Teilgebiet der Russischen Föderation - ist wie Afghanistan: Seit mehreren Jahrhunderten kämpfen die Einwohner gegen Fremdherrschaft. Als sich die Republik 1991 nach dem Zusammenbruch des Sowjet-Imperiums für unabhängig erklärt, kommt es - mal wieder - zu kriegerischen Auseinandersetzungen. Offiziell sind die längst beendet. Aber eben nur offiziell. 2002 haben sich zwei Korrespondenten von Süddeutscher Zeitung und Frankfurter Rundschau inkognito auf den Weg gemacht - so wie seinzeit Anna POLITKOWSKAJA. Um über den vergessenen Krieg zu berichten.

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Andere über mutige Journalisten, engagierte Medien und die Pressefreiheit

Es sind v.a. 2 Adressen, die täglich informieren, und zwar aus allen Ländern der Welt:

Seit 2015 gibt es in Leipzig das European Center for Press and Media Freedom, das ebenfalls informiert (u.a. mit einem Newsletter) und in Zusammenarbeit mit Reporter ohne Grenzen eine Karte von bedrohten und verfolgten Journalisten in Europa herausgibt: https://mappingmediafreedom.org/#/