
Es ist ein Fall von absolutem Machtmissbrauch, wenn ein Mensch über das Leben eines anderen entscheidet, nur weil er dazu in der Lage ist.
(Mindestens) Fünf Menschen mussten es mit ihrem Leben bezahlen: Dass es keinerlei Frühwarnsystem gab, über das andere hätten Meldung erstatten oder einen Verdacht hätten äußern können. Das geht jetzt erst nach dem Mordprozess im Jahr 2007. Jetzt hat man auch im Medizinbereich die Sinnhaftigkeit des Whistleblowing erkannt. Und jetzt dürfte weniger 'passieren'. Wir stellen das "CIRS"-System vor, das sich nach und nach auch an anderen Krankenhäusern durchzusetzen beginnt. Über ihre Motive hat "Schwester Tod" übrigens nie gesprochen. So bleibt vieles im Dunkeln.
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2005 der erste Fall: Mord, vollendet. Kurz darauf Fall 2: Mordversuch. Fall 3: Mord(versuch) und doch kein Mord(versuch). Fall 4: wieder Mord. Ebenso beim fünften Mal. Und auch bei Fall Nr. 7 und 8. Und jetzt erst wagen es mehrere Kollegen, zum ersten Mal einen Verdacht zu äußern. Eine Rekonstruktion aller Ereignisse. Von Anfang an.
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Hierarchien bedeuten Macht, Image und Renomee. Oft auch Besserwisserei der Höherstehenden und meist parallel dazu Kritik-Unfähigkeit. Deshalb zeichnen sich Hierarchien oftmals auch durch mangelnde Kommunikation aus. Für Bereiche, bei denen es um Leben oder Tod geht, keine gute Lösung.
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Eigentlich wäre alles ganz einfach: Gäbe es eine offene Kritik- und Fehlerkultur, bräuchte man anonyme Hinweisgebersysteme nicht. Die deutsche Wirklichkeit sieht anders aus. Also kommt man ohne anonymisierte Frühwarnsysteme nicht aus. Hier eine kleine Einführung.
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Einer der "Betroffenen": der Sohn eines der Opfer. Er besteht auf Änderungen: nachhaltigen Änderungen. Auf dass sich solche Vorgänge nicht wiederholen können. Ein ausführliches Gespräch mit Prof. Dr. Wolfgang Georg ARLT.
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Nach 5 vollendeten Morden im Krankenhaus Berliner Charite nun ein Untersuchungsbericht: Wieso das passieren konnte
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Eindrücke aus dem Mordprozess gegen "Stationsschwester Tod" Irene Becker
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Die Schwiegertochter eines der Opfer, die das Gerichtsverfahren begleitet hatte, hat ein Buch daraus gemacht: Wie sind die Angehörigen der Opfer mit dem Mord umgegangen?
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