
Familienwirtschaft im Bayerischen Landtag
"Vetterleswirtschaft" ist in Bayern ein gängiger Begriff. Seit 2013 gibt es einen neuen: "Familienwirtschaft". War es lange Zeit gang & gäbe, Bekannte, nahe Verwandte oder 'Vettern' Aufträge bzw. Geld zuzuschustern, bis es politisch anrüchig wurde, so gingen mehrere Abgeordnete der CSU im Bayerischen Landtag weiter: Sie ließen sich ihre Ehefrauen vom Steuerzahler bezahlen. Manche sogar die eigenen Kinder.Bis alles die Müncher Abenzeitung aufgedeckt hatte. Dann war Schluß mit lustig. Und manche der 'hohen Tiere' in der CSU mussten sogar ihre Ämter aufgeben.Recherchen, die 2014 mit einem "Wächterpreis der Tagespresse" ausgezeichnet wurden.
Diese Geschichte können Sie direkt aufrufen und verlinken unter www.ansTageslicht.de/Familienwirtschaft.

Die "Familien-Wirtschaft" der CSU im Überblick
Bereits 1999 titelte Angela BÖHM "So wird der Landtag zum Familienbetrieb – Wie Abgeordnete 23.564 Mark im Monat verdienen können." Die Aufregung war so groß, dass das Gesetz geändert wurde. Ausnahme: die sog. Altfälle - 45 an der Zahl. 2013 dann das Buch von Hans Herbert von ARNIM „Die Selbstbediener“. Auslöser für erneute Recherchen der Journalistin. Jetzt waren es plötzlich 79 Altfälle geworden. Und wieder musste das Gesetz geändert werden – aufgrund der vielen Berichte von Angela BÖHM..
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Die Chronologie der bayerischen Selbstbediener
Viele haben mitgemacht. Und nicht nur Familienangehörige 'angestellt', sondern auch die Entgelte regelmäßig aufgestockt. Seit 1978 wurde der "Erstattungshöchstbetrag auf etwa das 20fache erhöht", wird 2013 der Rechnungshof dazu vermerken. Die Lebenshaltungskosten sind in diesem Zeitraum (nur) um das 2fache gestiegen.
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Eine kurze Fassung der Chronologie
mit nur den wichtigsten Fakten, Namen und Daten. Trotzdem ein typischer Einblick ins bayerische Selbstverständnis sog. Großkopferter, die meinen, über allem zu stehen.
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Das Making-of der Geschichte
Hier im Landtag saßen die Inhaber vieler "Familienbetriebe" und machten Politik. Bis Angela BÖHM kam und alles aufdeckte. Sie hat uns alles aufgeschrieben.
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ABC der Selbstbediener
Von A... bis Georg WINTER (CSU), der seine beiden Sohne (13 und 14 Jahre alt) ganz offiziell unter Vertrag hatte.
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Beschäftigungsverbot von Familienangehörigen in anderen Bundesländern
Wie es in anderen Bundesländern geregelt ist. Eine Übersicht von abgeordnetenwatch.de.
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Der Monarch von Miesbach:"Dr. Jakob KREIDL"
Eine weitere typische bayerische Spezl-Geschichte: Wie ein Bürgermeister, Abgeordneter und Landrat am Ende in den Abgrund fällt.
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Online am: 03.05.2014
Aktualisiert am: 21.03.2019
Inhalt:
- Die "Familien-Wirtschaft" der CSU im Überblick
- Die Chronologie der bayerischen Selbstbediener
- Eine kurze Fassung der Chronologie
- Das Making-of der Geschichte
- ABC der Selbstbediener
- Beschäftigungsverbot von Familienangehörigen in anderen Bundesländern
- Der Monarch von Miesbach:"Dr. Jakob KREIDL"
Tags:
Abendzeitung | Afghanistan | Bayern | Familien-Wirtschaft | Landtag Bayern | Selbstbedienung | Vetternwirtschaft

Auszeichnungen:
"Wächterpreis der Tagespresse" 2014