Korruption und Bestechung

verkörpern asoziale Praktiken. Sie schalten das aus, was wir Qualität(swettbewerb) und Fortschritt nennen. Im schlechtesten Fall sind sie ursächlich für größere Desaster und können Menschenleben fordern. Z.B. wenn in Wartehallen von Flughäfen Menschen verbrennen, weil wegen gezahlten Schmiergelds die Sicherheitsauflagen nicht eingehalten werden mussten wie etwa auf dem Flughafen Düsseldorf im Jahr 1996 geschehen (17 Tote, 87 Verletzte). Oder wenn in Erdbebengebieten Häuser einstürzen, weil die Baubestimmungen nicht eingehalten wurden. Oder wenn im Fernsehen nur über bestimmte Sportarten berichtet wird, weil sich andere Verbände weigern, mit Geld Sendeplätze zu erkaufen. Gleiches ist der Fall, wenn teure, aber wirkungslose Arzneimittel verschriebenn werden, weil die Pharmahersteller den Ärzten sogenannte Kich-backs zukommen lassen. Undsoweiter …

Diese Site können Sie direkt aufrufen und verlinken unter www.ansTageslicht.de/Korruption. Ebenfalls zu diesem Problem zählt auch das, was man unter “Vetternwirtschaft” oder “Günstlingswirtschaft” bzw. Selbstbedienung versteht (Fachsprache: “Nepotismus”): www.ansTageslicht.de/Vetternwirtschaft

Wie sich die öffentliche Wahrnehmung über Korruption entwickelt hat und wie die Wissenschaft darüber denkt und forscht, ist dokumentiert an anderer Stelle (Wissenschaft und Wissenschaftskriminalität): www.ansTageslicht.de/Korruptionsforschung.

Hinweise über Andere zum Problem Korruption in der rechten Box (smartphone: ganz unten) !



Wächterpreis

Online am: 05.05.2007 | Aktualisiert am: 02.12.2015

Nix wie weg - Reisen mit E.ON & Co

Dürfen Stadträte und Bürgermeister, die darüber zu entscheiden haben, von welchem Energiekonzern sie Strom und Gas kaufen (wollen), auf Einladung eben dieser Energiekonzerne zur Oper nach Wien oder auf eine Erdölplattform fahren? Nachgedacht darüber hatte lange niemand. Bis Redakteur Ekkehard RÜGER aus der Einmann-Lokalredaktion des Bergischen Volksboten einen Tipp bekam und einen ersten Artikel schrieb. Der löste eine Welle von staatsanwaltschaftlichen Durchsuchungen aus, zwang die Energieriesen zu einem neuen Kodex. Redakteur RÜGER bekam dafür 2007 einen "Wächterpreis der Tagespresse" zugesprochen.

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Wächterpreis

Online am: 03.05.2006 | Aktualisiert am: 16.02.2025

Käuflichkeit journalistischer Arbeit - Jürgen EMIG

Die ersten Berichte der BILD-Zeitung und der Welt, dass da Geld fließen würde, verliefen im Sand. Die Welt musste sogar eine Gegendarstellung abdrucken. Ein Jahr später räsonierte die in Kassel erscheinende Hessiche/Naussauische Allgemeine über einen seltsamen Besuch des Sportchefs (Fernsehen) des Hessischen Rundfunks bei einer Eishockey-Veranstaltung. Dieser Bericht löste andere Reaktionen aus: Der Redakteur erhielt ein erstes Dokument zugeschickt, das belegte, dass der Sportchef käuflich war: Wer zahlte, kam mit seiner Sportveranstaltung auch auf den Bildschirm; Korruption im Öffentlich-Rechtlichen Fernsehen

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Wächterpreis

Online am: 03.05.2003 | Aktualisiert am: 13.01.2016

Kölner Müllverbrennungs-und Parteispendenskandal

Müll - klassisches Produkt einer Wohlstands- und Wegwerfgesellschaft. Die Branche, die sich um dessen Entsorgung kümmert: grob, hemdsärmeldig, verschlossen - ideal um Geldströme zu verschleiern. Z.B. um Parteien mit Spenden wohlgefällig zu stimmen. Bereits in den 90er Jahren regt sich nicht nur Protest gegen den überdimensionierten Bau einer MVA. Auch kritische Stimmen melden sich zu Wort. Die Staatsanwaltschaft erhält anonyme Hinweise und durchsucht. Nicht den Angeschuldigten, sondern den vermeintlichen Informanten. Und findet nichts. Und stellt alles wieder ein. Erst als 4 Jahre später das BKA ermittelt, werden die Kölner Staatsanwälte wieder aktiv. Diesesmal ernsthaft. Und eröffnen ein neues Kapitel des Kölner Klüngels. Eine gigantische Parteispendenaffäre kommt ans Tageslicht. Es betrifft die SPD.

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