Leeres Versprechen enthüllt: Bluttests, die Brustkrebs erkennen, bevor er entsteht

Ein Universitätsklinikum gilt - eigentlich - auch als Hochburg der medizinischen Forschung. Und Forschung sollte unabhängig sein, auch von wirtschaftlichen Aspekten. Ist das nicht der Fall, kann es schnell zu Interessenskonflikten kommen. Und das ausgerechnet in einem sehr sensiblen Bereich, wenn es um angebliche Krebsverhütung geht. Da werden dann auch menschliche Hoffnungen brachial zerstört.

Die Rhein-Neckar-Zeitung (RNZ) hat einen solchen Fall am Universitätsklinikum Heidelberg journalistisch begleitet, nachdem das leere Versprechen aufgeflogen war.


Chronologie

Der Bluttest-Skandal an der Heidelberger Frauenklinik wurde über mehrere Monate vor allem von der RNZ dokumentiert, aber auch in anderen Medien thematisiert. Hier finden Sie einen Überblick über die Publikationen des gesamten Zeitraums:

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Porträts

Die Wächterpreis-Sieger Klaus Welzel und Sebastian Riemer deckten die Missstände des Bluttest-Skandals an der Heidelberger Frauenklinik auf. Hier erfahren Sie mehr über Ihre Personen und ihre Arbeit:

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"Das ist ein ganz schlimmer Fall von Korruption"

Wenn Universitäten an der Vermarktung ihrer Erfindungen beteiligt werden, enthält dies nach Ansicht von Wolfgang WODARG von Transparency International in Deutschland ein hohes Korruptionsrisiko. Im Interview kritisiert er scharf die Praxis der wissenschaftlichen Ausgründungen und auch die Umstände rund um den Heidelberger Brustkrebs-Bluttest.

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Artikelserien

Die RNZ hat über 100 Artikel zu der Aufklärung des Bluttest-Skandals veröffentlicht. Hier ist eine knappe Übersicht der wichtigsten Artikel, die dazu beigetragen haben:

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Auszeichnungen:

"Wächterpreis der Tagespresse" 2020