Daniel Drepper, 1986 geboren, ist in Münster zur Schule gegangen und hat nach dem Abitur an der TU Dortmund Journalistik und Sport studiert. Seine Diplomarbeit hat er über das Informationsfreiheitsgesetz geschrieben. Den Abschluss hat er im Frühjahr 2013 gemacht. Bis 2013 arbeitete Daniel zudem für das Recherche-Ressort der heutigen Funke-Mediengruppe. Dort gewann er unter anderem einen Wächterpreis und wurde als Journalist des Jahres in der Kategorie Newcomer ausgezeichnet.
Daniel war auch freier Journalist für den Deutschlandfunk, den WDR, ZEIT Online und die FAZ. Zudem gründete er für die WAZ-Gruppe die Recherche-Plattform fussballdoping.de, die für den Grimme-Online-Award nominiert wurde. Der diplomierte Journalist schrieb seine Abschlussarbeit über das Informationsfreiheitsgesetz. Bis 2014 war Daniel Fellow am Stabile Center for Investigative Journalism und Scholar am Brown Institute for Media Innovation der Columbia University in New York City. Und er arbeitete von 2010 bis 2013 für das Recherche-Ressort der heutigen Funke-Mediengruppe. Dort gewann er unter anderem einen Wächterpreis und wurde als Journalist des Jahres in der Kategorie Newcomer ausgezeichnet.
Jetzt ist Daniel Senior Reporter bei correctiv.org.
Wie sind Sie zum Journalismus gekommen?
Ich bin mit 15 zum Journalismus gekommen, weil mir ein Schulfreund erzählt hat, dass man dort leicht Geld verdienen kann. Mir fiel Schreiben schon immer leicht, ich habe gutes Geld verdient, deshalb habe ich mich für das Studium in Dortmund beworben. Wirkliche Gedanken über die Bedeutung von Journalismus und warum ich Journalist werden will, habe ich mir als Schüler nicht gemacht.
Was hat Sie motiviert, diese Geschichte zu machen?
Ich berichte schon länger über Doping und Korruption im Sport, war also mit dem Thema vertraut. Die Verteilung von Steuergeld im Sport wurde von Journalisten und Politikern seit Jahren als intransparent kritisiert. Symbol für diese Intransparenz waren seit 2008 die Zielvereinbarungen inklusive der Medaillenvorgaben für die Olympischen Spiele in London. Niklas Schenck und mir ist zudem immer wieder berichtet worden, wie stark die Verteilung der Steuergelder im Sport auf den Gewinn von Medaillen fokussiert ist. Wir haben uns gewundert, warum niemand versucht hat, die Dokumente zur Sportförderung über journalistische Auskunftsrechte einzusehen. Deshalb haben wir das selbst gemacht.
Kontakt: daniel.drepper[at]correctiv.org
Website: www.danieldrepper.de
