
Objektivität gehört zu den höchsten Werten, die ein Journalist und Dokumentar bei seiner Arbeit wahren sollte. Dennoch ist es in manchen Fällen, wie in dem von Andrea FUCHS nahezu unumgänglich, auch die persönlichen Empfindungen des Opfers und die Emotionen während des jahrelangen Kampfes darzustellen. Im Rahmen eines Interviews im November 2011 schildert FUCHS, wie sich der Prozessmarathon gegen die DZ Bank auf ihr Leben auswirkte, wie sie mit den Anfeindungen und dem Mobbing der Kündigungskaskade umging und warum sie ihren Kampf für mehr Transparenz in der Bankenwelt bislang nicht aufgegeben hat.
01. Wie haben Sie auf die illegalen Machenschaften, insbesondere den umstrittenen AMB-Deal, der DZ Bank reagiert? (4:08 min)
02. Was hat Sie dazu bewogen, Ihren sicheren Arbeitsplatz zu riskieren, anstatt den Auftrag folgsam abzuwickeln? (4:06 min)
03. Wie hat sich die systematische Ausgrenzung von Seiten Ihres Arbeitgebers bemerkbar gemacht? (6:38 min)
04. Wie haben Sie auf diese Methoden der DZ Bank reagiert und was haben Sie dabei gefühlt? (4:34 min)
05. Wie groß war die Enttäuschung darüber, dass die DZ Bank die Ideale der Volksbank-Raiffeisen Banken in Ihren Augen der Art verraten hat? (4:00 min)
06. Wie haben sich Ihre Kollegen und Ihre Vertrauten in der DZ Bank verhalten? (1:44 min)
07. Was fühlen Sie nach den unzähligen Prozessen und Kündigungen gegenüber Ihren damaligen Vorgesetzten? (2:04 min)
08. Wie hat sich die schwierige berufliche Situation auf Ihr privates Leben ausgewirkt? (11:02 min)
09. Wie standen Sie vor dem Beginn Ihres Prozessmarathons zum deutschen Rechtssystem? (5:21 min)
10. Wie haben Sie sich gefühlt, als Ihnen die Realität des deutschen Rechtsstaats bewusst geworden ist? (2:12 min)
11. Glauben Sie noch an einen rechtlichen Sieg in Ihrem Fall? (6:04 min)
12. Könnte ein gerichtlicher Sieg noch für eine Wiedergutmachung der beruflichen und sozialen Demütigungen und Ausgrenzungen sorgen? (3:30 min)
13. Welche Pläne und Ziele haben Sie für die Zukunft im Falle eines Siegs über die DZ Bank? (7:37 min)
14. Was raten Sie anderen Whistleblowern und wo sehen Sie die größten Schwierigkeiten im deutschen Rechtssystem? (4:39 min)
Das Gespräch führte Martin WEISSENFELD (MaW)