Russland - wie es bis 2022 war

Mutige Journalisten - engagierte Medien und merkwürdige Geschichten

Hierzulande ist Pressefreiheit selbstverständlich. Auch wenn es hin und wieder mal zu Konflikten kommen kann. Anderswo ist dieses Recht und diese Möglichkeit nicht der Regelfall: Journalisten und Medien müssen täglich darum kämpfen. Jeden Tag, jedes Jahr: 365 Mal.

Wir stellen auf dieser Site mutige Journalisten und engagierte Medien vor, wie sie lange Zeit in Russland unter schwierig(st)en Bedingungen arbeiten und berichten konnten. Inzwischen hat sich das (leider) verändert. Aber man sollte die Hoffnung nicht aufgeben, auch wenn man dafür einen (sehr) langen Atem braucht. Aber wer nicht agiert und und nicht mehr hofft, hat schon verloren. Wir hoffen.

Und wir dokumentieren, wie sich 2011 eine Art von Zivilgesellschaft formierte mit vielen unterschiedlichen Akteuren, die aber letztlich alle zum Schweigen gebracht wurden. Oder ermordet wurden: 2022: Eine neue Zivilgesellschaft.

Was Sie hier lesen, können Sie aufrufen und direkt verlinken unter www.ansTageslicht.de/Russland.

Entstanden sind diese Sites im Rahmen des Projektes “Menschen-Medien-Demokratie”, aufrufbar unter www.ansTageslicht.de/Menschen-Medien-Demokratie oder auch www.Menschen-Medien-Demokratie.de

Wo und wie Sie weitere Informationen anderer Institutionen über Vorgänge beispielsweise in Russland finden, steht in der rechten Box (smartphone: ziemlich weit unten!) unter Andere über mutige Journalisten, engagierte Medien und die Pressefreiheit.



Online am: 01.03.2022 | Aktualisiert am: 01.01.1970

Projekt "Menschen - Medien - Demokratie"

Es existierte 2009 bis 2022. Seither nicht mehr. Aufgeben wollen wir es nicht. Es macht - so hoffen wir - nur eine Pause. Auch wenn die sehr lange dauern sollte. "Wir befinden uns im Koma", so Beschreibung unseres ehemaligen russischen Partners an der Lomonosov-Universität in Moskau.

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Online am: 02.09.2016

Unabhängige Medien in Russland

Es gibt sie. Nicht so viele, aber immerhin. Sie bedienen spezifische Nischen. Oder sie wagen sich sogar weiter vor. Nicht nur die Nowaja Gaseta, Echo Moskwy oder Sowerschenno Sekretno. Das Land ist riesig. Und nicht so einfach überall von oben herab zu regieren. Wir portraitieren 26 Beispiele.

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Online am: 28.05.2018 | Aktualisiert am: 21.08.2017

Menschen und Medien verändern die Welt. Auch in Russland.

Auch wenn man dies nicht so erwarten würde: In Russland bringen engagierte Journalisten Veränderungen voran. Meist im Kleinen. Dafür aber kontinuierlich. Und: Demokratie fängt immer von unten an. Wir zeigen das an Beispielen und Geschichten unabhängiger Medien

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Online am: 01.03.2010 | Aktualisiert am: 11.02.2016

Nowaja Gaseta - die Neue Zeitung in Russland

1993 von ehemaligen Journalisten der russischen 'BILD-Zeitung' (Komsomolskaja Prawda) gegründet und von Mikhail GORBATSCHOW sowie einem (inzwischen) regimekritischen Oligarchen finanziell abgesichert, ist bei dieser Zeitung vieles neu: Die Auflage ist mit rund 300.000 Exemplaren in dem Nichtzeitungsland Russische Föderation vergleichsweise hoch. Noch höher: die inoffizielle Reichweite - aufgrund ihrer akribischen Reportagen und Recherchen wird sie von fast allen Mächtigen gelesen. Und gehasst. Mit entsprechenden Folgen: Es gibt wenig Zeitungen auf der Welt, die so viele Journalisten 'verloren' haben. Darunter z.B. auch Anna POLITKOWSKAJA. Sie wurde an PUTIN's Geburtstag im Jahr 2006 erschossen.

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Online am: 19.03.2011 | Aktualisiert am: 07.10.2015

Eine kleine Zeitung mit hartnäckigem Engagement: ARSENJEVSKIJE VESTI

Wer sich in Russland mit den politisch Großen und wirtschaftlich Mächtigen anlegt, macht sich schnell unbeliebt. Die kleine Zeitung indes hat bis heute überlebt und sich auch durchgesetzt. Die Auflage steigt langsam, aber sie steigt. Auch in Wladiwostok gibt es offenbar immer mehr Menschen, die wissen wollen, was wirklich passiert. Ein kleines Portrait: über die Zeitungsmacher und einige ihrer Geschichten.

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Whistleblower

Online am: 22.08.2012 | Aktualisiert am: 24.08.2015

Natalja WASSILJEWA – eine Pressesprecherin in Russland wird zur Whistleblowerin

Damit hatte niemand gerechnet: Dass kurz nach der zweiten Verurteilung des Oligarchen und PUTIN-Kritikers Mikhail CHODORKOWSKI im Dezember 2010 jemand öffentlich erklären würde, wie das Urteil zustande gekommen ist. Die (damalige) Pressesprecherin des Gerichts und Mitarbeiterin des Richters Nikolai DANILKIN hat es gewagt. Sie musste dafür auch die (beruflichen) Konsequenzen tragen. AnsTageslicht.de hat sie interviewt.

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Online am: 01.09.2012 | Aktualisiert am: 17.05.2022

Die neue Zivilgesellschaft in Russland

Medien und Menschen verändern die Welt, so lautet das Credo des DokZentrums ansTageslicht.de. Deshalb bleibt auch in Russland nichts wie es ist. Änderungen gehen manchmal halbwegs schnell von Statten. Meistens dauert alles etwas länger. Prognosen stellen kann keiner. Aber beschreiben, was vor und hinter den Kulissen geschieht. Wir versuchen die Entwicklung der neuen Zivilgesellschaft in Russland abzubilden. Es sind russische Studenten, die das im DokZentrum machen.

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Online am: 01.08.2010 | Aktualisiert am: 27.01.2016

"Altaigate": hinter einem Absturz verbirgt sich ein Politikum

Ein Hubschrauberflug mit VIP's an Bord, u.a. russischen Geschäftleuten, einem Gouverneur sowie dem Kontaktmann des russischen Parlaments beim Staatspräsidenten MEDWEDEW, endet im Absturz: eine technische Panne. So die offizielle Version. Doch aus dem "Unfall" wird schnell ein Skandal: "Altaigate" - in Anlehnung an die bekannte "Watergate"-Affäre. Nicht technische Probleme führten in den Tod, sondern riskante Flugmanöver, um den Passagieren ein illegales Jagdvergnügen zu ermöglichen. Es kommt zu Protesten und Aktionen ... Es ist die erste Geschichte, die das DokZentrum im Sommer 2010 zusammen mit Studierenden des Freien Russisch-Deutschen Instituts für Publizistik (FRDIP) an der Lomonosov-Universität in Moskau rekonstruiert hat. zur ganzen Geschichte

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Online am: 14.02.2011 | Aktualisiert am: 11.02.2016

Michael BEKETOV: der Journalist, seine Stadt, die Autobahn und der Wald von Chimki

Erst für die Stadtverwaltung des Moskauer Vorstadt Chimki tätig, dann die Seiten gewechselt und eine eigene Zeitung gegründet: die "Wahrheiten aus Chimki". Schnell geriet der ehemals staatstreue Journalist, der danach über Filz und Korruption schrieb, ins Visier der neuen Mächtigen. Er wurde bedroht, dann zum Krüppel zusammengeschlagen, konnte danach nicht mehr sprechen. Sein letztes Thema und Engagement: der Autobahnbau, der den Wald von Chimki frisst. Vom Krüppeldasein konnte sich BEKETOV nicht mehr erholen - er starb 2013 im Alter von 55 Jahren. Seine Arbeit wird aber weitergeführt.

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Whistleblower

Online am: 25.07.2011 | Aktualisiert am: 11.03.2022

Ernest Bakschetsian - zwischen Mafia und russischer Regierung

Wladiwostok, das Einfallstor für Importe, aber auch Schmuggelwaren aller Art, ist von Moskau weit weg: über 7 Zeitzonen entfernt, weshalb dort auch die Uhren anders ticken. Was in Moskau gewollt wird, muss noch lange nicht in Wladiwostok umgesetzt werden. Dies hat auch Ernest BAKSCHETSIAN zu spüren bekommen, der dort als oberster Zollchef Recht und Gesetz durchsetzen sollte. Und wollte. Die lokalen Strukten vor Ort und in der ganzem Region Primorje ließen das nicht zu: ein dicht gewebtes Netz aus Sicherheitsapparat, örtlichen Politikern und Geschäftsleuten, oft alles in Personalunion miteinander verquickt, sahen ihre Kreise gestört...

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Online am: 04.02.2010 | Aktualisiert am: 21.10.2015

Batumelebi - eine georgische Zeitung gegen den Mainstream

Eine junge Zeitung, die zudem von jungen Leuten gegründet und in Gang gehalten wird, hat es in einem Land, das von staatlichen Medien kontrolliert wird, schwer. Das wöchentlich erscheinende Blatt wird inzwischen auch überregional gelesen.

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Online am: 19.05.2008 | Aktualisiert am: 19.04.2016

Victoria IVLEVA - eine russische Fotografin

Sie hat wenig ausgelassen - schon zu Sowjetzeiten. Wollte immer und überall Land und Leute dokumentieren, sprich fotografieren. Sogar in den verseuchten und gesperrten Reaktor von Tschernobyl ist sie hineingekommen.

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Wächterpreis

Online am: 04.05.2003 | Aktualisiert am: 07.10.2015

Der vergessene Krieg: Mutige Journalisten + Tschetschenien

Tschetschenien - politisch derzeit ein Teilgebiet der Russischen Föderation - ist wie Afghanistan: Seit mehreren Jahrhunderten kämpfen die Einwohner gegen Fremdherrschaft. Als sich die Republik 1991 nach dem Zusammenbruch des Sowjet-Imperiums für unabhängig erklärt, kommt es - mal wieder - zu kriegerischen Auseinandersetzungen. Offiziell sind die längst beendet. Aber eben nur offiziell. 2002 haben sich zwei Korrespondenten von Süddeutscher Zeitung und Frankfurter Rundschau inkognito auf den Weg gemacht - so wie seinzeit Anna POLITKOWSKAJA. Um über den vergessenen Krieg zu berichten.

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