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Online am: 03.06.2018 | Aktualisiert am: 04.06.2018
Affären um Kläranlagen haben nicht den Charme, zum Dauerbrenner der Berichterstattung zu werden. Diese schon und sie steht an der B 472 im Tölzer Land und arbeitet für drei kleine Kommunen, die zusammen nur 7.000 Einwohner zählen. Dass die Missstände abgestellt wurden, hat der Tölzer Kurier mit seiner "Öffentlichkeitsarbeit" bewirkt. Die Geschichte wurde dafür 2018 mit einem "Wächterpreis" ausgezeichnet
weiterlesenOnline am: 25.05.2016 | Aktualisiert am: 25.05.2017
Als der Koalitionsvertrag zwischen GRÜNEN und der CDU in Baden-Württemberg 2016 stand, war die Erleichterung und Freude groß: 2 unterschiedliche Partner, die sich zuvor auf Heftigste bekämpft hatten, wollen gemeinsam Zukunft gestalten. Doch offenbar war das Vertrauen untereinander so groß nicht: Die Spitzen hatten geheime Absprachen getroffen. Und schriftlich fixiert. Und unterschrieben. Als Rückversicherung, wenn alle schief läuft? Mit Transparenz jedenfalls, die GRÜNE immer einfordern, hat dies nichts zu tun. Die SÜDWEST-Presse hat alles aufgedeckt.
weiterlesenOnline am: 28.11.2011 | Aktualisiert am: 23.12.2015
Wir rekonstruieren den Beginn von "Stuttgart 21" von Anfang an und beginnen deshalb im Jahr 1988. Damals hatte der Verkehrswissenschaftler an der Uni Stuttgart, Prof. Dr. Gerard HEIMERL, in einer Denkschrift erste Überlegungen angestellt, wie sich die Landeshauptstadt Stuttgart, die in einem Talkessel liegt und einen Kopfbahnhof hat (so wie Frankfurt, Leipzig oder München) besser in das europaweite Eisenbahnverkehrskonzept einbinden ließe. Es war der Ausgangspunkt weiterer Planungen, die sich in bisher typischer "Basta"-Manier mehr oder weniger hinter verschlossenen Türen, allenfalls hier und da in ausgewählten Fachöffentlichkeiten abspielten...
weiterlesenOnline am: 04.05.2007 | Aktualisiert am: 07.10.2015
Die USA, die gerne die Weltpolizei abgeben und sich als Hüter demokratischer Werte gerieren, sind gleichzeitig die Erfinder des politischen Outsourcing von Folter. Folter ist nämlich in den USA verboten. Was liegt da näher, andere Länder damit zu beauftragen. Z.B. Polen oder andere sogenannte Schurkenstaaten? Einen, den es getroffen hat: der deutsch-libanesische Khaled El MASRI aus Ulm. Von der CIA erst gekidnappt, nach Afghanistan verbracht, dort gefoltert, später wieder frei gelassen: eine Verwechslung. Wir rekonstruieren die ganze Geschichte. Und wie andere Journalisten weltweit diesen Fall bekannt gemacht haben.
weiterlesenOnline am: 10.05.2007 | Aktualisiert am: 16.11.2015
Der in Bremen geborene M. KURNAZ hatte Pech und war "zur falschen Zeit am falschen Ort". Eher zufällig wurde der 19jährige vom CIA gekidnappt und nach Guantanamo Bay, das US-Folterlager auf Kuba verschleppt. Das jugendliche Opfer amerikanischer Wild-West-Willkur hoffte im Kerker allerdings vergeblich auf die Hilfe (informierter) deutscher Behörden. In Berliner Amtsstuben schmiedete man schon längst Pläne, seine Rückkehr nach Deutschland - möglichst für immer - zu verhindern ...
weiterlesenOnline am: 06.03.2009 | Aktualisiert am: 13.03.2020
Dieses Bild gehört zu den größten "Fakes" der Weltgeschichte: vorgestellt vom US-Außenminister POWELL 2002 vor dem Sicherheitsrat der UN. Es sollte die kriegslüsterne Ausstattung mit ABC-Waffen von Saddam HUSSEIN im Irak beweisen. Und (endlich) einen Grund für einen zweiten Irak-Krieg liefern. Der Einflüsterer: ein irakischer Flüchtling, der mit seinen Geschichten in Deutschland bessere Asylkonditionen herausholen wollte: "Curveball", wie ihn der BND bezeichnete ...
weiterlesenOnline am: 01.09.2014 | Aktualisiert am: 12.10.2016
Als sich mit dem Fall des Eisernen Vorhangs ab 1990 die Grenzen für die Menschen öffneten, eröffnete dies auch gleichzeitig neue 'Absatzmärkte' für bestimmte Branchen. Z.B. für die Giftmüllbranche. Musste man hierzulande giftige Stoffe kostspielig 'entsorgen', so ging dies fortan ganz billig und einfach in den neu zugänglichen Ländern. Z.B. in Rumänien. Dort wusste man teilweise auch garnicht, wie giftig diese Produkte waren. Greenpeace hatte schnell Alarm gegeben. Aber nicht nur. Um dem schwerfälligen Politik-, Verwaltungs- und Zollapparat in den Ländern ein wenig auf die Sprünge zu helfen, hatten die Umweltaktivisten sich einiges einfallen lassen. Sie hefteten sich an die Spur von 2.000 giftigen Fässern. Und starteten eine gigantische Kampagne. Erfolgreich. Am Ende der langen und vielen Aktionen stand das internationale Baseler Abkommen: Giftmüllexporte sind seither verboten. Wir rekonstruieren, wie einfalls- und erfolgreich Greenpeace dabei vorgegangen ist.
weiterlesenOnline am: 03.10.2023 | Aktualisiert am: 19.02.2026
Eine kleine Chronologie in 7 Zeitabschnitten: vom "Wirtschaftswunder" bis hin zu "Wir sind das Volk" im Jahr 1989: maßgebliche Akteure und Bürger, Veränderungen und Erfolge
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