Michael OHNEWALD wurde am 8. November 1964 in Stuttgart geboren und lebt heute mit seiner Frau und seinen zwei Kindern in Ludwigsburg. Bereits in der Schule hatte er gelegentlich für die Schülerzeitung geschrieben, absolvierte aber nach dem Abitur erst einmal ein zweijähriges Geschichts- und Germanistikstudium an der Universität Stuttgart.

Zum nachhaltigen Schreiben kam er durch den Fußball. Er war sowohl aktiver Spieler als auch Berichterstatter der Begegnungen seines Vereines „SV Ingersheim“. Als seine Mitspieler merkten, dass er besser schreiben als Fußball spielen konnte, ließen sie ihn nur noch an den Ball, wenn er danach einen guten Bericht darüber schrieb. Die Lokalzeitung, für die er über die Begegnungen berichtete, die  Bietigheimer Zeitung , fragte bald an, ob er auch Beiträge ganz anderer Art für sie schreiben könnte und bot ihm 1989 ein Volontariat an, das er sofort annahm. 

Von 1991 bis 1995 arbeitete OHNEWALD als Lokalredakteur bei der  Backnanger Zeitung . Nebenbei besuchte er eine Journalisten-Weiterbildung an der Freien Universität Berlin – sozusagen als nebenberufliches Studium, das er mit dem akademischen Grad „licentiatus rerum publicarum“ abschloss. Trotz seines späteren Arbeitsplatzwechsels zur  Stuttgarter Zeitung  war die  Backnanger Zeitung  „eine gute Station“, zu der er gerne zurückblickt. 

Seit 1995 arbeitet er bei der  Stuttgarter Zeitung . Zunächst als Lokalredakteur, zuständig für die Kommunalpolitik. Dabei blieb es nicht: er wurde für die Entwicklung eines Konzepts zur Erweiterung der Regionalberichterstattung freigestellt. Aus diesem Konzept entstand eine anzeigenfreie Seite für „gute lokale Berichterstattung und verrückte Reportagen“ (OHNEWALD), die sich insbesondere an Menschen richtet, die aus Stuttgart weggezogen sind und sich in der  Stuttgarter Zeitung  nicht mehr wiederfinden. Für diese Seite, für die „Seite Drei“ und für das Lokale ist er nun seit mehr als vier Jahren als Reporter tätig. 

Seit 1995 arbeitet er bei der  Stuttgarter Zeitung . Zunächst als Lokalredakteur, zuständig für die Kommunalpolitik. Dabei blieb es nicht: er wurde für die Entwicklung eines Konzepts zur Erweiterung der Regionalberichterstattung freigestellt. Aus diesem Konzept entstand eine anzeigenfreie Seite für „gute lokale Berichterstattung und verrückte Reportagen“ (OHNEWALD), die sich insbesondere an Menschen richtet, die aus Stuttgart weggezogen sind und sich in der  Stuttgarter Zeitung  nicht mehr wiederfinden. Für diese Seite, für die „Seite Drei“ und für das Lokale ist er nun seit mehr als vier Jahren als Reporter tätig. 

Im Jahr 2003 wurde Michael OHNEWALD mit dem Theodor-Wolff-Preis ausgezeichnet - für ein Porträt einer Bäuerin aus dem Ballungsraum Stuttgart, die ihr Leben darauf verwendet, gegen die Erweiterung des Flughafens und den Neubau einer riesigen Ausstellungswelt auf dem späteren Stuttgarter Messegelände zu kämpfen.

Im Jahr darauf erhielt er den Konrad-Adenauer-Preis für eine Serie über Menschen, die ihren persönlichen Extremismus ausleben, z.B. „ein abgefahrenes Hobby haben“. Hierbei hat er nicht nur beschrieben, was er gesehen hatte und was die Personen gesagt hatten, sondern auch, was die Geschichten in ihm selbst „ausgelöst“ hatten. 

Am wichtigsten für ihn ist jedoch der „Wächterpreis der Tagespresse“, der, wie er sagt, „das Handwerkszeug würdigt“, nämlich das Schreiben und Recherchieren. Während er nach den anderen Auszeichnungen noch, so OHNEWALD , als „Kommakneter“ belächelt wurde, der besser schreiben als recherchieren kann, hat er nun gezeigt, dass beides möglich ist. Auch dass sein Thema, Sozialleistungsmissbrauch, ausgezeichnet wurde, freut ihn sehr, wie er betont. „Am interessantesten war es, zu entdecken, was sich hinter dem Horizont verbirgt, den ich überblicken kann. Dahinter zu kommen, was gelaufen ist, hat mich angetrieben.“

Bis 2012 war OHNEWALD für die Stuttgarter Zeitung tätig, hat dort v.a. die in Stuttgart und Umgebung berühmte Reportagenseite aufgebaut. Und mit seinem kleinen Team über 20 Journalistenpreise dafür gewonnen. Wir haben das ausführlich beschrieben und einige Highlights präsentiert: unter Stuttgarter Reportagen. Und ganz konkret rekonstruiert, wie die berühmte Reportagen-Seite entstanden war.

Seither arbeitet er freiberuflich, u.a. für die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung (FAS)


Michael OHNEWALD hat darüber hinaus drei Bücher veröffentlicht, unter anderem zusammen mit Thomas DURCH DEN WALD eine Biografie über Erwin TEUFEL, den ehemaligen Ministerpräsidenten von Baden-Württemberg und eine Hommage an die Behindertenband „Die Brenzband“, die mittlerweile als Botschafter der UNESCO durch die Welt reist. 

Spricht man mit Michael OHNEWALD, wird schnell klar, er ist Journalist durch und durch, der viel Herzblut in seine Arbeit steckt. 

Mehr unter www.michael-ohnewald.de.

 

(ash, ssch)

Wo die Person ebenfalls eine Rolle spielt: