"Helikoptergeld". Bzw. Zins- und tilgungsfreier Notenbankkredit. Oder: Wie das Bargeld unter die Leute kommen oder sonstwie Nutzen stiften kann

Beides klingt auf den ersten Blick schräg: Geld, aus dem Helikopter - abgeworfen und verteilt über die Bevölkerung? Ein Kredit, der nicht getilgt wird und keine Zinsen kostet: Zählt das überhaupt als "Kredit"?

So seltsam beides klingt: Es ist nichts Neues. Neu ist nur die Diskussion darüber. Insbesondere über das Helikoptergeld, das nichts anderes darstellt als eine "Umwegfinanzierung". Die Frage ist nur: welche Umwege soll das Geld gehen, das die Zentralbanken drucken lassen: über die Banken? Oder den Staatshaushalt, sprich die Gemeinschaftskasse der Bevölkerung? Oder gleich unter die Leute bringen?

Wir geben Antworten - in den ersten 4 Kapiteln. Bzw. zeigen Alternativen auf. Und wer dabei profitiert. Wir versuchen, den Stand der wissenschaftlichen Erkenntnis und die seit Jahrzehnten weltweit gängige Praxis für alle verständlich aufzubereiten.

Und wir zeigen, weshalb das "Helikoptergeld" vor allem im Bereich des Bauen und Wohnens besonders nützlich wäre: aus mehreren Gründen. Dies zeigen wir ausführlich im 5. Kapitel Weshalb das Helikoptergeld gerade im Wohnungsbau Sinn machen würde. Eine kürzere Fassung (2 Seiten) gibt es unter Wohnungsbau & Helikoptergeld.


Geld ist nicht gleich Geld. Geld ist entweder Bargeld oder Buchgeld: cash oder virtuell

Jeder gibt sein Geld aus, über das er verfügt: entweder bar, mittels Banküberweisung bzw. Dauerauftrag oder via Kreditkarte, Smartphone und ähnliche Zahlungswege. Bargeld bedeutet "cash" und dessen Menge kontrolliert die Zentralbank. Alles andere Geld existiert heutzutage nur noch "virtuell": in den Computern der Banken. Das hat Folgen, die wir hier beschreiben. Folgen, die eine Zentralbank nicht mehr beeinflussen kann.

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Geldmengensteuerung und Finanzierungskarussell: Banken oder Staatshaushalt?

Mehrere Wege gibt es, wie das benötigte Bargeld in den Wirtschaftskreislauf gelangen kann: Der Staat bzw. die staatliche Zentralbank verkauft es an die Banken und kassiert hinterher den Verkaufsgewinn. Oder der Staat gibt es gleich selber aus, was er ohnehin tun muss. Oder er verteilt es an alle: als Helikoptergeld.

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Die Diskussion in Deutschland in den 80er Jahren

Ein Professor der Volkswirtschaftslehre und spezialisiert auf Geld- und Währungsfragen brachte die Diskussion 1982 in Gang. Aufgegriffen wurde sie vom Regierenden Bürgermeister der Hansestadt Hamburg, Klaus von DOHNABNYI (SPD). Sie verebbte im Interessensdickicht der Banken, die daran kein Interesse hatten.

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Die aktuelle Diskussion ums Helikoptergeld

Jetzt steht sie (wieder) auf der Tagesordnung: die Diskussion, wie es mit dem Euro weitergehen kann. Und ob die anhaltende Stagnation Helikoptergeld erforderlich machen könnte. Standen die Banken in allen Jahrzehnten immer ganz hoch im Kurs (als Aktie und in der öffentlichen Wahrnehmung), so ist die Meinung heute (gottlob) eine andere. Jeder weiß inzwischen, was er von Banken zu halten hat. Und welch unselige Rolle sie spielen (können). Und warum es nun sinnvoll sein kann, andere Wege als die herkömmlichen zu gehen.

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Weshalb das Helikoptergeld gerade im Wohnungsbau Sinn machen würde

Bauen ist teuer und deswegen auch das Wohnen. Bis zu 80% der Kosten sind Kosten für Kredite. Immer abhängig vom Zinsniveau. Wäre eine Kreditfinanzierung nicht notwendig, würde Bauen auf einen Schlag erheblich billiger. Ebenso das Wohnen. Wer sich für diese Zusammenhänge nicht interessiert, sollte dieses Kapitel nicht lesen. Und dann beispielsweise einfach hohe Mieten zahlen.

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Wohnungsbau & Helikoptergeld. Oder: Warum Wohnen ganz billig sein kann. Wenn man es möchte.

Wer keine Zeit hat, die ersten 5 Kapitel im Detail zu lesen, erfährt hier auf 2 1/2 Seiten und kurz gefasst, warum gerade das Helikoptergeld im Wohnungsbau Sinn machen würde. Dazu 4 Grafiken, die ebenfalls 2 1/2 Seiten in Anspruch nehmen, aber das Schriftliche verdeutlichen. Alles zusammen stellt dieses Kapitel eine komprimierte Zusammenfassung aller anderen Kapitel dar.

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