
Die hiesige Auswahl basiert zum allergrößten Teil auf der akribischen Dokumentation von Lebensmittelskandalen, die sich auf dem KHD-Blog findet:
Giftige HCH-Rückstände (HCH=Hexachlorcyclohexan) werden in Milch aus Gerolsheim (Rheinland-Pfalz) gefunden
Milch-, Gemüse- und Futterprodukte müssen wegen einer HCH-Vergiftung in Freiburg bis Lörrach (Baden-Württemberg) vernichtet werden
Bei einer bundesweiten Untersuchung wird festgestellt, dass bei Milchproben die erlaubte Höchstmenge von HCH weit überschritten wurde
Hohe HCH-Konzentrate in Milch aus Groß Gerau (Hessen) festgestellt. Die Milch rund um das Chemiewerk MERK muss vernichtet werden
Die abgelagerten Klärschlämme der Firma MERKin Hessen verursachen erhöhte HCH-Werte in der Milch
In Hamburg stellen Behörden HCH-Werte in der Milch fest, die das 20-30 fache der zugelassenen Giftkonzentration übersteigen. Auch im Gemüse und im Grundwasser des Chemiewerks C.H. BÖHRINGER werden erhöhte Werte nachgewiesen
Im Kakao in Erbach (Hessen) werden HCH-Werte gemessen, die das 10 fache des erlaubten übersteigen
Große Mengen Milch aus Nordrhein Westfalen müssen vernichtet werden, weil sie Thallium (Schwermetall und Rattengift) enthalten
Dänische Butter in Hamburg enthält Dieldrin (Pestizid)
Die Milch der Kühe (Bonn-Beueler Rheinwiesen) weist überhöhte Cadmiumwerte auf
In Milchtüten (Tetra-Pak) werden Reste des Gifts Dioxin gefunden
In Haselnuss-Joghurt aus Endgland werden Nüsse mit Botumilus-Bakterien verarbeitet. Nach dem Verzehr erkranken Erwachsene und Kinder lebensgefährlich
In Milch aus den Niederlanden wird Dioxin (Gift) nachgewiesen. Die Molkereien liegen alle in der Nähe von Abfallverarbeitungsanlagen.
Der Verkauf wird verboten
In französischen Weichkäse-Sorten werden in Mainz (Rheinland-Pfalz) Bakterien (Listeria monocytogenes) vom Landesveterinäramt nachgewiesen. Bei einigen Menschen können die Bakterien lebensbedrohliche Erkrankungen hervorrufen
Die italienische Mafia lässt 16.000 Tonnen Chemie-Butter produzieren, die aus Rindertalg und Chemikalien besteht. Die Butter wurde Hauptsächlich nach Bulgarien verkauft
In Milchprodukten in Italien werden Reinigungs-und Bleimittel gefunden, die mit einer Spritze injiziert wurden
Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit warnt vor dem Verzehr von Weichkäse aus der französischen Molkerei LAITERIE Du VAL D AY. In aus Rohmilch hergestelltem französischen Camembert Coulommiers-Weichkäse werden gefährliche EHEC- Kolibakterien festgestellt
Molkerei-Produzent BAUER teilt mit, dass der Bauer-Joghurt möglicherweise kleinste Glassplitter enthält. Die Produkte werden von Bauer zurückgerufen
Im italienischen Mozzarella-Käse aus der Gegend um Nepal werden Spuren des krebserregenden Dioxin gefunden
In Italien werden überlagerter, verdorbener und verschimmelter Käse „aufgefrischt“ und als Gorgonzola, feiner Mozzarella und Schmelzkäse wieder in den Handel gebracht
Das ZDF-Magazin Frontal21 weist auf die immer häufiger auftauchenden künstlichen Käse-Beläge bei Pizza & Co hin: sogenannter Kunstkäse oder auch Analogkäse genannt. Verbraucherzentralen und der Bundesverband Deutscher Milchviehhalter fordern eine umfassende Änderung des Kennzeichnungsrechts
Zu weiteren Panschereien und Skandalen der letzten Zeit empfehlen wir Ihnen die folgende Website:
Durch den Bericht von „Monitor“ kommt es zum Einbruch des Fischverzehrs. Grund: Seefische sind mit Nematoden (Würmern) befallen. Folge: neue Fischhygiene-Verordnungen wird erlassen
Fische aus der Nordsee enthalten gefährliche Schadstoffe, u.a. Cadmium. Außerdem werden zahlreiche Organhalogen-Verbindungen (Pestizide, Lindan, Dieldrin) gefunden.Die Stoffe können beim Menschen Krebs auslösen
Rückstände von Nematoden (Fischwürmern) werden in Fischstäbchen gefunden
Stiftung Warentest untersucht 20 Fischproben. Davon sind 11 an der Schwelle des Verdorbenen und einige enthalten Fäkalkeime (E.coli)
Erneut werden in Seefischproben Würmer gefunden, obwohl 1987 die Hygieneschrift erlassen wurde
Stiftung Warentest untersucht Räucherlachs. Zahlreiche Keime und Listerien werden gefunden. Listerien können für Schwangere und Menschen mit Immunschwäche gefährlich werden
Im Lachs (Zuchtfabriken) aus Europa sind Umweltgifte wie Dioxine und PCB in hoher Konzentration enthalten. PCB führt zu Krebs, Veränderung und Schädigung des Immunsystems
Im Saarland werden bei Sonderkontrollen mit Bakterien belasteter Räucherlachs gefunden
Die Produktstudie „Lebensmittel-Monitoring 2004“ ergibt, dass viele Fischarten Giftstoffe enthalten
In einem Lager in Rostock (Mecklenburg-Vorpommern) wird seit langem abgelaufener Fisch sichergestellt. Es handelt sich um Räucherfisch und Fischkonserven
Foodwatch teilt mit, dass viele Dorschleber-Konserven das giftige Dioxin sowie PCB in unzulässig hoher Konzentration enthalten. Die zuständigen Behörden wissen seit Juni 2006 von der Belastung der Konserven durch giftige Substanzen, nehmen diese jedoch nicht aus dem Handel
Zu weiteren Panschereien und Skandalen der letzten Zeit empfehlen wir Ihnen die folgende Website:
Mit Diethylenglykol (dient als Frostschutzmittel) wird gepanschter Qualitätswein produziert. Der Stoff kann Leber, Gehirn und Niere schädigen
Renommierte deutsche Wein-Abfüller aus Rheinland-Pfalz verpanschen deutschen mit österreichischem Wein (Glykol). Auf der Giftliste sind 75 deutsche Weine und die Weinkellerei PIEROTH (Österreich)
Rotwein wird mit Methanol vermischt. Mehr als 29 Menschen sterben und 100 vergiften sich
Die Klage der Weinkellerei PIEROTH bleibt in allen Instanzen erfolglos. Das Gericht entscheidet, dass 1985 der Bundesminister berechtigt war die Liste aller kontaminierten Weine unter Angabe der Abfüller zu veröffentlichen
Erneut wird giftiges Diethylenglykol in Prädikatsweinen gefunden
Im Darjeeling-Tee von TEEKANNE wird Tetradifon (Spinnmilben-Vernichtungsmittel) gefunden
Gepanschtes Apfelsaftkonzentrat wird im Handel als Naturtrunk vermarktet
Stiftung Warentest findet heraus, dass 35 Apfelsäfte keine reinen Naturprodukte sind, sondern aufgepunscht wurden
Trichloranisol (Lösungsmittel) wird in Cola-Dosen gefunden
Schlechte Kohlensäure in Coca Cola, verursacht durch Schwefelwasserstoff und Kohlendioxidsulfat, führt dazu, dass zahlreiche Kinder nach dem Genuss erkranken
Seit dem Frühjahr 2003 werden in Berlin und Ostdeutschland gepanschter Wein aus Osteuropa geliefert. Marke: ROSENTHALER KADARKA. Der Wein besteht bis zu 50% aus Wasser
In der Türkei kommt es zu einer Massenvergiftung durch mit Methanol versetztem Anis-Schnaps. Viele Menschen werden vergiftet, darunter auch einige Todesopfer
Das Bundesverfassungsgericht wertet im Glycol-Skandal von 1985 (Weinpanscher) das Vorgehen der Bundesregierung als verfassungsgemäß
Kölner Lebensmittel-Kontrolleure entdecken in einer REWE-Filiale mit Glycerin verpanschten spanischen Wein
In 33 Proben von 64 Fruchtsäften werden Spuren von krebserregendem Benzol entdeckt
Das Gesundheitsministerium des Landes Sachsen-Anhalt verheimlicht Daten über die festgestellte Kontamination von natürlichen Mineralwässern mit Uran
Das Institut für Umweltmedizin und Krankenhaushygiene der Universität Freiburg warnt vor Infektionen durch Keime in Wasserspendern und in Geräten zur Herstellung von Soda-Wasser. Bei Untersuchungen werden 6,9 Mio. Fäkal-Keime pro Liter gemessen
In Bayern und in NRW fallen zwei Mineralwasser-Marken durch eine zu hohe radioaktive Belastung mit Radium 226 und 228 auf
70 Mio. Liter Billig-Wein gelangen durch Zusatz von krebserregenden Stoffen und Salzsäure massiv verpanscht in den Handel
Seit Januar 2007 werden in Rheinland-Pfalz fast 3 Mio. Liter Wein und Sekt beschlagnahmt, die mit dem verbotenen Glycerin verpanscht sind
In einigen Teilen Deutschlands enthält das Leitungswasser das giftige Schwermetall Uran
Zu weiteren Panschereien und Skandalen der letzten Zeit empfehlen wir Ihnen die folgende Website:
In Babynahrung (Reis) werden Pestizide wie der Insektenkiller Lindan (HCH) festgestellt. Betroffen sind MILUPA, ALDI und SCHLECKER
Gläser mit Twist-open-Verschluss, vor allem Gläser mit Babynahrung, sind mit dem krebserregenden Semicarbazid (SEM) belastet
In Israel sterben seit Juni 2003 zwei Säuglinge an Gehirnschäden und 15 weiter Babys weisen Symptome wie Erbrechen und Durchfall auf. Grund: Der von HUMANA (Herford) produzierte Muttermilch-Ersatz Remedia Super Soya 1, der zu wenig Vitamin B aufweist. HUMANA räumt ein, dass die Zugabe von Vitamin B falsch bemessen wurde
In Israel gibt die HUMANA MILCHUNION GmbH die betriebsinternen Untersuchungen bekannt und leistet somit vor der Presse einen Offenbarungseid
Die World Health Organization (WHO) warnt vor der Soja-Milch von HUMANA in Israel
17 israelische Familien bekommen von HUMANA und dem Partnerunternehmen REMEDIA bis zu 18,5 Mio Euro Schadensersatz
In Baby-Nahrung eines großen Herstellers aus NRW wird eine zu hohe Menge an gentechnisch verändertem Soja gefunden, die nicht etikettiert wurde
In von MILUPA vertriebener Kakao-Milch für Kinder wird die Substanz Isopropyl-Thio-Xanthone (ITX) nachgewiesen
Der Babynahrungshersteller BEBIVITA ruft wegen Infektionsgefahr einen Teil seiner „Anfangsmilch Bebivita 1“ zurück
MILUPA startet eine Rückrufaktion wegen einer Belastung von Babymilch mit Problem-Keimen
Die Drogerie-Kette dm ruft einen Teil der Säuglingsmilchnahrung „Babylove Dauermilch 1“ zurück
BEBIVITA ruft wieder einen Teil seiner „Anfangsmilch Bebivita 1“ zurück. Es werden wieder gefährliche Keime entdeckt
In China sterben Babys durch mit Melamin vergiftetes Milchpulver an Nierenversagen
Der Schweizer Nahrungsmittelkonzern NESTLÉ nimmt in Hong Kong seine Milch „Diary Farm“ vom Markt, da das Milchpulver Spuren des Gifts Melamin enthält
Zu weiteren Panschereien und Skandalen der letzten Zeit empfehlen wir Ihnen die folgende Website:
Schwindel bei Alter und Herkunft von Gemüse und Obst wird aufgedeckt
Paprika aus Spanien ist mit Methiocarb (Milbenmittel), Fenpropathrin, Procymidon und Imazalin (Fungizide und Pestizide) belastet
In Früherdbeeren aus Spanien und Marokko werden Rückstände von Pestiziden festgestellt
Die Stiftung Warentest stellt fest, dass viele Tomaten mit Pestiziden belastet sind. Besonders Tomaten der REWE-Tochter MINIMAL und KAISER’S sind stark belastet
Die Produktstudie „Lebensmittel-Monitoring 2004“ ergibt, dass viele Obst- und Gemüsesorten Giftstoffe enthalten
Birnen aus der Türkei sind mit verbotenen Pflanzenschutzmitteln belastet. 3,8 Tonnen belastetes Obst wird in Baden-Württemberg vernichtet
Tafeltrauben im Deutschen Handel sind mit giftigen Pestiziden belastet. Sie sind daher nicht empfehlenswert
Zu weiteren Panschereien und Skandalen der letzten Zeit empfehlen wir Ihnen die folgende Website:
Die Firma RAELCA verkauft billiges, vergälltes Rapsöl, das für die Stahlherstellung gebraucht wird. Das Öl enthält hochgiftige Stoffe wie Anilin-Farbstoff. Insgesamt sind ca. 25.000 Menschen vergiftet worden. Acht Jahre später fällt das Urteil
Der Nudelhersteller BIRKEL aus Waiblingen (Baden-Württemberg) verwendet bei der Herstellung seiner Teigwaren verunreinigtes Flüssigei, Hühnerkot, Embryonen und Bakterien. Die Stuttgarter Behörden publizieren eine Liste mit den verunreinigten Teigwaren
In kaltgepresstem Olivenöl wird das Lösungsmittel PER (Perchlorethylen) nachgewiesen
Wegen Veröffentlichung der angeblich verunreinigten Nudeln verklagt BIRKEL das Land Baden-Württemberg auf Teil-Schadensersatz
Der Hauptangeklagte im Fall RAECLA, Miguel BENGOECHEA, erhälteine 20-jährige Haftstrafe sowie eine Geldstrafe von 1.600 DM, fünf weitere Angeklagte erhalten 4-12 Jahre Gefängnis. Es gibt jedoch auch zwei Freisprüche
Die Stiftung Warentest stellt fest, dass von 26 untersuchten Olivenölen der Spitzenklasse „native extra“ alle Schadstoffe enthalten, die nicht enthalten sein dürfen
Die Stiftung Warentest stellt fest, dass von 50 untersuchten Speiseölen 18 Öle mit für die Gesundheit kritischen Weichmachern, wie Diethylhexylphthalat (DEHP), Butylbenzylphthalat (BBP) oder Tri-iso-Butylphosphat belastet sind
Der SPIEGEL informiert die Öffentlichkeit über Antibiotika im Honig
Chloramphenicol belastete Schrimps gelangen aus Asien nach Deutschland. Die EU verbietet die Einfuhr von Shrimps, Geflügel, Kaninchenfleisch und Honig aus China
Nach dem Verzehr von Schokolade kommt es zu der Erkrankung „Salmonella Oranienburg“. Betroffen ist die Schokolade WIHA (Storck-Ableger) bei ALDI
Auch in Hamburg wird verunreinigter chinesischer Honig gefunden.
Der Honig (mit dem Antibiotikum Streptomycin) durfte nicht eingeführt werden
In Keksen, Chips, Knäckebrot, Crackern und Pommes wird teilweise Acrylamid-Konzentration festgestellt, die den Wert um das 100-fache übersteigt
Öko-Futterweizen wird mit dem verbotenen Unkrautvernichtungsmittel Nitrofen (Herbizid) vergiftet. Auch in Bio-Eiern und Geflügel wird Nitrofen gefunden
Das verbotene Geschlechtshormon MPA wird in Fruchtsirup gefunden
Die Firma MÄRKA aus Werneuchen (Brandenburg) lagert Weizen und Roggen auf dem Boden einer Halle (Militärhafen). Das Getreide weist Bleirückstände, Öl, Schmierstoffe und Diesel auf
Über 70.000 Fälle von Salmonellen-Erkrankung werden jährlich, vor allem in den westlichen Regionen, festgestellt
Der Nitofen-Skandal (Öko-Skandal von Mai 2002) hat keine strafrechtlichen Konsequenzen. Es kann nicht nachgewiesen werden, dass Nitofen konkret die Gesundheit gefährdet
Lebensmittelkontrolleure stoßen auf teilweise krebserregende Farbstoffe in Gewürzen, die aus Indien, Türkei und Osteuropa kommen. Indische Chili-Erzeugnisse enthalten Sudanrot (krebserregendes Färbmittel für Schuhcreme). Buttergelb wird in Currygewürzen und Nitroanilinrot (Textilfarbstoff) in Paprikapulver gefunden. Auch in Fertigprodukten (Nudelsoßen, Teigwaren) und Gnocchi-Knödeln aus Italien wird Sudanrot entdeckt
Die Schweizer Gen-Technikfirma SYNGENTA importiert von 2001-2004 einen in den USA für den Anbau nicht zugelassenen Gen-Mais u.a. auch nach Deutschland. Daraufhin verhängt die EU einen Importstop für gentechnisch veränderten Mais
Messungen der Verbraucherorganisation FOODWATCH ergeben, dass sich die Acrylamid-Werte in Kartoffelchips gesteigert haben
Die Gesundheitsverwaltung von Berlin warnt vor dem Gewürz „Chilies gebrochen – Ekstra aci pul biber“. Es enthält den krebserregenden Farbstoff „Sudan I“
In Hühnereiern werden Spuren von Nikotin entdeckt
In Deutschland und acht weiteren EU-Ländern werden Spuren von nicht zugelassenem, genmanipuliertem Langkorn-Reis aus den USA gefunden
FOODWATCH veröffentlicht eigene Recherchen, wonach aus Deutschland reichlich Tiermehle illegal exportiert worden sind
Bei neuen Messungen des Acrylamid –Gehalts von Kartoffel-Chips stellt Foodwatch fest, dass Pringles-Chips einen hohen Acrylamid-Wert haben
Das von einer Schweizer Firma vertriebene, aus Indien stammende Guarkern-Mehl ist mit Dioxinen verseucht. Das Unternehmen ruft alle Lieferungen zurück
In Asia-Shops in Stuttgart werden mit Melamin verseuchte Milchbonbons aus China gefunden
Zu weiteren Panschereien und Skandalen der letzten Zeit empfehlen wir Ihnen die folgende Website:
Aktuelle Informationen gibt es seit 2005 regelmäßig bei www.foodwatch.org
(SM, SH, EJ, CM)