Die Steuerfahnder-Affäre Teil II: Hessen CDU versus Frankfurter Rundschau

Die Affäre, die ihre Wurzeln in einer Durchsuchung der Commerzbank im Jahr 1996 begann, ist auch vierzehn Jahre später nicht zu Ende. Der Hessischen CDU, die Schwarzgeld auf einem geheimen Konto in einer Liechtensteinische Stiftung geparkt hatte, gefiel es garnicht, dass die Frankfurter Rundschau die Hessische Steuerfahnder-Affäre (Teil I) aufgegriffen hatte. Und dafür auch noch einen "Wächterpreis" verliehen bekam: 


Steuerfahnderaffäre Hessen Teil 2: Überblick

Begonnen hatte alles 1996: mit einer Großrazzia bei der Commerzbank. Und endete mit 4 Steuerfahndern, die aus dem Dienst entlassen wurden. Die Frankfurter Rundschau, die diese Geschichte 2009 aufgegriffen hatte, berichtete fortan. Z.B. dass sich das psychiatrische Gutachten über einen der Steuerfahnder als "Gefälligkeits-Gutachten" herausstellte. Und dass der Psychiater, der für die Landesregierung arbeitete, verurteilt wurde. Das wiederum konnte der Hessen-CDU nicht gefallen und so nahm sie die Zeitung und den Redakteur Matthias THIEME in die Zange. Erfolglos. Der Journalist erhielt für seine Standhaftigkeit 2011 einen "Wächterpreis der Tagespresse".

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Hessische Steuerfahnder-Affäre Teil 2: das Making-of

Unerfreuliche) Erinnerungen zweier Redakteure der Frankfurter Rundschau.

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Die Stiftung Zaunkönig der Hessen-CDU in Liechtenstein

Still und absolut verborgen arbeiten Stiftungen im Fürstentum Liechtenstein. Internationale Waffenschieber, Diktatoren, Rauschgifthändler und Milliardäre bedienen sich dieses Geldwäschemodells. Und die hessische CDU. Bis alles aufflog.

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Auszeichnungen:

"Wächterpreis der Tagespresse" 2011

Die Menschen hinter dieser Geschichte: