
Es war auch hier ähnlich wie beim Problem Asbest, den toxischen Holzschutzmitteln in den 70er und 80er Jahren: Reale Gefahren waren vielen Verantwortlichen bekannt, sie wurden aber totgeschwiegen. Oder man wollte sie nicht wahrhaben. Bis sich dann Kritiker und Warner öffentlich zu Wort meldeten. Wie Dr. Margrit HERBST, die dadurch ihren Arbeitsplatz verlor. Und bis heute nicht rehabilitiert wurde.
Sie können diese Geschichte auch direkt aufrufen und verlinken: unter www.ansTageslicht.de/Margrit-Herbst. Ein Kurzportrait gibt es unter www.ansTageslicht.de/Herbst.
Auf die Seite 1 der BILD-Zeitung hat es das Problem erst am 28. November 2000 geschafft. Da brach dann das große Chaos aus: Politik, Medien und die Verbraucher - alle spielten verrückt. Dabei war das Problem schon sehr viel länger bekannt. In England begann es Ende der 80er Jahre. Aber dort hatte man alles kleingeredet. So auch in Deutschland. Dr. Margrit HERBST indes hatte 1990 zum ersten Male vor den Risiken gewarnt: als praktizierende Veterinärin und als Wissenschaftlerin. Und zur Whistleblowerin wurde. Und gekündigt wurde. Ein Rehabilitationsversuch 2014 lief ins Leere.
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Es war auch hier wie immer: In den 70er Jahren bei Asbest und Holzschutzmitteln, in den 80er Jahren bei AIDS: Risiken wurden klein geredet, Kritiker kalt gestellt. BSE galt als Problem der Engländer.
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Gewarnt hat sie erstmals 1990. Dann immer öfter. Und immer lauter. Folge: Sie wurde gekündigt. Das Problem aber blieb.
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Wie sie agierten. Und wie sie nicht agierten. Alle alphabetisch gelistet.
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Wir wollten Dr. Margrit HERBST selbst zu Wort kommen lassen und trafen uns für ein Interview mit ihr. Unser Gespräch zeigt eindrücklich, welche Belastungen für sie existierten, als Whistleblowerin die Menschen zu warnen und unter welchen Konsequenzen sie heute noch leidet.
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Weil die Rinderzucht in Großbritannien ein großer Wirtschaftszweig ist, eine Art Agro-Industrie, und viel Ware auch exportiert wird, sind Kritiker der offiziell kleingeredeten Rinderkrankheit mehr als Störenfriede. So auch der Mikrobiologe, der sich aber nicht unterkriegen lässt und Stehvermögen beweist.
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Auch Tierärzte geraten in Großbritannien unter Druck, als "BSE" zum Problem für die landwirtschaftliche Exportindustrie wird. Vor allem jene, die auf eindeutigen Herkunfts-Nachweisen bestehen. So z.B. die Veterinärin Marja Liisa HOVI, die gekündigt wird. So wie in Deutschland Margrit HERBST.
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Und ihre Reaktionen auf den Fall Margrit HERBST. Einer Rehabilitation wollten sie nicht zustimmen. Unsere Fragen beanworten auch nicht. Bis auf sehr wenige Ausnahmen
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Auch 20 Jahre nachdem in Großbritannien der erste (noch nicht so benannte) 'BSE'-Fall aktenkundig wurde, fasst Dr. med. vet. Margrit HERBST im Jahr 2005 die Problemlage so zusammen wie die Überschrift avisiert: "eine immer noch unterschätzte Gefahr"
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Wie was in dieser komplizierten Thematik miteinander zusammenhängt.
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