Tag: Selbstbedienung


Wächterpreis

Online am: 03.05.2014 | Aktualisiert am: 07.09.2015

Familienwirtschaft im Bayerischen Landtag

"Vetterleswirtschaft" ist in Bayern ein gängiger Begriff. Seit 2013 gibt es einen neuen: "Familienwirtschaft". War es lange Zeit gang & gäbe, Bekannte, nahe Verwandte oder 'Vettern' Aufträge bzw. Geld zuzuschustern, bis es politisch anrüchig wurde, so gingen mehrere Abgeordnete der CSU im Bayerischen Landtag weiter: Sie ließen sich ihre Ehefrauen vom Steuerzahler bezahlen. Manche sogar die eigenen Kinder. Bis alles die Müncher Abenzeitung aufgedeckt hatte. Dann war Schluß mit lustig. Und manche der 'hohen Tiere' in der CSU mussten sogar ihre Ämter aufgeben. Recherchen, die 2014 mit einem "Wächterpreis der Tagespresse" ausgezeichnet wurden.

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Wächterpreis Whistleblower

Online am: 03.05.2009 | Aktualisiert am: 04.11.2015

Spendenskandal beim Kinderhilfswerk UNICEF

Einrichtungen wie UNICEF bzw. das "Deutsche Komitee für UNICEF e.V." sind non-profit - Organisationen, die vom Vertrauen derer leben, wenn ihnen Gelder für wohltätige Zwecke anvertraut werden. Dazu bedarf es ausreichender Transparenz und aktiver Kommunikation darüber, wo und wie dieses Geld verausgabt wird. Beziehungsweise den "Kindern der Welt" zugute kommt. Bei UNICEF war letzteres bis 2008 nicht der Fall. Recherchen und Berichte der Frankfurter Rundschau haben das geändert ...

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Online am: 01.02.2010 | Aktualisiert am: 24.11.2015

Das System Poggendorf: Selbstbedienung und Veruntreuung im Hamburger Tierschutzverein

Dies war ein Dossier des Hamburger Abendblatts bzw. des Redakteurs Ulrich GAßDORF, der diese Geschichte 2007 an die Öffentlichkeit gebracht hatte. Das fragliche Dossier stammt vom 31. Oktober 2008 und fasst für seine Leser nochmals zusammen, worin das "System" des allmächtigen Vorstandsvorsitzenden bestanden hatte.

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Whistleblower

Online am: 23.02.2015 | Aktualisiert am: 02.12.2015

Wo hierzulande Aufrichtigkeit nicht erwünscht ist: Der Fall Swen ENNULLAT

Zum zweiten Male Whistleblower geworden, mit 38 Jahren. Diesesmal im Land Brandenburg. Ort des Geschehens: Königs Wusterhausen (KW) vor den Toren Berlins. Wer dort Missstände aufgreifen und beseitigen will, hat schlechte Karten: alle Ebenen werden von einer Partei beherrscht, der SPD. Brandenburg ist das Gegenstück zu Bayern: Kontrolleur und zu Kontrollierende sind meistens in derselben Partei. Da kommt offenbar keiner ran. Und wenn doch, dann heißt das Ende der Karriere. Zumindest in Brandenburg.

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Wächterpreis

Online am: 05.05.2006 | Aktualisiert am: 07.01.2016

Der Ehrenämterkönig von Passau

Eine klassische Geschichte: Ein Fraktionsvorsitzender im Kreistag der in Bayern (damals absolut) dominanten Partei, der gleichzeitig im Gemeinerat sitzt, als Verbandsrat im Abfallwirtschaftsverband fungiert und und, also ein "gestandenes Mannsbild" verkörpert, das kritische Nachfragen nicht nur abwehrt, sondern mit Drohungen begegnet, löste bei zwei Lokalreportern der Passauer Neuen Presse erst Nachdenken, dann Recherchen aus. Am Ende stellte sich heraus, dass der "Ehrenämterkönig" auch heimlich überall abkassierte.

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Wächterpreis

Online am: 05.05.2005 | Aktualisiert am: 10.01.2016

Die "Putzfrauenaffäre" von Zell am Main

Der Bürgermeister von Zell am Main (Würzburg) lässt sich von der 'Putzfrau', die fürs Reinigen im Rathaus zuständig ist, sein Privatauto waschen - in der Dienstzeit. Der Vorfall wird bekannt und führt zu einer Anfrage im Gemeinderat. Der Bürgermeister verspricht Besserung. Und kündigt sozusagen seiner 'Putzfrau'. Die Lokalzeitung macht einen Bericht darüber. Es ist der Beginn einer längeren Affäre, in der der Bürgermeister die Informationsfreiheit der Zeitung beschneiden will. Die klagt vor Gericht. Und gewinnt.

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Wächterpreis

Online am: 03.05.2003 | Aktualisiert am: 13.01.2016

Kölner Müllverbrennungs-und Parteispendenskandal

Müll - klassisches Produkt einer Wohlstands- und Wegwerfgesellschaft. Die Branche, die sich um dessen Entsorgung kümmert: grob, hemdsärmeldig, verschlossen - ideal um Geldströme zu verschleiern. Z.B. um Parteien mit Spenden wohlgefällig zu stimmen. Bereits in den 90er Jahren regt sich nicht nur Protest gegen den überdimensionierten Bau einer MVA. Auch kritische Stimmen melden sich zu Wort. Die Staatsanwaltschaft erhält anonyme Hinweise und durchsucht. Nicht den Angeschuldigten, sondern den vermeintlichen Informanten. Und findet nichts. Und stellt alles wieder ein. Erst als 4 Jahre später das BKA ermittelt, werden die Kölner Staatsanwälte wieder aktiv. Diesesmal ernsthaft. Und eröffnen ein neues Kapitel des Kölner Klüngels. Eine gigantische Parteispendenaffäre kommt ans Tageslicht. Es betrifft die SPD.

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Wächterpreis

Online am: 04.05.2005 | Aktualisiert am: 13.01.2016

Olympia in Leipzig

Ausgaben, z.B. einer großen Stadt, sind gleichzeitig Einnahmen: für andere. Wenn also eine Stadt wie Leipzig viel ausgeben möchte, um die Olympischen Spiele vor Ort zu holen, dann freuen sich darüber viele. Ein Klassiker. Bzw. ein gefundenes Fressen für die Presse. Eigentlich. Doch die Enthüllungen kamen durch die Berliner Zeitung zustande. Leipzig ist in Leipzig zu nah dran an Leipzig. Erst recht wenn jemand wie Otty SCHILY, seinerzeit Bundesinnenminister, mitmischt.

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