Waffenexporteur Deutschland

Ein Spezial der Süddeutschen Zeitung

 

Den Hinterbliebenen des Amoklaufs von Winnenden ist die gnadenlose Brutalität, die von Waffengebrauch ausgehen kann, schmerzlich bewusst geworden. Auch in Erfurt wurde durch Waffenmissbrauch eines Einzelnen ein beispielloses Blutbad angerichtet. Solche Vorkommnisse haben inzwischen mehr Tote gefordert als die Morde der RAF in den 70er Jahren.

Und nicht nur hierzulande sterben Menschen durch deutsche Waffen. Auch in Gebieten wie in Kairo, Kurdistan oder anderso kommen Zivilisten durch Waffen „Made in Germany“ ums Leben.

Waffen, Waffenproduktion, Waffenexport - das ist für viele Bürger kein nennenswertes Thema - über Waffenbesitz wird in den USA debattiert.

Vierzehn Volontäre der Süddeutschen Zeitung haben sich 2012 dieses Themas angenommen. Sie zeigen in einem Wochenend-Spezial alle Fassaden des deutschen Waffengebrauchs auf:

Plakat von amnesty international März 2013
  • Wie lebt es sich als einer der besten Waffenentwickler in Deutschland?
  • Welche Gefühle werden am Schießstand ausgelöst?
  • Wie ist das Leben mit einer Waffe als Berufsbegleiter?
  • Deutschland und der Krieg – Weit weg oder nah dran?
  • Auf welchen Reisen begleiten Waffenlobbyisten Regierungspolitiker?
  • Was besagen Waffenhandelsverträge?


Dies und noch vieles mehr haben die angehenden Redakteure genauer beleuchtet.

Deutschland zählt zu den größten Waffenexporteuren weltweit. Die Industrie verkauft jährlich Rüstungsgüter im Wert von etwa zwei Milliarden Euro und ist nicht allein dadurch dichter an den erbarmungslosen Tötungsmaschinen als angenommen.

Sie können dieses Spezial auf 2 Wegen lesen: unter


Sie finden aber auch, Wie die Sonderausgabe entstanden ist : Die Volontäre haben ihre Motivation und ihre Vorgehensweise beschrieben.

Dieses Thema können Sie auch direkt aufrufen oder verlinken: unter www.ansTageslicht.de/Waffenrepublik

(JuBa)