Arbeitsunfall und Berufskrankheit: Gutachter und Justiz

Gutachter sind die "Gehilfen des Richters", so heißt es. Wenn Richter an den Sozialgerichten ihrer "amtlichen Ermittlungspflicht" nicht nachkommen, z.B. weil sie zu bequem sind, haben die Gutachter als "Schlechtachter" leichtes Spiel. Wir dokumentieren Fälle und die Probleme im Detail.


Harnblasenkrebs vor Gericht: Gutachter Prof. Dr. med. Hans DREXLER & Co

Hätte er nicht das Geld auftreiben können, um einen eigenen Gutachter zu beauftragen, dann wäre vom Gericht alles abgelehnt worden: Prof. DREXLER ist schließlich der ranghöchste Arbeitsmediziner. Der neue Gutachter nimmt DREXLER vollständig auseinander. Die nächste Instanz muss dem folgen und gibt Kai WACKER recht: der Harnblasenkrebs ist 'auf Arbeit' entstanden. Und muss entschädigt werden. Die Geschichte in ausführlicher Form.

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1 Gutachter - 2 Meinungen in ein- und demselben Fall: Prof. Dr. med. Stephan LETZEL

Was macht ein Gericht und was macht ein Gutachter, wenn beide – von oben herab verordnet – ein zweites Mal ganz anders „gut“ achten und urteilen müssen? Dies ist die Geschichte eines solchen Falles. Sie zeigt, wie "unabhängig" (konkret: abhängig) Gutachter arbeiten und Sozialrichter dann (anders) entscheiden.

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System TRIEBIG: Arbeitsministerium und Justiz als Rückgrat

Die erste Fälschung, die ein Anwalt gefunden hatte, stammt aus dem Jahr 1983 - rund 20 Jahre bevor Norbert BLÜM öffentlich ausgerastet war. Anzeigen bei der Staatsanwaltschaft laufen ins Leere. Nur ein Gericht hat den Mut: "zahlreiche Fälschungen"! Ein Gütezeichen, um die höchsten politischen Weihen zugesprochen zu kommen? Zumindest kein Hinderungsgrund ...

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