Online am: 05.05.2014 | Aktualisiert am: 08.07.2015
Was zunächst groß gefeiert wurde, stellt sich hinterher als eine Fast-Pleite heraus: der Klinikneubau für die Chirurgie in Ulm. Ein 240 Millionenprojekt, für dessen Pannen, Fehler und irreparablen Mängel nun das Land Baden-Württemberg finanziell gerade stehen muss. Dass darüber jetzt überhaupt diskutiert wird, ist das Verdienst zweier Redakteure der SÜDWEST-PRESSE. Sie hatten die Geschichte öffentlich gemacht. Recherchen, die 2014 mit einem "Wächterpreis der Tagespresse" ausgezeichnet wurden.
weiterlesenOnline am: 09.09.2008 | Aktualisiert am: 18.08.2019
Wenn 'Steuerbetrug' entdeckt wird, kommt es normalerweise zu einem Strafverfahren. Im konkreten Fall hatte man in den Finanzbehörden in Münster versucht, die Straftat 'niedrig zu hängen' bzw. das Ganze niederzuschlagen. Es hätte fast geklappt, wenn nicht der Steueramtsrat Werner BORCHARDING 1994 ein 'Weihnachtspaket' erhalten hätte. Die leidvolle Geschichte eines aufrechten Steuerbeamten.
weiterlesenOnline am: 03.03.2010 | Aktualisiert am: 14.11.2015
Wer in Bayern als Finanzbeamter darauf dringt, dass auch die "Großkopferten" korrekt ihre Steuern zahlen (sollen), legt sich schnell mit den Mächtigen an. VIP's wie "Kaiser Franz" oder der ehemalige Wienerwald-Chef Friedrich JAHN genossen im Freistaat Bayern lange Sonderstatus. Und so gerät man automatisch mit dem Chef von Bayern Franz Josef STRAUSS aneinander. Das bleibt nicht ohne Folgen ...
weiterlesenOnline am: 03.05.2010 | Aktualisiert am: 16.11.2015
Als die Stadtoberen Bonns 2005 ohne Inverstoren vor dem Bau des Word Conference Center Bonn (WCCB) als großes 40 Millionen Euro -Zukunftsprojekt standen, kam der „Präsident“ der SMI Hyundai Corporation, Man Ki Kim wie gerufen. Durch die finanzielle Unterstützung eines Unternehmens, mit dem man einen Jahresumsatz von über 30 Milliarden Dollar assoziierte, sollte die Fertigstellung des neuen politischen Zentrums der Stadt bald erfolgt und medial groß inszeniert werden. So begann die Stadt Steuergelder in Millionenhöhe ohne Sicherheiten der privaten GmbH bereitzustellen und übernahm gutgläubig auch die Bürgschaft für die aufgenommenen Kredite von über 74 Mio. Euro.
weiterlesenOnline am: 05.05.2011 | Aktualisiert am: 20.11.2015
Die hessische CDU in den 90er Jahren: ein gebrochenes Verhältnis zu Steuerehrlichkeit. Es war ihr Schatzmeister, der großen Konzernen und Firmen einen fast totsicheren Trick vermittelt hatte, wie man Steuern sparen und Geld waschen konnte, um damit die Kassen der Parteien aufzufüllen. 1999 dann das Geständnis: Die hessische CDU hatte Schwarzgeld auf Liechtensteinischen Konten gebunkert: in einer anonymen Stiftung namens "Zaunkönig". Wir dokumentieren die Gründungsurkunde. Und einen Bankauszug.
weiterlesenOnline am: 26.02.2010 | Aktualisiert am: 25.11.2015
Das war einer der Tricks: Klöster werden nicht vom Finanzamt kontrolliert. Warum dann nicht ein christliches Kloster einschalten, um Geld zu waschen, Steuern zu hinterziehen, um damit "politische Landschaftspflege" zu betreiben? So hat es der FLICK-Konzern praktiziert. Bis ihm ein Steuerfahnder auf die Schliche kam. Und einer der größten Parteispendenaffären auslöste.
weiterlesenOnline am: 05.05.2010 | Aktualisiert am: 02.12.2015
Das war das Modell: Eine Kommune verkauft ihr Schwimmbad, ihr Stadtwerk oder die Strassenbahn an einen US-amerikanischen Trust. Und mietet alles gleich wieder zurück. Und zahlt jetzt Leasinggebühren dafür. Der Trust und seine Anleger können Steuern sparen und geben einen (kleinen) Teil cash zurück. Ein nachhaltiges Finanzierungsmodell?
weiterlesenOnline am: 01.07.2006 | Aktualisiert am: 20.01.2016
Die Schweiz und das Fürstentum Liechtenstein: ein Hort für Steuerflüchtige. Bisher jedenfalls. Ein Großteil des Bruttoinlandprodukts und des allgemeinen Wohlstands verdanken die Eidgenossen Steuerbetrügern und Geldwäschern weltweit. Wie einfach es ist, Gelder außer Landes zu schaffen und die heimische Gemeinschaftskasse zu umgehen, zeigen wir hier. Aber auch, wie immer mehr "Steuerdaten-CD's" inzwischen für mehr Steuerehrlichkeit sorgen - Beginn eines Kulturwandels.
weiterlesenOnline am: 05.05.2012 | Aktualisiert am: 18.04.2016
In Berlin, das "arm, aber sexy" ist, gibt der Staat jährlich rd. 400 Millionen Euro für die Unterstützung von "Familien" aus, die Probleme haben: fast eine halbe Milliarde. Das weckt Begehrlichkeiten, und so teilen sich fast 800 freie "Träger" diesen Kuchen. Und so wie der Appetit beim Essen kommt, so ineffizient wird vielfach das, was eigentlich sinnvoll gemeint ist. Nicht so sehr die Familien profitieren davon, sondern vor allem die Träger: ein System der freien Selbstbedienung.
weiterlesenOnline am: 28.05.2019 | Aktualisiert am: 29.05.2019
Ein tonnenschweres Marmorzelt, ein millionenschweres Defizit und eine noch schwerere Aufgabe für das hiesige Journalistentrio – die Documenta 14 in Kassel...
weiterlesenOnline am: 20.06.2023 | Aktualisiert am: 05.07.2023
Es ist immer das Gleiche: Obwohl man als Politiker eigentlich wissen müsste, dass Vetternwirtschaft nicht unerkannt bleibt, geschieht es dennoch. Diesesmal in Hamburg. Großauftrag für einen Parteigenossen. Aber: Der Deal musste wieder rück-abgewickelt werden.
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