Online am: 01.04.2015 | Aktualisiert am: 18.04.2019
Wo und wie gewährt man Betrügern, korrupten Politikern, Drogenhändlern oder Mördern steuerlichen Unterschlupf, wenn man das noble Ansehen zuhause, im Bankenviertel von Zürich, nicht beschädigen will? Man macht es "offshore". Zum Beispiel auf Cayman Island. Einer der dagegen aufgestanden ist, wurde zum Whistleblower. Und musste sich mit der größten Schweizer Privatbank "Julius Bär" anlegen.
weiterlesenOnline am: 05.05.2013 | Aktualisiert am: 04.02.2026
2006 vor Gericht von Vorwürfen seiner "Ex" freigesprochen, aber gleichzeitig in die Psychiatrie eingewiesen - wegen seines "paranoiden Gedankensystems". Und weil er "gemeingefährlich" sei. Das "paranoide Gedankensystem": MOLLATH's Vorwürfe und seine Anzeige wegen Steuerhinterziehung und Geldwäsche, in die seine "Ex" verstrickt sei. Rosenkrieg oder Vertuschung seitens Behörden und Justiz? Seit 2013 ist MOLLATH wieder frei: Die Staatsanwaltschaft hat das abgeschlossene Verfahren wieder neu aufgenommen. Und auch das Bundesverfassungsgericht hat das verlangt. Ergebnis einer längeren Berichterstattung durch die Medien. Eine Rekonstruktion der Themenkarriere.
weiterlesenOnline am: 09.09.2008 | Aktualisiert am: 18.08.2019
Wenn 'Steuerbetrug' entdeckt wird, kommt es normalerweise zu einem Strafverfahren. Im konkreten Fall hatte man in den Finanzbehörden in Münster versucht, die Straftat 'niedrig zu hängen' bzw. das Ganze niederzuschlagen. Es hätte fast geklappt, wenn nicht der Steueramtsrat Werner BORCHARDING 1994 ein 'Weihnachtspaket' erhalten hätte. Die leidvolle Geschichte eines aufrechten Steuerbeamten.
weiterlesenOnline am: 03.03.2010 | Aktualisiert am: 14.11.2015
Wer in Bayern als Finanzbeamter darauf dringt, dass auch die "Großkopferten" korrekt ihre Steuern zahlen (sollen), legt sich schnell mit den Mächtigen an. VIP's wie "Kaiser Franz" oder der ehemalige Wienerwald-Chef Friedrich JAHN genossen im Freistaat Bayern lange Sonderstatus. Und so gerät man automatisch mit dem Chef von Bayern Franz Josef STRAUSS aneinander. Das bleibt nicht ohne Folgen ...
weiterlesenOnline am: 26.02.2010 | Aktualisiert am: 25.11.2015
Das war einer der Tricks: Klöster werden nicht vom Finanzamt kontrolliert. Warum dann nicht ein christliches Kloster einschalten, um Geld zu waschen, Steuern zu hinterziehen, um damit "politische Landschaftspflege" zu betreiben? So hat es der FLICK-Konzern praktiziert. Bis ihm ein Steuerfahnder auf die Schliche kam. Und einer der größten Parteispendenaffären auslöste.
weiterlesenOnline am: 02.02.2009 | Aktualisiert am: 15.12.2025
1945 in Wiesbaden wurde er zum Tode verurteilt - in Abwesenheit. Danach wuchs er in der Schweiz auf - seine neue Heimat. 1991 musste er von dort fliehen - nach Deutschland. Die Gründe finden sich in einer geheimen Akte der Schweizerischen Bundespolizei aus dem Jahre 1981 - unter "Motive des Schweizer Banken- und Anwaltkartells für die Eliminierung von Erich Diefenbacher aus dem Schweizer Rechts- und Wirtschaftsleben", gleich zu Beginn der fraglichen Akte.
weiterlesenOnline am: 01.07.2006 | Aktualisiert am: 20.01.2016
Die Schweiz und das Fürstentum Liechtenstein: ein Hort für Steuerflüchtige. Bisher jedenfalls. Ein Großteil des Bruttoinlandprodukts und des allgemeinen Wohlstands verdanken die Eidgenossen Steuerbetrügern und Geldwäschern weltweit. Wie einfach es ist, Gelder außer Landes zu schaffen und die heimische Gemeinschaftskasse zu umgehen, zeigen wir hier. Aber auch, wie immer mehr "Steuerdaten-CD's" inzwischen für mehr Steuerehrlichkeit sorgen - Beginn eines Kulturwandels.
weiterlesenOnline am: 01.05.2009 | Aktualisiert am: 15.12.2025
Mit einer Großdurchsuchung der Commerzbank AG in Frankfurt/M 1996 begann es. Mit rd. 60.000 Steuerhinterziehungsfällen ging es weiter - die rd. 100 Steuerfahnder in Frankfurt kamen kaum mit der Arbeit hinterher. Kurz vor der Jahrtausendwende dann der Machtwechsel mit der CDU. Mit einer geheimen "Amtsverfügung" sollten die Steuerfahnder ausgebremst werden. Sie wehrten sich - der Anordnung Folge zu leisten widerspräche Recht und Gesetz. Dann schlug das hessische System zurück ...
weiterlesenOnline am: 27.06.2025 | Aktualisiert am: 28.06.2025
Aufrecht und unbeirrt aller Anfeindungen zum Trotz, selbst aus ihrer eigenen Behörde, ermittelte die Staatsanwältin Anne BRORHILKER gegen die "Cum-Ex"-Steuerbetrüger. Genauer: gegen geldgeile Räuber mit weißem Kragen. Alle wurden verurteilt. Sie selbst 'wurde gegangen'. Die Rekonstruktion des "Handelsblatt" wurde 2025 mit einem "Wächterpreis der Tagespresse" ausgezeichnet.
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