Natur und Umwelt

Ohne die gibt es kein Leben. Ein menschliches erst recht nicht. Und deswegen sollten wir sorgsam damit umgehen. Um auch morgen menschlich leben zu können.



Online am: 12.10.2016 | Aktualisiert am: 12.10.2016

Das Müllionending - Wie Greenpeace den Giftmüllexport bezwang

Als sich mit dem Fall des Eisernen Vorhangs ab 1990 die Grenzen für die Menschen öffneten, eröffnete dies auch gleichzeitig neue 'Absatzmärkte' für bestimmte Branchen. Z.B. für die Giftmüllbranche. Musste man hierzulande giftige Stoffe kostspielig 'entsorgen', so ging dies fortan ganz billig und einfach in den neu zugänglichen Ländern. Z.B. in Rumänien. Dort wusste man teilweise auch garnicht, wie giftig diese Produkte waren. Greenpeace hatte schnell Alarm gegeben. Aber nicht nur. Um dem schwerfälligen Politik-, Verwaltungs- und Zollapparat in den Ländern ein wenig auf die Sprünge zu helfen, hatten die Umweltaktivisten sich einiges einfallen lassen. Sie hefteten sich an die Spur von 2.000 giftigen Fässern. Und starteten eine gigantische Kampagne. Erfolgreich. Am Ende der langen und vielen Aktionen stand das internationale Baseler Abkommen: Giftmüllexporte sind seither verboten. Wir rekonstruieren, wie einfalls- und erfolgreich Greenpeace dabei vorgegangen ist.

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