Süddeutsche Zeitung

"Ich wollte seit meinem 14. Lebensjahr Journalist werden und habe nie über einen anderen Beruf auch nur ansatzweise nachgedacht. Es ist bis heute mein Traumberuf. Mich fasziniert die extreme thematische Bandbreite und die Möglichkeit, weit hinter die Kulissen zu blicken, viel weiter als jeder Normalbürger. Außerdem lässt sich meine Neugier auf alles - von Wirtschaft und Politik über Kultur und Sport bis hin zu Regionalem und Lokalem – in keinem Job besser ausleben. Journalismus ist Überraschung pur, jeden Tag. Man lernt vom Prominenten bis zum unbekannten, armen Teufel die komplette menschliche Bandbreite kennen. Andere daran teilhaben zu lassen, indem man ihnen die Geschichten möglichst so erzählt und aufbereitet, dass es möglichst viele Menschen interessiert, birgt Faszination in sich. Dass mit all dem auch ein wichtiger Auftrag in einem demokratischen Gemeinwesen verbunden ist, versteht sich von selbst. Freie Information ist ein Menschenrecht und ein, vielleicht sogar das wesentliche Merkmal eines demokratischen Gemeinwesens."

Klare Worte, klare Ansage. Ritzer, Jahrgang 1965, schreibt bereits seit seiner Schulzeit für diverse lokale Medien, macht dann ein Volontariat bei den Nürnberger Nachrichten, wird anschließend Lokalredakteur beim Weißenburger Tagblattund landet mit 35 Jahren bei der Süddeutschen Zeitung. Zunächst 7 Jahre im Bayernteil, seit 2005 ist er Wirtschaftskorrespondent für Nordbayern, die dort ansässige Sportartikelindustrie und zudem mit investigativen Sonderthemen betraut.

Ansprechbar unter uwe.ritzer [at] sueddeutsche.de

 

Hinweis

Von Olaf Przybilla und Uwe Ritzer ist im Juni 2013 im Verlag Droemer das Buch "Die Affäre Mollath - Der Mann, der zuviel wusste" erschienen

Wo die Person ebenfalls eine Rolle spielt: