Als dann die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) die wichtigsten Thesen am 3. August 2017 in einem Miniartikel aufnahm, war das Maß für den BDL offenbar voll. Offensichtlich wusste man dort vorher nichts von diesem Beitrag.
Jedenfalls rief der BDL, vertreten durch Marian KORTAS," Leiter Flugbetrieb, Technik & Safety zuständig für Themen wie den Single European Sky und das Air Traffic Management", bei mir an, wollte von mir wissen, wie man als Kommunikationswissenschaftler dazu käme, sich über a) technische und b) medizinische Fragen zu äußern. Der Herr war schlecht vorbereitet, hatte sich nicht wirklich informiert, bei wem er anruft, denn er musste schnell aufgeben, weil ich ihm klarmachte, dass ich mich als "Kommunikationswissenschaftler" nicht nur mit technischen und medizinischen Fragestellungen auseinandersetzen würde, sondern sogar über Politik öffentlich reden würde.
Der letzte Satz des BDL-Mann war bezeichnend: Ich stünde nun unter "Beobachtung".
Man wird im Leben mit viel konfrontiert, aber jetzt machte ich die Probe aufs Exempel und rief bei der Zeitschrift TravelTribune an. Ja, dort habe eine Claudia NEHRING vom BDL angerufen und versucht, mich als "inkompetenten" Gesprächspartner darzustellen.
Jetzt verstand ich auch besser, weshalb der frühere Moderator des ZDF heute journals, Klaus Peter SIEGLOCH, einst die Seiten wechselte und 2011 bis 2015 als - sicher "kompetenter" - Präsident des BDL fungierte. Wer könnte besser mit Chefredakteuren und Redaktionsleitern auf gleicher Augenhöhe kommunizieren, wenn irgendwo eine Bericht erschienen wäre, der so garnicht den Gefallen des BDL gefunden hätte?
(JL)
