
Das kann Leben retten: ein funktionierendes System, das die Zuteilung von (über)Lebensnotwendigen Organspenden nach medizinisch fairen Kriterien abwickelt. Ärzte, die manipulieren, zerstören jegliches Vertrauen und damit das System. Kann die Justiz dabei behilflich sein?
Dieses Thema lässt sich mit allen Texten dazu auch direkt aufrufen und verlinken unter www.ansTageslicht.de/Organspenden.
Die ethischen Fragen und Probleme stellten sich bereits 1992: Im Bauch einer hirntoten Mutter lag ein Embryo, das in 18 Wochen zur Welt kommen würde. Maschinen abschalten oder das Leben des ungeborenen Baby retten? Medizintechnisch geht heute fast alles. Aber vieles ist nicht geklärt. Z.B. welche Kriterien bei der Auswahl gelten sollen: Das Krankheitsstadium? Die Überlebenschancen? Und: Wann ist ein Mensch wirklich tot? Und ab wann darf man ihm Organe entwenden? Das deutsche Organspenden- und Transplantations-System hat erhebliche Schwächen. Und eine Organisations-Struktur, die diese Mängel nicht beseitigen kann. Oder nicht will. Und der Kontrolle der Bürger entzogen ist.
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Die DSO steht schon länger im Mittelpunkt mehrerer Kritiker: zu intransparent, zu verfilzt, zu ineffektiv. Und: mitverantwortlich für die Manipulationsskandale. Folge: Das Aufkommen der Spenden ist gesunken. Statt zu steigen, was eigentlich die Aufgabe der DSO wäre.
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Alles miteinander verwoben: der medizinische Fortschritt, die wachsende Aura der Transplantations-Chirurgen, die ungeklärten ethischen Fragen, das Problem Manipulationen und das Fehlen von Kontrollen.
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Über den schwelenden Skandal hatte zuerst die taz berichtet. Ihr wurden Briefe an einige Bundestagsabgeordnete zugespielt: Mitarbeiter der DSO wollten auf unzählige Missstände aufmerksam machen, über die sonst vermutlich nie diskutiert worden wäre.
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Der zuerst bekannt gewordene Manipulationsaffäre betraf das Uni-Klinikum in Göttingen: den 'Leberchef' Dr. Aiman O. Hier gab es viele Fälschungen von Krankenakten. Ausgangspunkt für weitere Recherchen des Redakteurs.
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Schon seit Jahren berichtet(e) die SZ über seltsame Vorkommnisse in der abgeschotteten Welt der Transplantations-Chirurgie. Zeitlich fast parallel enthüllt das Blatt, dass der Göttinger 'Leberchef' Dr. Aiman O. bereits vorher in Regensburg praktiziert hat: mit ähnlich fragwürdigen Methoden.
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"Legitimationsdefizite" und "Rechtsstaatsferne" sind für den Kölner Staatsrechtler Prof. Dr. Wolfgang HÖFLING die zentralen Probleme der aktuellen Transplantations-Medizin. Ein Gastbeitrag des anerkannten Wissenschaftlers.
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Wer nur nach den Vorschriften hilft, sich also starr an die Regularien hält, hilft manchen nicht (mehr). Ein Plädoyer für mehr Flexibilität und vor allem mehr offene Diskussion um die Standards. Von einem aktiven Transplantations-Mediziner: Dr. med. Andreas UMGELTER, München.
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Bereits sechs Jahre zuvor hatte sich die SZ mehrfach mit dem Thema Organspenden befasst. Und seltsame DInge ans Tageslicht befördert.
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Online am: 03.05.2013
Aktualisiert am: 13.01.2020
Organspenden: zwischen Leben und Tod. Und auch Vetternwirtschaft?
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