
Dass es irgendwann auch das öffentlich-rechtliche Fernsehen treffen würde, war vorhersehbar: gelebte Ignoranz trübt den Blick auf das, was man selbst macht. Auch dann, wenn man auf von anderen auf “Unregelmäßigkeiten” aufmerksam gemacht wird. Hier ein Beispiel aus dem Haus des Hessischen Rundfunks: journalistische Korruption vom Feinsten.
Diese Site mit all ihren Texten lässt sich auch direkt aufrufen und verlinken unter www.ansTageslicht.de/Emig.
Insgesamt waren bei dieser Bestechungs- bzw. Korruptionsaffäre 4 Anläufe notwendig, bevor die zunächst vagen Informationen und Vermutungen so konkret wurden, dass die Staatsanwaltschaft mit ersten Ermittlungen beginnen konnte. Und das bei einem öffentlich-rechtlichen Fernsehsender, dem Hessischen Rundfunk (hr) in Frankfurt/M. Der wollte das alles ersteinmal nicht wahrhaben. Am Ende stand trotzdem Gefängnis.
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Was wann wo geschah und wer wir (nicht) reagierte.
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"Es begann am 29. Februar 2004. An diesem Tag spielten in der Deutschen Eishockey-Liga die Kassel Huskies gegen die Frankfurt Lions. Ich war in der Kasseler Eissporthalle - als ganz normaler Zuschauer."So rekonstruiert Frank THONICKE seine Geschichte. 2006 wird er einen "Wächterpreis der Tagespresse" dafür erhalten.
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Die Vorgänge beim hr sind/waren symptomatisch für eine "öffentlich-rechtliche" Institution, die sich Anregungen oder Kritik nicht mehr stellen wollte bzw. meinte, dies nicht nötig zu haben. Die Erfahrung indes lehrt anderes: Wer sich Kritik nicht stellt und damit nicht offen umgehen kann oder will, wer sich selbst für unangreifbar oder unfehlbar fühlt, verliert die Bodenhaftung: Man merkt nicht mehr, was wirklich vor sich geht. Genau das ist hier passiert:
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Wer wo wie wann mit wem zusammenhing. Bzw. verbunden oder verflochten war.
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Was sich im Hessischen Rundfunk abgespielt hatte, gab es auch beim Mitteldeutschen Rundfunk, MDR. Dort betraf es dessen Sportchef, Wilfied MOHREN.
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Verfehlungen einzelner schwarzer Schafe oder strukturelle Probleme? Der Rundfunkbeitrag (damals: Rundfunkgebühr) soll den Sendern ihre Unabhängigkeit garantieren und jegliche Einflussnahme, zum Beispiel von Geldgebern aus der Wirtschaft, auf die Programmgestaltung verhindern.
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Wir haben uns mit dem Vorsitzenden Direktor des Hans–Bredow-Instituts in Hamburg Prof. Dr. Uwe HASEBRINK, unterhalten: über dessen These „Unter Qualität versteht man Transparenz“. HASEBRINK ist Experte in allen Fragen des Öffentlich-Rechtlichen Rundfunks.
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Das ist das Besondere: Die Hessische/Niedersächsische Allgemeine hat ihre Leser in zwei verschiedenen Bundesländern: in Nordhessen und Südniedersachsen. Das genaue Verbreitungsgebiet und die Höhe der Auflagen der einzelnen Regionalausgaben können Sie auf einer Karte der HNA nachschauen, die Sie hier als PDF-Datei öffnen/downloaden können (2 Seiten, 82 KB).
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Online am: 03.05.2006
Aktualisiert am: 16.02.2025
Hessisch-Niedersächsische Alllgemeine (HNA) | Öffentlich-rechtliches Fernsehen | Frankfurt/M. | Korruption | Sport | Hessen
"Wächterpreis der Tagespresse" 2006