
Das WCCB: ein ambitioniertes Bonner Großprojekt. Es endete in der Pleite. Für manche auch im Gefängnis. Und für die Bonner Bürger in einer Millionenfalle
Als die Stadtoberen Bonns 2005 ohne Inverstoren vor dem Bau des Word Conference Center Bonn (WCCB) als großes 40 Millionen Euro -Zukunftsprojekt standen, kam der „Präsident“ der SMI Hyundai Corporation, Man Ki Kim wie gerufen. Durch die finanzielle Unterstützung eines Unternehmens, mit dem man einen Jahresumsatz von über 30 Milliarden Dollar assoziierte, sollte die Fertigstellung des neuen politischen Zentrums der Stadt bald erfolgt und medial groß inszeniert werden.
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Wie das frühere Gelände des Deutschen Bundestags zur Bonner Investitionsruine und Millionenfalle wurde. Und warum der Bonner GENERAL-Anzeiger zu recherchieren begann. Und wie alles - ersteinmal - endete. Und was das nun wen kostet.
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Alltag in der Tageszeitung einer 300.000-Einwohner-Stadt: Das Rathaus verschickt Pressemitteilungen, die Lokalredakteure fragen (ein wenig), schreiben und drucken: Das Projekt "World Conference Center Bonn (WCCB)" soll das Jahrhundert-Vorhaben werden. Bis sich einige Redakteure zusammensetzen und über Ungereimtheiten nachzudenken beginnen.
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So sieht das aus - die ganze Geschichte in 17 Kapiteln: kinderleicht. Und auch für Erwachsene verständlich.
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Da Geschichten in Zeitungen nicht nur von ihren Inhalten leben, sondern auch von der optischen Aufmachung, hier die ersten im Originallayout.
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Die wichtigsten Player im Millionenspiel, kurz beschrieben.
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Online am: 03.05.2010
Aktualisiert am: 16.11.2015
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"Wächterpreis der Tagespresse" 2010