Das Transparenzbarometer - eine aktuelle Chronik

Intransparenz wird täglich durch unzählige Recherchen und Berichte in den verschiedensten Medien, Blogs und Websites durchbrochen. Dies ist auch die Aufgabe eines freien Mediensystems: Transparenz für das demokratische Zusammenleben herzustellen, in dem sich jeder informieren, eine Meinung bilden und danach handeln kann. 

In der hiesigen aktuellen chronologischen Liste sollen vor allem strukturelle Transparenz-Entwicklungen dargestellt werden: Vorgänge, die seitens der Politik, der Zivilgesellschaft, der Wirtschaft, aber auch durch Medien angestoßen werden, die nachhaltige(re) Folgen für mehr Transparenz haben. Direkt aufrufen oder verlinken lässt sich diese Site unter www.transparenzbarometer.de.

Hier geht es zurück zur Übersicht der gesamten Transparenz-Site von ansTageslicht.de, zu der auch dieses Transparenzbarometer gehört. 

18. März 16

Transparenz von VW beim Abgasbetrug

Die Deutsche Umwelthilfe (DUH), die selbst Diesalabgastests durchführen lässt und sich nicht auf die Versprechen des Kraftfahrtbundesamtes (KBA) oder VW verlassen will, hat vor dem Verwaltungsgericht Schleswig die Einsichtnahme in jene Unterlagen erstritten, die VW dem KBA zur Verfügung gestellt hat, um darzulegen, wie der Konzern die Affäre beenden und das Problem lösen will.

Der VW-Konzern, der volle "Transparenz" versprochen hatte, hat praktisch alle Seiten des 596seitigen Dokumentenbandes geschwärzt. Die DUH geht davon aus, dass die seitens VW vorgeschlagenen Lösungen so garnicht funktionieren können. Gesprächsangebote der DUH hat Minister DOBRINDT bisher immer abgelehnt. Dafür trifft er sich regelmäßig mit der Autoindustrie.

Hier geht es zum geschwärzten Bericht: 596 mehr oder weniger vollständig dunkle Seiten!