Tim van BEVEREN und die WDR-Dokumentation "Nervengift im Flugzeug": Chronik eines Dreh's, aus dem 2 (verschiedene) Filme wurden

Diese Rekonstruktion ist das Ergebnis unserer Recherchen sowie vieler Informationen seitens des Filmemachers Tim van BEVEREN. Der Westdeutsche Rundfunk (WDR), dem wir ebenfalls Fragen dazu gestellt hatten, hat sich vollständig verweigert. Auf unsere Presseanfrage, für deren Beantwortung wir ihm eine ganze Woche Zeit gegeben haben, hat er einfach nicht reagiert.


Die Vorgeschichte

Der Journalist und Filmautor Tim van BEVEREN ist schon seit 2007 am Thema „aerotoxisches Syndrom“ dran. Er verfügt über eine Pilotenlizenz, weiß also, wie man Flugzeuge fliegt und vor allem auch, wie sie hinter der teils komplexen Benutzeroberfläche funktionieren. Und wo sich die Probleme verstecken. Zum Beispiel bei der Zapfluft: Die Kabinenluft wird übers Triebwerk "abgezapft". Und manchmal ist sie verunreinigt. Sprich kontaminiert, z.B. wenn irgendwo eine Dichtung leckt. Mehr Details dazu in einem anderen Kontext unter www.ansTageslicht.de/Kabinenluft.

Tim van BEVEREN's Laufbahn ist vielfältig: Fachmann beim Fliegen, aber auch Autor, Kameramann und Journalist.  Mehrere Jahre war er zum Beispiel als Kriegsberichterstatter im ehemaligen Jugoslawien und dem Irak unterwegs, war Korrespondent für private Medienunternehmen in den USA und arbeitete überwiegend als  freier Mitarbeiter für das öffentliche-rechtliche Fernsehen in Deutschland. Vor allem für den WDR. Mit diesem großen und einflussreichen Sender pflegte er knapp 30 Jahre ein sehr enges Arbeitsverhältnis. Das allerdings  sollte sich im Laufe der Produktion der Dokumentation „Nervengift im Flugzeug“ für den WDR ändern.

Seit 2008 ist Tim van BEVEREN für den Sender auch immer wieder mehrfach mit dem Problem der potenziell verunreinigten Kabinenluft in Flugzeugen aktiv. Dazu war er auch 2011 für ein Expertenhearing im Deutschen Bundestag eingeladen worden: als Fachjournalist und Experte. Mehr dazu in einem größeren Zusammenhang und zwar in der Chronologie Ein Gesundheitsproblem wird zur Gewissheit, dort die Einträge ab 21. September 2011.

Zwischen 2009 und 2011 bringt Tim van BEVEREN das Problem in mehreren TV-Berichten in die Öffentlichkeit. Vor allem über die öffentlich-rechtliche TV-Anstalt WDR, die - im Gegensatz zu den mit Werbung finanzierten Privatsendern - auch kritische Fernsehformate über den Bildschirm schickt: 

* WDR / plus-minus am 3. Februar 2009: Ungefiltert eingeatmet

Tim van BEVEREN, WDR/plus-minus am 3. Februar 2009

WDR-Autoren hatten auf verschiedenen Flügen Luft- und Wischproben genommen und diese in einem Speziallabor auswerten lassen: In 28 von 31 Proben bzw. Flügen ließ sich Tricresylphosphat (TCP) nachweisen. Die höchsten Werte wiesen Proben von Condor-Flügen auf. Condor verweigerte eine konkrete Stellungnahme. Stattdessen ließ Condor verlauten: "Für Condor haben die Sicherheit und die Gesundheit von Passagieren und Mitarbeitern immer höchste Priorität."

* WDR / Markt am 9. Februar 2009: Giftige Airlines und das Aerotoxische Syndrom

Tim van BEVEREN, WDR/Markt am 9. Februar 2009

Hier kommen Betroffene zu Wort. U.a. die ehemalige Pilotin aus Australien, Susan MICHAELIS, die wegen Fume-Event-Vorfälle fluguntüchtig wurde.

Alle bestätigen, dass solche Vorfälle häufiger geschehen als offiziell bekannt wird und zugegeben wird.

Mehr dazu in einem ausführlicheren Kontext unter "Incidents": Vorfälle, die meistens nicht in den offiziellen Statistiken auftauchen.

* WDR / plus-minus am 24. März 2009: Meldepflichten verletzt?

Tim van BEVEREN, WDR/plus-minus am 24. März 2009

In kurzem Abstand bereits der dritte Film: Erneut Vorfälle, die nicht gemeldet wurden. Über die Gefährlichkeit der kontaminierten Kabinenluft äußert sich Prof. Dr. Dietrich HENSCHLER (†), Toxikologe und lange Jahre Vorsitzender der MAK-Kommission (Maximale Arbeitsplatz-Konzentration): Tricresylphosphat (TCP) sei ein "extrem stark wirksamer Giftstoff". Und es kommen weitere Betroffene zu Wort, u.a der Pilot Sandy VERMEER (Pseudonym).

Der Film macht klar, dass die Politik versagt - über Probleme lägen der Bundesregierung keine "Erkenntnisse über eine grundsätzliche Gefährdung" vor, sagt sie.

* WDR / Markt am 16. März 2010: Gifte im Flugzeug?

Tim van BEVEREN, WDR/Markt am 16. März 2010

Tim van BEVEREN's vierter Film: Vorfälle bei der Lufthansa, US Airways u.a. Lufthansa bestätigen: 1 Vorfall auf 2.000 Flügen. Bedeutet bei rund 1 Million Flüge der Lufthansa im Jahr: mindestens 1 Vorfall jeden Tag.

Und: Nicht nur das Tricresylphosphat kann bei diesen Fume Events in die Kabinenluft gelangen, auch das gesundheitsschädliche Beta-Naphthylamin. Folge: Gesundheitsprobleme mit den Symptomen des "aerotoxischen Syndroms". Das bestätigen Prof. Dr. Chris WINDER (Australien) und Prof. Dr. Mohamed ABOU-DONIA(USA).

Jedem kann das beim Fliegen passieren. 

* Bayerischer Rundfunk/ kontrovers am 26. Mai 2011: Gift an Bord - wenn Fliegen krank macht

Tim van BEVEREN, BR / kontrovers am 26. Mai 2011

Erstmals erklärt ein US-amerikanischer Pharmakologe und Biologe, Prof. Mohamed ABOU-DONIA, was genau im menschlichen Organismus geschieht, wenn toxische Stoffe in den Körper gelangen:

"Wir fanden in allen Proben von Flugbesatzungen Belege für Zelltod und Hirnschädigungen. Es gibt keinen Zweifel, dass die Passagiere davon auch betroffen sind, aber das Problem ist: Sie können die Erkrankung meist nicht mit einem Flug in Zusammenhang bringen. Sie beziehen es daher nicht auf Öl-Dämpfe, sondern eher auf eine Infektion."

Der Fall des Piloten Richard WESTGATE, dem bisher niemand helfen konnte

Foto: Tim van BEVEREN

Zu dieser Zeit litt der ehemalige Pilot WESTGATE, der seit 1996 für British Airways im Einsatz war, schon seit längerem unter immer schwerer werdenden gesundheitlichen Problemen, die dazu führten, dass ihm die medizinische Flugtauglichkeit entzogen worden war. Insgesamt 22 Ärzte im Großbritannien sahen sich nicht in der Lage, eine passende Diagnose zu stellen und verwiesen schließlich ratlos auf eine mögliche psychische Krankheit des Piloten. So wie das meist geschieht, wenn Ärzte nicht mehr weiter wissen.

Nach seinen eigenen Recherchen hingen WESTGATE's Beschwerden mit verunreinigter Zapf-Luft in den Flugzeugen zusammen, deren Folgen sich offenbar nach und gesundheitlich kumulierten. Und das, obwohl er – eigentlich – kerngesund war, vielen Sportarten frönte  und sogar einen Eintrag im Guiness Buch der Rekorde im Paragliding aufweisen konnte.  

Aber nun fand seine Karriere im Cockpit ein jähes Ende. Und er brauchte juristische und medizinische Hilfe. 

Diese Hilfe suchte er schließlich in Amsterdam, bei Dr. med. Michael MULDER. Der war selbst viele Jahre  Pilot bei der  KLM und zugleich Luftfahrt-Mediziner. Bis auch er nach und nach seltsame körperliche Veränderungen an sich feststellte. Und dies auf das sog. aerotoxischen Syndrom zurückführte. Er kündigte, gab seinen geliebten Job auf und beschäftigt sich seitdem bis heute mit eben diesem gesundheitlichen Problem, das von den Airlines immer wieder heruntergespielt wird.

WESTGATE begibt sich also bei Dr. MULDER in Behandlung. Bereits zuvor hat er den auf Luftfahrt spezialisierten Anwalt Frank CANNON aus Schottland engagiert. Dieser wird später noch eine Rolle spielen.

Über Dr. MULDER kommt auch ein Kontakt zwischen Richard WESTGATE und Tim van BEVEREN zustande, da dieser als investigativer Journalist einen guten Ruf genießt. Und sich mit der Problematik  auskennt. Zu einem avisierten Treffen der beiden kommt es allerdings nicht: Richard WESTGATE wird kurz zuvor am 12.12.2012 in seinem Hotelzimmer in Amsterdam tot aufgefunde (mehr zu seiner Geschichte in anderem Kontext unter Betroffene kontaminierter Kabinenluft).

WESTGATE hatte aber zuvor verfügt, dass sein Körper im Todesfall für wissenschaftliche Untersuchungen zur Verfügung gestellt werden soll.  Ein Novum: Zum ersten Mal könnten so mögliche Zusammenhänge zwischen kontaminierter Kabinenluft und einer schweren Erkrankung hergestellt und wissenschaftlich dokumentiert  werden.

Die pathologischen Untersuchungen werden von dem renommierten niederländischen Pathologen Dr. Frank VAN DE GOOT, dem letzten behandelnden Arzt Dr. Michael MULDER in Zusammenarbeit mit Professor Mohamed B. ABOU DONIA von der Duke-Universität in den USA durchgeführt.

Einige Monate nach der Beerdigung werden die sichergestellten Proben und Organe von den Behörden freigegeben. Letzter Wunsch des Piloten: Die Untersuchung soll mit einer Kamera  begleitet werden. Diese Kamera führt Tim van BEVEREN und er dokumentiert, was das Team von mehreren Wissenschaftlern bei der Untersuchung von Herz, Gehirn und Nerven analysiert. 

Richard WESTGATE und der WDR

Einige Monate zuvor, im Januar 2013 erhält Tim van BEVEREN erstmals  vom Leiter des renommierten WDR-Magazin „Monitor“, Georg RESTLE, einen Rechercheauftrag für das gerade neu gebildete „Investigative Ressort“ des WDR.  Es stellt sich schnell heraus, dass das Material in Sachen Richard WESTGATE so ergiebig ist, dass es sich für eine längere Dokumentation eignen würde. Für das bekannte Investigativ-Magazin "Monitor" hatte van BEVEREN zuvor schon 2 Beiträge zum Thema realisiert.

So macht sich Tim van BEVEREN an die Recherche. In Zeiten von Social-Media bietet sich ihm zusätzliches Material – immer öfter können Passagiere  oder Mitglieder der Cabin Crew fast in Echtzeit von Fume-Events und anderen Vorkommnissen authentisch berichten, indem sie eigene  Bilder in die sozialen Netzwerke hochladen. Zu diesem Zweck passt van BEVEREN auch seinen Facebook Account an, um hierüber in Kontakt mit möglichen Betroffenen zu treten.

Einige dieser spektakulären Aufnahmen zeigt er der designierten WDR- Chefredakteurin Sonja MIKISCH, zu der er über die Jahre der Zusammenarbeit ein gutes Verhältnis aufgebaut und für die er bereits  in den 80er Jahren gearbeitet hatte. Auch sie ist an einer 45-minütige Dokumentation sehr interessiert und unterstützt das Projekt im WDR sowie in der ARD Chefredakteurs-Konferenz. Aufhänger: die  Geschehnisse um den Piloten Richard WESTGATE und der wissenschaftlichen Untersuchung seiner Autopsie.

Dazu schließen der WDR - in Person von Sonja MIKISCH - als Produzent und das „Westgate Research Team“ um den wissenschaftlichen Leiter der Untersuchungen, Prof. Dr. Jeremy RAMSDEN , Dr. MULDER, Dr. Van de GOOT und Prof. ABOU-DONIA aus den USA eine schriftliche Vereinbarung in englischer Sprache, in der Tim van BEVEREN ausdrücklich als „Autor und Bearbeiter“  („author and editor“) bezeichnet wird. Einige Zeit später gibt es vom WDR auch eine Zusage für einen Primetime-Sendeplatz im ARD-Abendprogramm.

Foto: Tim van BEVEREN

Die Dokumentation wird im Sommer 2013 abgesegnet und die Produktion unmittelbar danach angesetzt. Sie wird sich bis ins Frühjahr 2014 hineinziehen, denn Tim van BEVEREN will einmal um die Welt fliegen: mit unterschiedlichen Flugzeugtypen und dabei Luft-, Wisch- und Blutproben nehmen, Fachleute in Australien und den USA aufsuchen. 

Als für die Sendung verantwortlicher WDR-Redakteur wird Jo ANGERER benannt, der das Format "die story" betreut. ANGERER steht dem Thema allerdings eher skeptisch gegenüber. Schon mehrfach war das Thema durch die Wirtschaftsredaktion des WDR der Redaktion "die story" angeboten worden und ebenso regelmäßig hatte ANGERER es abgelehnt.

Die ersten Probleme bereits vor dem Dreh

Inzwischen ist es bei den Fernsehanstalten sozusagen Usus, dass größere Produktionen von mindestens zwei Autoren verantwortet werden. Tim van BEVEREN wünscht sich einen ehemaligen Kollegen vom NDR, mit dem er schön öfters zusammengearbeitet hat. Und auch der NDR-Doku-Chef hatte beiden sein Interesse an einer Co-Produktion signalisiert. Jo ANGERER indes will das Thema beim WDR halten und nominiert einen WDR-Redakteur: Dr. Roman STUMPF.

Doch kurz vor Beginn der Dreharbeiten in Irland, wo eine ehemalige Lufthansa-Chefstewardess ihren früheren Arbeitgeber vor dem High Court verklagt, tritt der verantwortliche Redakteur Jo ANGERER auf die Bremse:

  • So teilt er dem Projekt einen Kameramann zu, obwohl vor Ort ein kostenmäßig erheblich günstigeres Team bereit steht, mit dem van BEVEREN schon öfters gedreht hatte. Und mit dem auch die britische ehemalige Gulf-Air-Stewardess Angel BRAIN aus Wales vertraut ist. Sie lebt von einer kläglichen Sozialrente und war - zunächst auf eigene Kosten - nach Köln gereist, weil Roman STUMPF ihre eine Kostenübernahme zugesagt hatte. Davon ist jetzt nicht mehr die Rede. Es kommt zum Eklat und Angel BRAIN zieht ihre Rechte an dem Interview zurück, will nichts mehr mit dem WDR zu tun haben.
    Dieser Vorgang löst in den einschlägigen Social Media-Kanälen heftige Diskussionen aus. Zweifel an den Absichten des WDR kommen auf. Tim van BEVEREN versucht durch regelmäßge Postings dagegen zu halten. 
  • Dann sagt Jo ANGERER die Reise und die geplanten Experteninterviews ab: wegen der damit verbundenen Kosten. Obwohl für das Projekt von der ARD bereits ein Produktionsvolumen von knapp 80.000 Euro für externe Kosten (also real anfallende Kosten außerhalb des Senders) bereitgestellt wurde.
    Van BEVEREN sucht nach einer Lösung und bietet schließlich an, die speziell im Ausland teilweise hohen Teamkosten dadurch einzusparen, dass er - gegen eine angemessene Vergütung und Übernahme der Kosten für die von ihm verwendete eigene Ausrüstung  - auf dieser Reise selber dreht. Für Jo ANGERER keinesfalls ein Novum, denn auch er gestaltet so viele seiner eigenen Filme für den WDR.

Die Reise wird schließlich mit erheblicher Verzögerung genehmigt. Aber die zuvor erheblichen günstigeren Flugkosten sind nun deutlich teurer geworden. Da Interviews grundsätzlich mit zwei Kameras gedreht werden sollen, müssen auch rund 100 Kg Gepäck mittransportiert werden.

Lufthansa (Sitz in Köln) und WDR (Sitz in Köln)

Nach der Rückkehr von den Dreharbeiten einmal rund um die Welt kommt es in den Räumen des WDR zu einem Treffen: Jo ANGERER, Roman STUMPF, Tim van BEVEREN, aber auch Barbara SCHÄDLER und Andreas BARTELS von der Lufthansa.  SCHÄDLER ist zuständig für die Kommunikation und BARTELS ist dort Chef der Pressestelle. Die Lufthansa möchte mehr Details zu der Produktion erfahren.

Dabei konfrontiert Tim van BEVEREN die Lufthansa-Delegation mit einer brisanten internen Email des Boeing-Konzerns. Betreff: „Toxicity?“:

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In dieser firmeninternen Mail beschreibt ein Boeing-Mitarbeiter genau die technischen Mängel in den Flugzeugen und die daraus resultierenden  Gründe für die immer wieder auftretenden Fume-Events. Auch gesundheitliche Folgeschäden hält er für wahrscheinlich. Und er kann sich des Eindrucks nicht erwehren, dass es erst eines „Grabsteines“ bedarf, bevor sich jemand zum Handeln veranlasst sieht.

Erst ein Desaster mit vielen Toten bzw. Grabsteinen? Auf diese Mail ist Tim van BEVEREN im Zuge seiner Recherchen gestoßen. Nun bittet er die Lufthansa, die auch Flugzeuge dieses Herstellers benutzt, um eine Stellungnahme zu diesen dort belegten Aussagen. Und auch Jo ANGERER überrascht mit einem Wunsch an die Lufthansa, der er mit Tim van BEVEREN nicht abgesprochen hatte: Der WDR möchte einen von der Lufthansa zu dieser Zeit durchgeführten Messflug begleiten, eigene Messungen vornehmen und bittet die Airline zusätzlich um eine Ölprobe.

Die Lufthansa bittet sich ersteinmal eine "Bedenkzeit" aus.

Einige Wochen später sagt die Lufthansa eine Stellungnahme vor der Kamera und jegliche Kooperation ab.

aufgenommen mit Einverständnis der Crew

Begründung in einer Email an Roman STUMPF vom 17.02.2015:  Man sei im Internet auf mehrere Bilder gestoßen, die „ganz offenbar an Bord unserer Flugzeuge aufgenommen wurden,“ und  weil „diese Bilder klar und deutlich zeigen, mit welcher Darstellung der Lufthansa“ dass Unternehmen in der geplanten Doku rechnen dürfe, habe sich die Lufthansa „gegen eine Zusammenarbeit entschieden“.

Der Email beigefügt ist ein Foto, dass eine Hand beim Nehmen einer Wischprobe am Lüftungsschlitz einer Bordtoilette zeigt und das Foto einer Frau im inneren der Passagierkabine mit einer Atemschutzmaske (siehe Fotos).

Foto: aufgenommen im Einverständnis der Crew und der Protagonistin

Die Bilder hatte Tim van BEVEREN  zuvor auf seinem Facebook Account hochgeladen, nachdem dort Stimmen laut geworden waren, dass die eigentlich für April 2014 geplante Doku nicht gezeigt würde und sich Protagonistinnen über die Behandlung und nicht eingehaltenen Zusagen durch Roman STUMPF und dem WDR abfällig und erzürnt in Foren zu Wort gemeldet hatten.

Die Lufthansa bekam die Bilder jedenfalls in ihren Besitz, sogar in Originalgröße. Dies ist ungewöhnlich, da Bilder beim Hochladen in den sozialen Netzwerke immer kleingerechnet werden. Die Originale hatte van BEVEREN ausschließlich einem kleinen Kreis von involvierten Mitarbeitern des WDR zugänglich gemacht. Wie und vor allem: warum also gelangten diese an die Lufthansa, in hoher Auflösung?

Der WDR reagiert schnell: Die Lufthansa erhält eine Email von Jo ANGERER. Er versucht die Airline zu beschwichtigen, weist darauf hin, dass er vor Sendung ohnehin den ganzen Film höchstpersönlich abnehmen, sprich verantworten würde.

Und gibt der Lufthansa unmissverständlich zu verstehen: "Filmautor, ist schon wie gesagt, Dr. Roman Stumpf." Tim van BEVEREN habe nur die Rolle eines "fachkundigen Co-Autors."

Die Lufthansa beruhigt das immer noch nicht, gibt aber zu erkennen, woher sie die inkriminierten Fotos habe, die "klar und deutlich zeigten, mit welcher Darstellung" sie in der geplanten Doku zu rechnen habe.

Pressestellen haben bekanntlich viele Aufgaben und dazu gehört eben auch die 'Feindbeobachtung'. Ein guter Pressesprecher weiß alles, jedenfalls alles über kritische Geister und solche, die gegen ein Unternehmen juristisch zu Felde ziehen.

Die Lufthansa hat dies in Erfahrung gebracht: Die Fotos seien einem Twitter-Account des Aerotoxic Team entnommmen. Dort zeichne laut Impressum eine ehemalige Chefstewardess der Lufthansa vernatowrtlich, nämlich Bernaidine BEAUMONT, die die Lufthansa in Dublin erfolglos verklagt habe - angeblich wegen Gesundheitsschäden auf Grund zweier Fume Events in Lufthansa-Fliegern (mehr über sie in anderem Kontext unter Betroffene kontaminierter Kabinenluft).

Was die Lufthansa weiß: Die ehemalige Chefstewardess ist als eine der wichtigsten Protagonistinnen in der Dokumentation vorgesehen und wird betreut von Roland STUMPF. 

Nun ist auch die ehemalige Chefstewardess außen vor - WDR-Redakteur Dr. Roman STUMPF lässt sie fallen. 

Probleme danach

Auch während der weiteren Produktion kommt es immer wieder zu Spannungen und Auseinandersetzungen.

Zunächst beschließen ARD und WDR den Sendetermin mehrfach zu verschieben: statt Frühjahr zur Prime-time jetzt auf den Mai. Und von Mai auf den 7. Juli - in die Zeit der Fernsehübertragungen der Fußballweltmeisterschaft in Brasilien. Neue Uhrzeit für die Sendung: 23.30.

Inzwischen fühlt sich Tim van BEVEREN von der internen Kommunikation des WDR ausgeschlossen. So fährt er auf eigene Kosten mehrmals nach Köln, um nicht ganz außen vor zu bleiben. Denn laut neuer Planung sollen alle noch ausstehenden Interviews vor allem von Dr. Roman STUMPF geführt werden, dem neuen bzw. inzwischen alleinigen "Autor" der WDR-Dokumentation. 

Normalerweise werden vor Beginn des Schnitts sogenannte Konzeptgespräche mit den beteiligten Redakteuren und den Autoren abgehalten. Dabei soll - ganz grob - geklärt werden, in welche Richtung das fertige Stück gehen soll, wie Rechercheergebnisse gewichtet werden und welcher Dramaturgie der Film folgt und wie sich der Sender dabei inhaltlich positioniert.

Bei dieser Produktion läuft es anders. Tim van BEVEREN's Kollege, der - ohne dass BEVEREN dies weiß - alleiniger Autor sein soll, findet dafür keine Zeit. Und nur ein einziges Gespräch zwischen diesen beiden gibt es: auf einem Hotelbalkon in Köln. 

Die Folge: Die Dokumentation wird aufgeteilt, jeder soll seinen eigenen Part zusammenstellen. Tim van BEVEREN's Schnitt wird sich schon aufgrund der Materialfülle von dem seines 'Kollegen' unterscheiden. Denn STUMPF hat bisher überhaupt noch nicht einmal das gesamte Material gesichtet. 

So kommt es, dass die WDR-Chefredakteurin Sonja MIKISCH bei der Abnahme des Films Anfang Juni 'not amused' ist - sie hatte offenbar mehr erwartet. Jo ANGERER hingegen stimmt zu.

Tim van BEVEREN, der sich dagegen nicht wehren kann, ist ebenfalls nicht erfreut - er hat mit der jetztigen inhaltlich zweigeteilten Version journalistische Probleme. Ihm missfällt etwa die übertriebene Darstellung der gesundheitlich Geschädigten als 'Opfer'. Er sieht sie als Betroffene, von denen sich viele für die Aufklärung des Problems einsetzen. Und er vermisst die wesentlichen investigativen Elemente aus den Recherchen, die ihm zum Teil unter hohen Risiken von Insidern zugespielt wurden. Ihm ist vieles in der jetztigen Doku-Version zu 'weichgespült'.

So bietet Tim van BEVEREN dem WDR einen „Rough Cut“ an, also eine Vorschau einer anderen, zugespitzteren Version des Filmes - eine Version, die aus seiner Sicht die Ereignisse spannender und authentischer widergibt. Jo ANGERER lehnt  ab.

Und untersagt ihm auch gleich dazu die Bearbeitung des Materials. Und das obwohl van BEVEREN zumindest immer noch offiziell "Autor" ist. Beziehungsweise nach interner WDR-Auskunft der Lufthansa gegenüber: immerhin noch "fachkundiger Co-Autor". Immerhin hat Tim van BEVEREN maßgebliche Teile mit eigener Kamera selbst gedreht und besitzt somit auch die Rechte an dem Material.

Der Show-down

Unterdessen bittet sowohl das "Westgate Research Team" um den schottischen Anwalt Frank CANNON als auch der Anwalt der im Film gezeigten Flugbegleiterin Freya von der ROPP um die Angabe der im Film verwendeten und sie konkret betreffenden Passagen zwecks der vereinbarten eigenen rechtlichen Überprüfung.

Die beiden erhalten vom WDR innerhalb von wenigen Tagen widersprüchliche Informationen. Der Anwalt von Freya von der ROPP erhält die Rückmeldung, dass van BEVEREN weiterhin "Co-Autor" ist. Allerdings seien die zuvor geschlossenen Vereinbarungen mit ihm als nichtig zu betrachten. RA Frank CANNON wird erklärt, dass Tim van BEVEREN nicht länger "Autor" der geplanten Dokumentation ist.

Was der WDR offenbar nicht wusste: Die beiden Anwälte kennen sich gut, da sie beide Mandanten aus dem Bereich der Luftfahrt vertreten. Die Kommunikation unterschiedlicher Informationen fällt also auf. Die Anwälte informieren Tim van BEVEREN ein erstes Mal über den Vorgang und fordern auch von ihm eine Stellungnahme. Sowie die Zusicherung, dass er sich weiterhin an die getroffenen schriftlichen Absprachen halten werde.

Zu diesem Zeitpunkt kennt Tim van BEVEREN jedoch nicht die finale Version der Dokumentation. Jo ANGERER hatte ihm mitgeteilt, dass er auf seine weitere Mitarbeit an der Finalisierung verzichte und die notwendigen Änderungen vielmehr selber vornehmen werde. Van BEVEREN protestiert gegen dieses höchst unübliche Verfahren, erhält aber von ANGERER noch am 26. Juni 2014 die Zusicherung, dass er die finale Version zu sehen bekommen werde und dann entscheiden könne, ob er als "Autor" genannt werde möchte oder nicht.

Noch am 1. Juli bewerben der WDR und die ARD den Film in ihren Programmankündigungen mit „ein Film von Tim van Beveren und Roman Stumpf“.

Einen Tag später erhält van BEVEREN eine Email. Nicht vom WDR, für den er zu diesem Zeitpunkt zu diesem Thema fast 3 Jahre gearbeitet hat. Die Email kommt vom Pressesprecher der Lufthansa aus Frankfurt, Michael LAMBERTY.

Dieser teilt dem Journalisten mit, dass er vom WDR erfahren habe, dass van BEVEREN nicht mehr "sachkundiger Co-Autor" der für die nächste Woche geplanten Dokumentation sei. Und die Lufthansa möchte mehr über die Hintergründe wissen:

Tim van BEVEREN reagiert auf der Stelle und kontaktiert den WDR über seine Anwälte, um eine Sichtung der finalen Version des Filmes einzufordern. Er fühlt sich in der Pflicht - den Anwälten der Betroffenen gegenüber, aber vor allem den Protagonisten gegenüber, mit denen es klare journalistische Absprachen gegeben hatte.

Das gelingt nicht. Jo ANGERER und der WDR gewähren keine weiteren Informationen. Und zeigen ihm auch die finale Fassung vor der Ausstrahlung nicht.

Dies hängt möglicherweise damit zusammen, dass ANGERER und STUMPF inzwischen der Doku ihren eigenen Stempel aufgedrückt haben. ANGERER war mit der ersten Rohfassung, die der Chefredakteurin Sonja MIKICH wenig gefallen hatte, einverstanden.

Nun wurden inzwischen hier und da weitere Änderungen vorgenommen, von denen Tim van BEVEREN nichts weiß und die Auswirkungen auf das inhaltliche Verständnis des Zuschauers haben. Zum Beispiel bei einem Interview mit dem Pharmakologen und Krebsbiologen Prof. Mohamed ABOU-DONIA aus den USA, der als einer der Experten im Zusammenhang mit den Auswertungen des WESTGATE Research Team nach London gekommen war:

Das Interview wurde von Tim van BEVEREN geführt - über ca. 40 Minuten. Dann war Roman STUMPF aufgetaucht, gerade aus Köln in London angekommen, und stellte ebenfalls Fragen, etwa 8 Minuten lang. 

Und so sieht dann das Ergebnis in der WDR-Doku "Nervengift im Flugzeug" am 7. Juli 2014 aus, ein Beispiel:

  • Tim van BEVEREN (TvB) führte das Interview mit ABOU-DONIA (AD) im Original so:
    AD: "The sample that we received before your flew were compeletely normal. (…) It seems like: The more you flew, the more you had markers which interflect injury to the brain. In other words: When you were exposed longer to the chemicals it caused the brain injury and we could see the marker for it in the blood." 

    TvB: "So, does it mean now I’m sick?"

    AD: "Not neccesarily. Because what we saw was a plib. In order for you to become really sick you have to fly longer. Because keep in mind the body and the brain have the abilty to repair until a certain point where it then cannot be repaired. We have billions of brain cells but if there is too much damage the brain cells will be fewer and there will also be functional damage."

  • In der Doku, die der WDR dann sendete, hatte Roman STUMPF die Zwischenfrage ausgetauscht: 
    AD: "The sample that we received before your flew were compeletely normal. (…) It seems like: The more you flew, the more you had markers which interflect injury to the brain. In other words: When you were exposed longer to the chemicals it caused the brain injury and we could see the marker for it in the blood." 

    RS:( in deutsch): "Bin ich denn jetzt durch Organophosphate oder kontaminierte Kabinenluft geschädigt worden?" 

    AD: "Not neccesarily. Because what we saw was a plib. In order for you to become really sick you have to fly longer. Because keep in mind the body and the brain have the abilty to repair until a certain point where it then cannot be repaired. We have billions of brain cells but if there is too much damage the brain cells will be fewer and there will also be functional damage."

Standard beim WDR?

Dies ist die Antwort, die wir auf diese Frage erhalten haben:

Wie oben bereits erwähnt: keine. So müssen wir wohl davon ausgehen, dass der WDR dazu keine Antwort hat. So ist es oft: Für Dinge, die einem selbstverständlich erscheinen, fehlen einem oft die Erklärungen, wenn man danach gefragt wird. 

Der schottische Anwalt Frank CANNON jedenfalls sieht das in seiner Programmbeschwerde v. 9. September 2014 an den WDR so:

„Hier wird der Zuschauer getäuscht." Ein solches Vorgehen ist "aus journalistischer Sicht extrem fragwürdig" und "unethisch" (Programmbeschwerde S. 8).  

Und CANNON macht noch mehr "falsche" Darstellungen in der WDR-Doku geltend, zusätzlich zu den Verletzungen mehrerer vertraglicher Vereinbarungen.

Tim van BEVEREN erfährt noch mehr:

Am Ende eines für die Dokumentation geführten Interviews mit dem Chef der EASA spricht Roman STUMPF noch einmal mit diesem und erklärt ihm frank und frei – vermeintlich unbeobachtet im Hinausgehen: „I have to keep this position for the interview, it doesnt mean I‘m like that.“ 

Dieser Satz wurde nur zufällig aufgenommen, denn während eines Drehs bleiben die Mikrofone in der Regel angeschaltet. Aber woher kommt Roman STUMPF's spezielle Haltung in diesem Fall? Was will er dem EASA-Direktor damit signalisieren?

Das sollte Frank CANNON bald herausfinden. Nach den zahlreichen Ungewöhnlichkeiten rund um die Produktion beginnt er eigenen Nachforschungen anzustellen und übermittelt seine Erkenntnisse auch an Tim van BEVEREN. Der tut daraufhin das, was er am besten kann: investigativ Recherchieren. Dieses Mal über seinen ehemaligen Kollegen vom WDR. Und er wird fündig:

Die Vita Dr. Roman STUMPF

Dr. Roman STUMPF ist nicht nur promovierter Jurist und ein öffentlich-rechtlicher festangestellter Redakteur mit Sendungsverantwortung bei der WDR Wirtschaftsredaktion in Köln. Roman STUMPF ist auch wieder einmal Student.

Allerdings nicht an einer unabhängigen öffentlichen Hochschule, sondern er studiert an der privaten Quadriga Hochschule in Berlin. Diese Hochschule weist bereits auf ihrer Website aus, wie eng sie mit der Industrie verzahnt ist und von dieser auch finanziell gefördert wird. Zu den „Mentoren“ der Schule gehören beispielsweise führende Repräsentanten großer Konzerne. Etwa von BMW. Zu BMW gehört wiederum gehört Rolls Royce – jene  Firma, die die Triebwerke für viele der großen Passagierflugzeuge produziert. Auch das sonstige Luftfahrtbusiness wie Lufthansa oder Airbus sind und/oder waren der Quadriga-Hochschule verbunden.

Roman STUMPF jedenfalls macht zu dieser Zeit in Berlin auf Bachelor in „Netzwerken“. Und bekommt sogar ein stattliches Stipendium - zusätzlich zu seinem WDR-Gehalt. In seinem Motivationsschreiben für die Quadriga-Hochschule hatte Stumpf sein Studieninteresse so begründet, dass er „in Zukunft gerne mehr in der Wirtschaft arbeiten würde, gerne bei einem Unternehmen wie BMW“

Gibt es da – möglicherweise – einen Interessenskonflikt?

Der WDR wird später – in einer als „Faktencheck“ gekennzeichneten Stellungnahme - das so über sich als betroffene Sendeinstitution und seinen Redakteur Roland STUMPF beurteilen:

„Zu keinem Zeitpunkt hat das Studium inhaltlich die Arbeit von Roman Stumpf für den WDR beeinflusst. Das gilt auch für seine Co-Autorentätigkeit bei der Dokumentation ‚Nervengift‘.“

Danach

Die Programmbeschwerde von Anwalt Frank CANNON bügelt der Rundfunkrat des WDR schnell ab:

Anklicken öffnet das gesamte Protokoll der Rundfunkratssitzung vom 23. April 2015

Von sieben der interviewten Protagonisten, beschweren sich sechs über nicht eingehaltene Zusagen - nicht mitgezählt Bernairdine BEAUMONT, die ehemalige Chef-Stewardess der Lufthansa, die nach dem Kursieren eines Fotos, auf dem sie mit einer Atemschutzmaske zu sehen ist, außen vor blieb. Die frühere Chef-Stewardess ist seit zwei Fume-Event-Vorfällen in ihrem Nerven- und Lungensystem erkrankt, muss deshalb auf 1.500 Metern Höhe leben (Schweiz) und kann nur noch mit einer Aktivkohlemaske fliegen. Das Foto ist nicht gestellt. 

Den Namen Dr. Roman STUMPF findet man heutzutage nicht mehr beim WDR. Trotzdem ist Dr. Roman STUMPF nach wir vor dort angestellt. Allerdings: Dr. Roland STUMPF heißt nicht mehr Dr. Roman STUMPF. Dr. Roman STUMPF heißt inzwischen Dr. Roman RUSCH und ist Redakteur und Korrespondent im ARD Studio Brüssel. Hier berichtet er nun über Europathemen.

Tim van BEVEREN bekommt seither keine Aufträge mehr - weder vom WDR noch von der ARD. Er widmet sich inzwischen den gesundheitlich Geschädigten des aerotoxischen Syndroms und anderen Projekten.

Der WDR-Film "Nervengift im Flugzeug - Was die Luftfahrtindustrie verschweigt" ist bis heute nie mehr gesendet worden. Obwohl die mediale Berichterstattung über Fume Events und deren Folgen zunimmt. Warum der Film nie mehr wiederholt wurde, hat uns der WDR nicht beantworten wollen. So können wir nur vermuten, dass dem WDR eine neuerliche Ausstrahlung zu peinlich wäre.

Einen Film, den man sich anschauen kann, gibt es aber doch, nämlich Tim van BEVEREN's Kinoproduktion, die wir hier kurz vorstellen: Die Doku, die es gibt: "Ungefiltert eingeatmet".

Wie die Auseinandersetzung mit dem WDR weitergeht, skizzieren wir unter Dreh ohne Ende? Wie der WDR jetzt Tim van BEVEREN in die Zange nimmt

Welche Funktion Rundfunkräte auch bei strittigen Fragen einnehmen - bzw. einnehmen sollten, dazu haben wir 2 andere Texte online:


Wer sich für die Thematik der potenziell kontaminierten Luft in Flugzeugen interessiert, kann dies in zwei größeren Zusammenhängen tun:

(DokZentrum)


Die Doku, die es gibt: "Ungefiltert eingeatmet"

Diese Dokumentation von Tim van BEVEREN kann man sich anschauen. Manchmal im Kino, immer als DVD. Sie wurde bereits mehrfach preisgekrönt

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Dreh ohne Ende? Wie der WDR jetzt Tim van BEVEREN in die Zange nimmt

Die falschen Tatsachen, die der WDR in seinem "Faktencheck" verbreitet, will Tim van BEVEREN nicht stehen lassen. Und klagt dagegen. Aber er verliert vor Gericht. Gelegenheit für den WDR, jetzt seine Anwaltskosten auf dem Zwangsweg bei seinem früheren freien Mitarbeiter einzutreiben

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Online am: 30.11.2018
Aktualisiert am: 03.12.2018


Inhalt:

Tim van BEVEREN und die WDR-Dokumentation "Nervengift im Flugzeug"


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Aerotoxisches Syndrom | BG Verkehr | BFU | bleed air technology | Fume Event | Gesundheit | investigativ | WDR | Zapfluft