Dazu ist ein neues Buch erschienen: “Nicht im Names des Volkes. Über Justizversagen, richterliche Arroganz und mangelde Fehlerkultur” von Johannes LUDWIG, dem Initiator von ansTageslicht.de.
Das Buch, erschienen im Juni 2024 im novum-Verlag, dokumentiert an mehreren Beispielen die nicht funktionierenden Strukturen und Mechanismen des Rechtssystems. Und zeigt auf, was schief läuft. Und was man verändern könnte, wenn man es wollte. Aber auch, wie es möglich wäre. Und warum das genau nicht geschieht: im letzten Kapitel Nr. 13.
Im vorangehenden Kapitel geht es darum, was man tun kann, wenn man - eigentlich - nichts tun kann: Hinweise und Tipps für jene, die in die Mühlen des Justizapparats geraten sind.
Die anderen Kapitel setzen sich anhand der realen Fälle mit den Konstruktionsfehlern und Mängeln des Justizwesens auseinander. Zum Beispiel mit der mangelnden Fehlerkultur. Sie ermöglicht es Richtern, quasi in einem “rechtsfreien Raum” zu agieren. Sie sind niemandem Rechenschaft schuldig. Wenn es dann keinerlei Vorsorgemaßnahmen für Kritikkultur und /oder Qualitätssicherung gibt, kann das im juristischen Desaster enden. Und so etwas geschieht,
Wie häufig, das können wir nicht sagen. Es gibt dazu keine Statistiken. Die offizeill-amtlichen Zahlenwerke erfassen so etwas nicht. Schon das stellt ein Indiz für mangelnde Fehlerkultur dar, wenn man sich für die Schwächen, Pannen und/oder Verfahrensfehler oder gar Fehlurteile nicht interessiert, um daraus zu lernen: um sie künftig vermeiden zu können.