Whistleblower-Kurzportraits

In diesem Teil des DokZentrums ansTageslicht.de stellen wir in knapper Form Portraits von mutigen Menschen vor, die sich gegen Missstände und Unrechtmäßigkeiten jeder Art zur Wehr gesetzt haben: sogenannte Whistleblower. Meistens bezahlen sie das mit Mobbing und/oder Kündigung, Einkommensverlust und manchmal auch mit dem sozialen Tod.

Die Dokumentation entsteht überwiegend in Zusammenarbeit mit dem Whistleblower-Netzwerk e.V. Einige der Fälle sind auch - zusätzlich - ausführlich dokumentiert, oft rekonstruiert von Studierenden. Wir skizzieren hier aber auch Beispiele, die andere Journalisten und Medien aufgegriffen haben.

Diese Site soll dokumentieren, welch wichtige Rolle Informanten und Whistleblower für ein gerechtes und sauberes Funktionieren unseres gesellschaftlichen Zusammenhangs spielen - auch wenn Whistleblower - derzeit noch - selten für ihren Mut anerkannt werden. Dies wird sich allerdings ändern, weil die EU inzwischen klare Vorgaben gemacht hat, die Whistleblower künftig schützen sollen.

Diese Kurzportraits können Sie direkt aufrufen und verlinken unter www.ansTageslicht.de/Whistleblower-Kurzportraits. Mehr zum Thema "Whistleblowing" finden Sie unter www.ansTageslicht.de/Whistleblowing.



Online am: 11.03.2019 | Aktualisiert am: 18.04.2019

Rudolf ELMER - ein Whistleblower aus Cayman Islands, den das schweizerische Bundesgericht freisprach, aber dennoch abstraft: lebenslang

Nach 14 Jahren, im Februar 2019, wird das Urteil des Schweizer Bundesgerichts über den Whistleblower veröffentlicht: Er wird freigesprochen davon, dass er das Schweizer Bankgeheimnis verraten hatte. Denn das gilt nicht auf den Cayman Islands, wo Drogenhändler, korrupte FiFa-Funktionäre, Mörder oder griechische Reeder ihre unversteuerten Gelder verstecken. ELMER hat das bekannt gemacht - zusammen mit WikiLeaks. Aber jetzt muss der Whistleblower alle Kosten bezahlen: 325.000 Schweizer Franken.

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Whistleblower

Online am: 01.02.2019 | Aktualisiert am: 15.04.2019

Swen ENNULLAT - ein Whistleblower, der zuletzt vom Hof gejagt wurde und als Bürgermeister zurückkehrte

Polizist in Sachsen-Anhalt und dort zum ersten Mal zum Whistleblower geworden. Folge: von der Polizeibehörde verjagt. Dann Staatsschützer in Berlin, danach Angestellter im Rathaus in Königs-Wusterhausen vor den Toren Berlins. Dort zum zweiten Mal als Whistleblower aktiv und vom Hof gejagt. Triumphal zurückgekehrt als Bürgermeister, der sich jetzt gegen Parteienfilz engagiert.

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Whistleblower

Online am: 30.01.2019 | Aktualisiert am: 15.04.2019

ANONYMUS - ein Whistleblower aus der HVB-Bank, der dafür sorgte, dass ein Justizskandal zum Justizskandal werden konnte

Auf Justitita, die für Recht und Gesetz sorgen soll, sollte man sich nicht verlassen. Gustl MOLLATH, der ungerechtfertigterweise in der Psychiatrie eingesperrt war, weil es so seine "Ex" haben wollte, wäre nicht freigekommen, wenn nicht ein Whistleblower unbekannten Namens eingeschritten wäre. Und MOLLATH zur Freilassung verholfen hatte. Dabei aber auch Justiz und Politik bloßgestellt hat.

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Whistleblower

Online am: 01.01.2019 | Aktualisiert am: 17.04.2019

Erwin BIXLER - ein Whistleblower, der das System der manipulierten Statistiken der Arbeitsämter zu Fall brachte

Pressekonferenz im Wohnzimmer eines Beamten. Das darf nicht sein. Aber es musste sein: Die Familie hatte Hunger und der Eisschrank war inzwischen leer - BIXLER's wurden belagert: von Journalisten, die alle ein Interview wollten. Denn Erwin BIXLER hatte gerade dem Bundesarbeitsminister erklärt, weil niemand anderes auf ihn hören wollte, wie einfach die Arbeitsämter (heute: Jobcenter) ihre Statistiken frisierten. Die Folgen: Die Arbeitsmarktpolitik wurde reformiert, BIXLER frühpensioniert.

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