
Seit 1. Januar 2015 wird die Einführung des Mindestlohn gefeiert. Ein zäher politischer Kampf war dem vorausgegangen. Mindestlohn bedeutet - eigentlich - ein Menschenrecht. Denn Geld für Arbeit zu erhalten, wovon man sich auch selbst ernähren kann, hat etwas mit Menschenwürde zu tun. Doch trotz Gesetz: Immer noch versuchen viele Unternehmen und Institutionen, darunter renommierte Namen, den Mindestlohn aufzuweichen oder zu umgehen. Und damit an der Würde der Menschen zu kratzen. Wir dokumentieren, wer und wie:
Das Mindestlohngesetz schreibt eine untere Lohngrenze für 8,50 Euro in der Stunde für die meisten Branchen vor. Der Lohn und der Arbeitseinsatz sollen laut Gesetz ein gerechtes Verhältnis bilden. In der Realität sieht das aber oft anders aus.
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Zwölf Tricks, wie es Arbeitgeber schaffen, den Mindestlohn zu umgehen.
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Wie wahrscheinlich ist es, dass Arbeitnehmer vor Gericht klagen, wenn sie nicht den gesetzlich vorgeschriebenen Mindestlohn erhalten? Haben solche Menschen reale Aussichten auf Erfolg? Vor allem dann, wenn der Mindestlohn zwar - formal betrachtet - irgendwie eingehalten, aber mit diversen Tricksereien dann doch nicht bezahlt wird?
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Im September 2012 berichteten die Journalisten Hanna-Lotte Mikuteit und Volker ter Haseborg über Menschen, die in Hamburg für viel Arbeit wenig Geld bekamen. Seitdem hat sich einiges getan.
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Ein kleiner Rückblick der vier ZEIT-Autoren, wie diese Geschichte entstanden und vorangegangen ist.
weiterlesenHanna-Lotte Mikuteit vom Hamburger Abendblatt veröffentlichte im Jahr 2012 das Dossier „Die unteren Zehntausend“ zum Thema Mindestlohn in Hamburg. Hier beschreibt sie ihre Motivation und die Hintergründe der Geschichte.
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