
sind seit Menschheitsgedenken an der Tagesordung. Und weit verbreitet. Mit fairer Marktwirtschaft hat das alles nichts zu tun. Und mit einem effizient funktionierenden Staat ebenfalls nichts. Denn solch abnormes Verhalten geht zu Lasten aller anderen. Und deswegen sollte man das nicht akzeptieren
Alle dokumentierten Beispiele lassen sich direkt aufrufen und verlinken alternativ unter www.ansTageslicht.de/Vetternwirtschaft, www.ansTageslicht.de/Filz oder www.ansTageslicht.de/Misswirtschaft.
Inhaltlich nah verwandt sind auch jene Geschichten, die wir unter Amtsschimmel, Bürokratie und Behördenwillkür dokumentiert haben.
Online am: 20.06.2023 | Aktualisiert am: 05.07.2023
Es ist immer das Gleiche: Obwohl man als Politiker eigentlich wissen müsste, dass Vetternwirtschaft nicht unerkannt bleibt, geschieht es dennoch. Diesesmal in Hamburg. Großauftrag für einen Parteigenossen. Aber: Der Deal musste wieder rück-abgewickelt werden.
weiterlesenOnline am: 29.04.2022 | Aktualisiert am: 29.04.2022
Gier, Macht, Rücksichtslosigkeit auf der einen Seite, auf der anderen: mangelnde Transparenz, ungerechtfertigtes Vertrauen und unzureichende Kontrollen, wenn überhaupt. Dies sind die Zutaten, derer es bedarf, um klassische Vetterleswirtschaft und Selbstbedienungsmenatilität zu generieren. In diesem Fall bei der SPD-nahen Arbeiterwohlfahrt: in Hessen, Thüringen und Mecklenburg-Vorpommern.
weiterlesenOnline am: 08.02.2021 | Aktualisiert am: 28.02.2021
Es sollte -wie früher - ein Spektakel, ein Fest der Freude und Liebe werden. Es endete im Desaster. Wenn man Hunderttausende auf die Beine und auf ein begrenztes Veranstaltungsgelände bringen will, bedarf es ausreichender Organisation und Sicherheitsmaßnahmen, Dabei ist vieles schief gelaufen. Und Warner, die auf solche Probleme aufmerksan gemacht hatten, wurden nicht ernst genommen. Dafür sind jetzt 21 Menschen tot und viele traumatisiert.
weiterlesenOnline am: 01.09.2019 | Aktualisiert am: 07.01.2021
Bei der Kripo war der Hinweisgeber aufgelaufen: Die Beamten konnten (oder wollten) keine Ansatzpunkte für Ermittlungen sehen. Anders bei Michael KASPEROWITSCH: Der Redakteur der Nürnberger Nachrichten begann sofort mit Recherchen. Und fand vieles. Am Ende musste sich der Arbeiter-Samariter-Bund neu aufstellen.
weiterlesenOnline am: 28.05.2019 | Aktualisiert am: 29.05.2019
Ein tonnenschweres Marmorzelt, ein millionenschweres Defizit und eine noch schwerere Aufgabe für das hiesige Journalistentrio – die Documenta 14 in Kassel...
weiterlesenOnline am: 23.02.2015 | Aktualisiert am: 02.12.2015
Zum zweiten Male Whistleblower geworden, mit 38 Jahren. Diesesmal im Land Brandenburg. Ort des Geschehens: Königs Wusterhausen (KW) vor den Toren Berlins. Wer dort Missstände aufgreifen und beseitigen will, hat schlechte Karten: alle Ebenen werden von einer Partei beherrscht, der SPD. Brandenburg ist das Gegenstück zu Bayern: Kontrolleur und zu Kontrollierende sind meistens in derselben Partei. Da kommt offenbar keiner ran. Und wenn doch, dann heißt das Ende der Karriere. Zumindest in Brandenburg.
weiterlesenOnline am: 28.09.2015 | Aktualisiert am: 28.09.2016
Als Eis von den Tragflächen der Scandinavian-Airlines-Maschine SAS-751 in die Triebwerke gerät, kommt es zur Bruchlandung. Die Warnungen des Flugkapitäns Oluf HUSTED hätten das verhindern können.
weiterlesenOnline am: 03.05.2014 | Aktualisiert am: 21.03.2019
"Vetterleswirtschaft" ist in Bayern ein gängiger Begriff. Seit 2013 gibt es einen neuen: "Familienwirtschaft". War es lange Zeit gang & gäbe, Bekannte, nahe Verwandte oder 'Vettern' Aufträge bzw. Geld zuzuschustern, bis es politisch anrüchig wurde, so gingen mehrere Abgeordnete der CSU im Bayerischen Landtag weiter: Sie ließen sich ihre Ehefrauen vom Steuerzahler bezahlen. Manche sogar die eigenen Kinder. Bis alles die Müncher Abenzeitung aufgedeckt hatte. Dann war Schluß mit lustig. Und manche der 'hohen Tiere' in der CSU mussten sogar ihre Ämter aufgeben. Recherchen, die 2014 mit einem "Wächterpreis der Tagespresse" ausgezeichnet wurden.
weiterlesenOnline am: 03.05.2010 | Aktualisiert am: 16.11.2015
Als die Stadtoberen Bonns 2005 ohne Inverstoren vor dem Bau des Word Conference Center Bonn (WCCB) als großes 40 Millionen Euro -Zukunftsprojekt standen, kam der „Präsident“ der SMI Hyundai Corporation, Man Ki Kim wie gerufen. Durch die finanzielle Unterstützung eines Unternehmens, mit dem man einen Jahresumsatz von über 30 Milliarden Dollar assoziierte, sollte die Fertigstellung des neuen politischen Zentrums der Stadt bald erfolgt und medial groß inszeniert werden. So begann die Stadt Steuergelder in Millionenhöhe ohne Sicherheiten der privaten GmbH bereitzustellen und übernahm gutgläubig auch die Bürgschaft für die aufgenommenen Kredite von über 74 Mio. Euro.
weiterlesenOnline am: 03.05.2012 | Aktualisiert am: 08.07.2015
"Ein Geschäft nach dem Geschmack der schwäbischen Hausfrau" - so hatte es der ehemalige Ministerpräsident von Baden-Württemberg, Stefan MAPPUS, CDU, vier Monate vor der anstehenden Landtagswahl im "Ländle" (März 2011) der überraschten Öffentlichkeit angekündigt. Es würde ein "Stück moderner Industriepolitik" werden: den Rückkauf von 45% der Anteile am ehemals staatseigenen Energiekonzern EnBW, einem der vier großen Energieriesen in Deutschland. Es kam anders. Nach Fukushima entwickelte sich der Deal zu einem Flop. Allerdings: Jetzt wird Deutschlands ehemals größter Atomkonzern "grün".
weiterlesenOnline am: 05.05.2005 | Aktualisiert am: 10.01.2016
Der Bürgermeister von Zell am Main (Würzburg) lässt sich von der 'Putzfrau', die fürs Reinigen im Rathaus zuständig ist, sein Privatauto waschen - in der Dienstzeit. Der Vorfall wird bekannt und führt zu einer Anfrage im Gemeinderat. Der Bürgermeister verspricht Besserung. Und kündigt sozusagen seiner 'Putzfrau'. Die Lokalzeitung macht einen Bericht darüber. Es ist der Beginn einer längeren Affäre, in der der Bürgermeister die Informationsfreiheit der Zeitung beschneiden will. Die klagt vor Gericht. Und gewinnt.
weiterlesenOnline am: 05.05.2014 | Aktualisiert am: 08.07.2015
Was zunächst groß gefeiert wurde, stellt sich hinterher als eine Fast-Pleite heraus: der Klinikneubau für die Chirurgie in Ulm. Ein 240 Millionenprojekt, für dessen Pannen, Fehler und irreparablen Mängel nun das Land Baden-Württemberg finanziell gerade stehen muss. Dass darüber jetzt überhaupt diskutiert wird, ist das Verdienst zweier Redakteure der SÜDWEST-PRESSE. Sie hatten die Geschichte öffentlich gemacht. Recherchen, die 2014 mit einem "Wächterpreis der Tagespresse" ausgezeichnet wurden.
weiterlesenOnline am: 05.05.2006 | Aktualisiert am: 07.01.2016
Eine klassische Geschichte: Ein Fraktionsvorsitzender im Kreistag der in Bayern (damals absolut) dominanten Partei, der gleichzeitig im Gemeinerat sitzt, als Verbandsrat im Abfallwirtschaftsverband fungiert und und, also ein "gestandenes Mannsbild" verkörpert, das kritische Nachfragen nicht nur abwehrt, sondern mit Drohungen begegnet, löste bei zwei Lokalreportern der Passauer Neuen Presse erst Nachdenken, dann Recherchen aus. Am Ende stellte sich heraus, dass der "Ehrenämterkönig" auch heimlich überall abkassierte.
weiterlesenOnline am: 01.02.2010 | Aktualisiert am: 24.11.2015
Dies war ein Dossier des Hamburger Abendblatts bzw. des Redakteurs Ulrich GAßDORF, der diese Geschichte 2007 an die Öffentlichkeit gebracht hatte. Das fragliche Dossier stammt vom 31. Oktober 2008 und fasst für seine Leser nochmals zusammen, worin das "System" des allmächtigen Vorstandsvorsitzenden bestanden hatte.
weiterlesenOnline am: 03.05.2009 | Aktualisiert am: 04.11.2015
Einrichtungen wie UNICEF bzw. das "Deutsche Komitee für UNICEF e.V." sind non-profit - Organisationen, die vom Vertrauen derer leben, wenn ihnen Gelder für wohltätige Zwecke anvertraut werden. Dazu bedarf es ausreichender Transparenz und aktiver Kommunikation darüber, wo und wie dieses Geld verausgabt wird. Beziehungsweise den "Kindern der Welt" zugute kommt. Bei UNICEF war letzteres bis 2008 nicht der Fall. Recherchen und Berichte der Frankfurter Rundschau haben das geändert ...
weiterlesenOnline am: 27.01.2009 | Aktualisiert am: 14.11.2015
Was "Hartz IV" bedeutet, weiß jeder. Die meisten kennen auch den Namensgeber: Peter HARTZ, lange Jahre oberster Personalchef bei VW. In seine Ägide fallen die sog. Lust- und Puffreisen von VW - Praktiken, mit denen man sich die Betriebsräte und Gewerkschaftsmitglieder gefügig machen konnte. Dieser Skandal kam im Jahr 2005 ans Tageslicht. Bereits vorher gab es einen anderen: Betrug und Korruption im Konzern. Das bekam auch Holger SPRENGER am eigenen Leib zu spüren. Er versuchte dagegen vorzugehen. Und lief auf allen Ebenen auf. Bis hin beim Aufsichtsrat. Als er bei der Hauptversammlung aller Aktionäre Ferdinand PIECH damit konfrontierte, wurde SPRENGER gekündigt. Und weil er viele betriebliche Verbesserungsvorschläge gemacht hatte, aber um die Früchte betrogen wurde, gelang es ihm, sein ihm zustehendes Honorar per Gerichtsvollzieher bei VW einzutreiben.
weiterlesenOnline am: 04.04.2011 | Aktualisiert am: 02.06.2020
Der Bremer Baulandskandal aus dem Jahre 1969 gehört zu den größeren Affären der Republik. Auch wenn die Vorgänge regional begrenzt waren. Die Affäre vermittelt ein typisches Spiegelbild politischer und wirtschaftlicher Verfilzung wie sie damals weit verbreitet war im Nach-Nachkriegsdeutschland der 60iger Jahre. Eine Rekonstruktion auch dazu, wie der damals junge Redakteur diese Geschichte überhaupt machen konnte. Und dafür den allerersten "Wächterpreis der Tagespresse" zugesprochen bekam. Allerdings nicht ohne Komplikationen.
weiterlesenOnline am: 04.05.2005 | Aktualisiert am: 13.01.2016
Ausgaben, z.B. einer großen Stadt, sind gleichzeitig Einnahmen: für andere. Wenn also eine Stadt wie Leipzig viel ausgeben möchte, um die Olympischen Spiele vor Ort zu holen, dann freuen sich darüber viele. Ein Klassiker. Bzw. ein gefundenes Fressen für die Presse. Eigentlich. Doch die Enthüllungen kamen durch die Berliner Zeitung zustande. Leipzig ist in Leipzig zu nah dran an Leipzig. Erst recht wenn jemand wie Otty SCHILY, seinerzeit Bundesinnenminister, mitmischt.
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