Das Transparenzbarometer - eine aktuelle Chronik

Intransparenz wird täglich durch unzählige Recherchen und Berichte in den verschiedensten Medien, Blogs und Websites durchbrochen. Dies ist auch die Aufgabe eines freien Mediensystems: Transparenz für das demokratische Zusammenleben herzustellen, in dem sich jeder informieren, eine Meinung bilden und danach handeln kann. 

In der hiesigen aktuellen chronologischen Liste sollen vor allem strukturelle Transparenz-Entwicklungen dargestellt werden: Vorgänge, die seitens der Politik, der Zivilgesellschaft, der Wirtschaft, aber auch durch Medien angestoßen werden, die nachhaltige(re) Folgen für mehr Transparenz haben. Direkt aufrufen oder verlinken lässt sich diese Site unter www.transparenzbarometer.de.

Hier geht es zurück zur Übersicht der gesamten Transparenz-Site von ansTageslicht.de, zu der auch dieses Transparenzbarometer gehört. 

18. August 2016

FragDenStaat.de: Bestandsaufnahme zur IFG-Praxis in DE

Die Informationsplattform FragDenStaat.de hat für die Otto-Brenner-Stiftung eine ausführliche Bestandsaufnahme zum Umgang der Behörden mit IFG-Anfragen gemacht. Hierzulande werden etwa 10.000 solcher Anfragen im Jahr gestellt. In den USA sind es - auf die Bevölkerung gesehen - erheblich mehr: über 20 Mal so viele. Dafür ist diese Praxis dort länger eingespielt und die Behörden haben ein anderes Verständnis und Verhältnis zu ihren Bürgern: sie sehen sich als deren Angestellte. Das ist in DE (leider) anders.

Deswegen ist hier noch viel zu tun: die bundesdeutsche Praxis ist ausbaubar. Die Zeitdauer der Antworten, die Gebührenregelungen und das Sich-Verstecken-Wollen hinter angeblichen "Geschäftsgeheimnissen" sind noch nicht zufriedenstellend im Vergleich zu den Usancen in den USA.

Die Studie gibt es kostenlos als PDF: Informatiionsfreiheit - Mehr Transparenz für mehr Demokratie. Interaktive Karten, aus denen sich die aktuelle Situation ablesen lässt, stellt FragDenStaat auf seinem Blog bereit.