
Die Geschichte eines Whistleblowers. Und ein unternehmerisches Sittengemälde des Autokonzerns.
Angefangen als einfacher Kfz-Mechaniker, dann durch eigene Weiterbildung schnell zum Meister aufgestiegen. Technikbegeistert und motiviert macht SPRENGER einen Vorschlag nach dem anderen: effizientere Prozesse bei der Produktion, andere technische Lösungen für dieses und jenes. Lohn und Anerkennung heimsen im Kasseler Werk andere ein - VW ist fest in den Händen von eingefleischten Gewerkschaftern und SPD-Lokalgrößen. SPRENGER lässt sich das nicht gefallen, schlägt Alarm, schaltet immer höhere Ebenen ein. Zuletzt landet er bei Ferdinand PIECH: vergeblich.
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Mehrere betriebliche Verbesserungsvorschläge macht SPRENGER. Sie werden auch umgesetzt. Seit 1986. Doch wer sich Gedanken um Neues macht, wer sich besser als die anderen zeigt, wird von der Mehrheit schnell als Bedrohung empfunden. So wendet sich SPRENGER an die VW-Spitze - ohne Erfolg. Jetzt spricht SPRENGER auf der Hauptversammlung der Aktionäre. Nicht ohne Folgen.
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Die Korrespondenz zwischen SPRENGER und PIECH. Erst zeigt sich der VW-Boß interessiert, doch dann holt er einen Mann von General Motors, der später wegen Industriespionage für VW wieder gehen muss. VW muss 100 Mio $ zahlen. Der Tonfall gegenüber SPRENGER wird jetzt unfreundlich - 'Besserwisser' mag PIECH offenbar nicht leiden.
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SPRENGER's Rede vor der Hauptversammlung 2003: Beginn seiner Kündigung.
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Nach seinem Auftritt auf der Hauptversammlung 2003 wird er gekündigt. Was folgt ist eine Kaskade von Gerichtsprozessen. Es wird mühsam für SPRENGER. Bei seinen Recherchen stößt er auf viele Ungereimtheiten - sie sind der Vorbote zum großen Korruptions- und Lustreisen-Skandal bei VW, der 2005 ans Tageslicht kommt.
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Vorgesetzte, Betriebsräte, Vorstände, Gewerkschafter, Politiker und Staatsanwälte, die ersteinmal nicht ermitteln wollen. Erst als die Medien darüber berichten, wird die Justiz aktiv.
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Das kommt erst 2 Jahre später ans Tageslicht: VW hat seine Betriebsräte gekauft: mit Lustreisen, Puffbesuchen und Viagra. Auf Firmenkosten.
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Ein kleiner Einblick in einschlägige Etablissements. Und in das System VW.
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Eine kleine Collage: hinter jedem Bild ein Dokument. Rechnungen für Golfschläger, teure Zigarren, Hubschrauberflüge, Segeltörns oder Whiskeyflaschen. Klassische Accessoires bei VW.
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im und beim Volkswagenkonzern. Seit 1961. Umsätze, Produktionszahlen, Aktienkurs
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