
Sieben Jahre in der Psychiatrie eingesperrt. So wollte es seine "Ex", die ihn angezeigt hatte. Er wiederum hatte seine "Ex" angezeigt: Sie sei in Behilfe zur Steuerhinterziehung und Geldwäsche verstrickt - im Auftrag der HVB-Bank. Die HVB-Bank setzt eine Sonderuntersuchung an. Und findet MOLLATH's Vorwürfe bestätigt. Die Bank kündigt seiner "Ex". Und behält die Informationen für sich. MOLLATH bleibt derweil eingesperrt. Erst als ein Anonymus das geheime Sondergutachten in die Öffentlichkeit spielt, kommt alles ins Rollen. Und Gustl MOALLTH frei. Eine Rekonstruktion, wie wichtig Informanten und Whistleblower für die Medien und für die Betroffenen sind.
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Das ist die Anzeige, auf die der Gutachter und der Richter das "paranoide Gedankensystem" gründeten.
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Michael KASPEROWITSCH von den Nürnberger Nachrichten war der Allererste, der über Gustl MOLLATH berichtet hatte. Allerdings hatte er sich nicht für den Wächterpreis beworben. Wir dokumentieren (trotzdem), wie er recherchiert hatte - von ihm selbst zu Papier gebracht.
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Hier beschreiben die beiden "Wächterpreis"-Preisträger, Olaf PRZYBILLA und Uwe RITZER, wie sie bei ihren Recherchen vorgegangen sind.
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Eine Rekonstruktion - als Anleitung zum Nachmachen in solchen Fällen: selbst recherchieren, sich nicht auf die Behörden verlassen, Medien sensibilisieren und Mitstreiter suchen. Manchmal melden sich dann auch anonyme Whistleblower und vermitteln den entscheidenden Kick
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Hier sind die wichtigsten Dokumente zum Fall verlinkt: MOLLATH's Strafanzeige, die vielen Gutachten, der interne und geheim gehaltene "Sonderrevisionsbericht" der HVB-Bank, der Abschlussbericht des Parlamentarischen U-Ausschusses
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