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Online am: 28.05.2019 | Aktualisiert am: 02.06.2019
Das Attentat von Anis Amri gilt als eine der schwersten terroristischen Straftaten der Bundesrepublik. Die Recherche des Investigativjournalisten Florian Flade von der Tageszeitung "Die Welt" belegt: Bis heute haben Behörden den Fall nicht lückenlos aufgeklärt – auch, weil sie massive Fehler bei den Ermittlungen machten.
weiterlesenOnline am: 02.06.2018 | Aktualisiert am: 12.01.2020
Was, wenn ein Polizist im Dienst verletzt oder angeschossen wird? Und dadurch dienstunfähig wird? Landet er dann auf dem beruflichen und finanziellen Abstellgleis? Hat er Anspruch auf eine Entschädigung? Frank LAHME, Redakteur beim Westfälischen Anzeiger, hat mit seiner Berichterstattung einige Dinge verändern können. Und wurde dafür 2018 mit einem Wächterpreis ausgezeichnet.
weiterlesenOnline am: 29.05.2017
"Ausgelassene Stimmung - Feiern weitgehend friedlich" lautete die Überschrift der ersten Pressemeldung der Kölner Polizei am Neujahrsmorgen. Das Gegenteil war der Fall. Die drei Tageszeitungen in Köln machten sich an die Arbeit, um aufzuklären, was wirklich geschehen war. Dafür bekamen sie 2017 den Wächterpreis der Tagespresse zuerkannt.
weiterlesenOnline am: 14.02.2011 | Aktualisiert am: 12.03.2020
Was geschieht, wenn Polizisten Polizisten anzeigen? Und die Aussagen zweier gegen eine (einzige) steht? Auch wenn sich die Aussagen der Mehrheit selbst widersprechen? Und: Ist das Thema Korruption bei der Polizei überhaupt ein 'Thema'? Wir analysieren das am Beispielsfall "R.G.", der sich bei uns gemeldet hatte.
weiterlesenOnline am: 03.05.2004 | Aktualisiert am: 19.04.2024
Ein elfjähriger Junge wird entführt, der Entführer gefasst. Wo er das Kind versteckt hält, ob es noch am Leben ist, verrät er nicht. Die Uhr tickt - nach mehreren Tagen in der Kälte und ohne Wasser und Essen droht der Tod des jungen Lebens. Der Entführer: ein 27jähriger Jurastundent, der sich mit dem Geld und seiner Freundin ein schönes Leben machen wollte. Darf die Polizei Gewalt androhen? Um das Leben des Kindes zu retten? Wie weit dürfen (müssen/sollten) Verhörmethoden bei zweifelsfrei enttarnten Kidnappern gehen? Der Frankfurter Polizeivizepräsident hat sich für eine Grenzüberschreitung entschieden. Ihm lag das Leben des Kindes am Herzen. Der Täter wurde wegen Mordes bzw. "besonderer Schwere der Schuld" zu lebenslanger Haft verurteilt. Aber auch der Polizeivize musste büßen. Gerecht? Ist die Androhung von Schmerzen "Folter"?
weiterlesenOnline am: 07.07.2022 | Aktualisiert am: 18.07.2022
Im Deutschen Bundestag, der Herzkammer der parlamentarischen Demokratie, rechtsradikale Polizisten? Die den Pulsschlag des Parlaments bewachen sollen? Die taz hat die Existenz solcher Leute entlarvt. Und einiges verändern können.
weiterlesenOnline am: 04.05.2016 | Aktualisiert am: 18.07.2022
Im Oktober 2014 erschien PEGIDA zum ersten Mal auf den Straßen Dresdens. Mit dem „Abendspaziergang“ an einem Montag machten Demonstranten um Lutz BACHMANN auf sich aufmerksam. Niemand ahnte zu dem Zeitpunkt, dass aus dieser ersten friedlichen Demonstration eine Bürgerbewegung werden würde, die durch Gewaltbereitschaft, Hasstiraden, Volksverhetzung und Rassismus für Furore sorgen würde.
weiterlesenOnline am: 21.03.2008 | Aktualisiert am: 19.02.2023
Fremdenfeindlichkeit und brutale Gewalt von Rechts passen nicht zu einer Gesellschaft, die sich demokratisch, tolerant und weltoffen gibt. Trotzdem ist Ausländerhass weit verbreitet. Wir dokumentieren hier den Fall eines britischen Bauarbeiters, der - aus Jamaika stammend - wenige Kilometer vor Berlin 1996 zum Krüppel wurde: Noel MARTIN. Jugendliche hatten ihn in seinem Auto verfolgt, überholt und dabei einen großen Stein durchs Seitenfenster geworfen. Noel MARTIN verlor die Kontrolle über seinen Wagen und krachte gegen einen Baum. Die Polizei begann erst 4 Wochen danach zu ermitteln: Nachdem die taz, die tageszeitung einen ausführlichen Bericht veröffentlicht hatte.
weiterlesenOnline am: 03.05.2008 | Aktualisiert am: 20.08.2015
"Hingucken" heißt das Motto der Landesregierung in jenem Bundesland, das an der Spitze der Statistik rechter Gewalttaten steht: Sachsen-Anhalt. "Man muss nicht alles sehn!" erklärt der Dessauer Polizeivizepräsident drei Staatsschützern, die bisher sehr erfolgreich waren in ihrem Kampf gegen "rechts". Dem Polizeichef tut seine Äußerung und seine Meinung keinen Abbruch. Die 3 Staatsschützer hingegen, die sich aktiv engagiert haben, müssen ihre Dienststelle verlassen und werden degradiert. Bis heute.
weiterlesenOnline am: 02.02.2013 | Aktualisiert am: 24.08.2020
Renten für Naziverbrecher aus deutschen Steuergeldern. Holocaust-Überlebende erhalten nichts. John GOETZ und Volker STEINHOFF decken 1993 diese Ungerechtigkeiten in Lettland auf. Nach jahrelangen Recherchen bewirken sie mit drei weiteren Beiträgen im Fernsehmagazin panorama und internationalem Druck die Änderung des Bundesversorgungsgesetzes. Jetzt erhalten ehemalige SS-Mitglieder keine Zusatzrenten mehr ...
weiterlesenOnline am: 04.05.2004 | Aktualisiert am: 18.07.2022
Lange schaute man weg, wollte nichts wissen. Insbesondere in Würzburg, seiner Geburtsstadt. Doch DIEM war ein Nazi. Auch wenn man ihn nur als Sportler sehen wollte.
weiterlesenOnline am: 04.05.2010 | Aktualisiert am: 18.07.2022
Recherchen im Milieu laufen nicht ohne Risiko ab. Erst recht nicht, wenn eine Journalistin am Werk ist. Christine KRÖGER, die auf dieses Thema eher zufällig gestoßen war, ließ nicht locker. Und sich auch nicht abschrecken - trotz einschlägiger Drohungen. Was sie herausfand, waren Verbindungen von Mitgliedern der "Hell's Angels" und der "Bandidos" zur Organisierten Kriminalität. Und sie stellte fest, dass dieses Phänomen von den (eigentlich) zuständigen Behörden regelmäßig verharmlost wurde. Für diese Recherchen und ihre journalistische Hartnäckigkeit erhielt die Journalistin des WESER-Kurier 2010 einen "Wächterpreis der Tagespresse".
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