
Reisen nach Barcelona, St. Petersburg, Brügge oder auf eine Ölplattform nach Norwegen. Alles von Energiekonzernen finanziert, angenommen von Aufsichtsratsmitgliedern verschiedener Stadtwerke und wohl schon seit Jahren gang und gäbe. Schwer vorzustellen, dass bei dieser eingefahrenen „Routine“ ein solch verlockendes Angebot abgelehnt wird. Doch dies ist tatsächlich geschehen.
Wir haben mit zwei Bürgermeisterinnen gesprochen die sich, trotz eifrigem Bemühen der Konzerne und ihren großzügigen Angeboten, gegen eine Teilnahme an einer solchen Reise entschieden haben. Dies sind ihre Gründe:
Beide Politikerinnen bedauern, dass in den letzten Jahren die Qualität und Quantität solcher Zuwendungen gestiegen ist. Da fällt es dem einen oder anderen immer schwerer, sich nicht auf ein solches Angebot einzulassen. Letztendlich muss aber jeder nach seinen persönlichen Moralvorstellungen entscheiden, wie er/sie sich verhält.
(mm)