Tag: Steuerflucht


Whistleblower

Online am: 01.04.2015 | Aktualisiert am: 20.08.2015

Rudolf ELMER: gegen Steuerflucht und Bankhaus Julius Bär

Wo und wie gewährt man Betrügern, korrupten Politikern, Drogenhändlern oder Mördern steuerlichen Unterschlupf, wenn man das noble Ansehen zuhause, im Bankenviertel von Zürich, nicht beschädigen will? Man macht es "offshore". Zum Beispiel auf Cayman Island. Einer der dagegen aufgestanden ist, wurde zum Whistleblower. Bis heute: Rudolf ELMER. Im Kampf gegen die Steuerflucht und die größte Privatbank in der Schweiz: Julius Bär.

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Whistleblower

Online am: 02.02.2009 | Aktualisiert am: 11.12.2015

David gegen Goliath: Dr. Erich Diefenbacher gegen das Schweizer Bankenkartell

1945 in Wiesbaden wurde er zum Tode verurteilt - in Abwesenheit. Danach wuchs er in der Schweiz auf - seine neue Heimat. 1991 musste er von dort fliehen - nach Deutschland. Die Gründe finden sich in einer geheimen Akte der Schweizerischen Bundespolizei aus dem Jahre 1981 - unter "Motive des Schweizer Banken- und Anwaltkartells für die Eliminierung von Erich Diefenbacher aus dem Schweizer Rechts- und Wirtschaftsleben", gleich zu Beginn der fraglichen Akte.

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Online am: 01.07.2006 | Aktualisiert am: 20.01.2016

Steuerflucht und Schwarzgeld-Schmuggel in die Schweiz

Die Schweiz, ebenso wie das Fürstentum Liechtenstein: ein Hort für Steuerflüchtige. Bisher jedenfalls. Ein Großteil des Bruttoinlandprodukts und des allgemeinen Wohlstands verdanken etwa die Eidgenossen Steuerbetrügern und Geldwäschern weltweit. Wie einfach es ist, Gelder außer Landes zu schaffen und die heimische Gemeinschaftskasse zu umgehen, zeigen wir hier. Wir zeigen aber auch, wie die sogenannten Steuerdaten-CD's inzwischen für mehr Steuerehrlichkeit sorgen. Steuerflüchtige müssen inzwischen damit rechnen, aufzufliegen. Und das kann teuer werden. Auch für die Schweizer Banken. Jetzt haben sie selbst den Unehrlichen den Kampf angesagt. Wer unversteuertes Geld im Eidgenössischen bunkert, wird gekündigt. Für die Schweiz und Liechtenstein ist das ein absoluter Kulturwandel.

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Whistleblower

Online am: 01.05.2009 | Aktualisiert am: 26.02.2016

"Steueroase Hessen"? Oder: die hessische Steuerfahnder-Affäre

Mit einer Großdurchsuchung der Commerzbank AG in Frankfurt/M 1996 begann es. Mit rd. 60.000 Steuerhinterziehungsfällen ging es weiter - die rd. 100 Steuerfahnder in der Bankenmetropole kamen kaum mit der Arbeit hinterher. Kurz vor der Jahrtausendwende kam in Hessen dann die CDU an die Macht. Und ihre Liechtensteinische Parteifinanzierungstiftung "Zaunkönig" mit ihren Schwarzgeldern ans Tageslicht. Ministerpräsident Roland KOCH wollte danach Ruhe einkehren lassen. Die Steuerfahnder sollten über eine geheime "Amtsverfügung" gezwungen werden, bei ihrer Arbeit nicht mehr so genau hinzuschauen. Die Steuerbeamten wehrten sich - der Anordnung Folge zu leisten widerspräche Recht und Gesetz. Roland KOCH und seine Finanzverwaltung setzten die Daumenschrauben an: Zwangsversetzungen, Umorganisationen, Auflösung der Steuerfahndung, Psychiatrisierung der letzten aufmüpfigen Steuerfahnder. Bis heute ist diese Affäre nicht ausgestanden.

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