Tag: Hessen


Wächterpreis

Online am: 03.05.2006 | Aktualisiert am: 16.02.2025

Käuflichkeit journalistischer Arbeit - Jürgen EMIG

Die ersten Berichte der BILD-Zeitung und der Welt, dass da Geld fließen würde, verliefen im Sand. Die Welt musste sogar eine Gegendarstellung abdrucken. Ein Jahr später räsonierte die in Kassel erscheinende Hessiche/Naussauische Allgemeine über einen seltsamen Besuch des Sportchefs (Fernsehen) des Hessischen Rundfunks bei einer Eishockey-Veranstaltung. Dieser Bericht löste andere Reaktionen aus: Der Redakteur erhielt ein erstes Dokument zugeschickt, das belegte, dass der Sportchef käuflich war: Wer zahlte, kam mit seiner Sportveranstaltung auch auf den Bildschirm; Korruption im Öffentlich-Rechtlichen Fernsehen

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Whistleblower

Online am: 11.11.2011 | Aktualisiert am: 21.08.2019

Holzschutzmittel(prozess): Erich SCHÖNDORF gegen die Großchemie

Holz war in den 70er Jahren absolut 'in', egal ob Möbel, Häuser oder Inneneinreichtungen. Die BAYER-Tochter Desowarg konnte daher Holzschutzmittel ohne Ende verkaufen. Dass darin hochtoxische Stoffe wie PCP enthalten waren, darunter das Seveso-Gift Dioxin (TCDD), störte die Manager nicht - Hauptsache das Geschäft brummte. Als immer mehr Menschen erkrankten und die ersten starben, wurde der junge Staatsanwalt Erich SCHÖNDORF in Frankfurt/Main aktiv: 2.300 Anzeigen waren aufgelaufen. Von oben herab wurde er immer wieder gedeckelt - mürbe machen indes ließ er sich nicht. Er hatte sich rechtzeitig Verbündete gesucht: die Medien. Weil für eine Anklage der Kausalnachweis erbracht werden musste, ist die Anklageschrift erst nach 5 Jahren fertig. Jetzt beginnt die zweite Durststrecke: in der Justiz. Nach insgesamt 13 Jahren Kampf gegen das Kartell aus Grosschemie und Justiz gibt SCHÖNDORF auf. Immerhin hat er zum ersten Mal in der deutschen Justizgeschichte eine strafrechtliche Verurteilung von Unternehmensmanagern erreicht.

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Wächterpreis

Online am: 05.05.2011 | Aktualisiert am: 20.11.2015

Die Steuerfahnderaffäre Teil 2: Hessen-CDU versus Frankfurter Rundschau

Die hessische CDU in den 90er Jahren: ein gebrochenes Verhältnis zu Steuerehrlichkeit. Es war ihr Schatzmeister, der großen Konzernen und Firmen einen fast totsicheren Trick vermittelt hatte, wie man Steuern sparen und Geld waschen konnte, um damit die Kassen der Parteien aufzufüllen. 1999 dann das Geständnis: Die hessische CDU hatte Schwarzgeld auf Liechtensteinischen Konten gebunkert: in einer anonymen Stiftung namens "Zaunkönig". Wir dokumentieren die Gründungsurkunde. Und einen Bankauszug.

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Whistleblower

Online am: 25.04.2013 | Aktualisiert am: 15.12.2025

20 Mal gekündigt: Mobbing und Whistleblowing in der DZ Bank

Urkundenfälschung(en), falsche Eidesstattliche Versicherungen vor Gericht, Insiderverrat, Manipulation(en) in der konzerneigenen Revisionsabteilung - Alltag in der DZ Bank, der Mutter aller Volksbanken und Raiffeisenkassen? Die Dokumente, die wir präsentieren, und die Geschichte, die wir dazu erzählen, sprechen eine klare Sprache. Darunter ein 4seitiges Mobbingprotokoll (Personalmaßnahmen") der DZ Bank. Es liest sich wie ein Drehbuch.

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Wächterpreis

Online am: 03.05.2004 | Aktualisiert am: 19.04.2024

"Folter"-Drohung? Ein Mörder, ein totes Kind, ein Polizeivizepräsident

Ein elfjähriger Junge wird entführt, der Entführer gefasst. Wo er das Kind versteckt hält, ob es noch am Leben ist, verrät er nicht. Die Uhr tickt - nach mehreren Tagen in der Kälte und ohne Wasser und Essen droht der Tod des jungen Lebens. Der Entführer: ein 27jähriger Jurastundent, der sich mit dem Geld und seiner Freundin ein schönes Leben machen wollte. Darf die Polizei Gewalt androhen? Um das Leben des Kindes zu retten? Wie weit dürfen (müssen/sollten) Verhörmethoden bei zweifelsfrei enttarnten Kidnappern gehen? Der Frankfurter Polizeivizepräsident hat sich für eine Grenzüberschreitung entschieden. Ihm lag das Leben des Kindes am Herzen. Der Täter wurde wegen Mordes bzw. "besonderer Schwere der Schuld" zu lebenslanger Haft verurteilt. Aber auch der Polizeivize musste büßen. Gerecht? Ist die Androhung von Schmerzen "Folter"?

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Whistleblower

Online am: 01.05.2009 | Aktualisiert am: 15.12.2025

"Steueroase Hessen"? Die Steuerfahnder-Affäre

Mit einer Großdurchsuchung der Commerzbank AG in Frankfurt/M 1996 begann es. Mit rd. 60.000 Steuerhinterziehungsfällen ging es weiter - die rd. 100 Steuerfahnder in Frankfurt kamen kaum mit der Arbeit hinterher. Kurz vor der Jahrtausendwende dann der Machtwechsel mit der CDU. Mit einer geheimen "Amtsverfügung" sollten die Steuerfahnder ausgebremst werden. Sie wehrten sich - der Anordnung Folge zu leisten widerspräche Recht und Gesetz. Dann schlug das hessische System zurück ...

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Wächterpreis

Online am: 28.05.2019 | Aktualisiert am: 29.05.2019

Documenta 14

Ein tonnenschweres Marmorzelt, ein millionenschweres Defizit und eine noch schwerere Aufgabe für das hiesige Journalistentrio – die Documenta 14 in Kassel...

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