„Daten“ sind Informationen. Und die können sich in sehr unterschiedlicher Form darstellen. Beispielsweise in Form von Akten, Briefen, E-Mails und sonstigen Korrespondenzen. Oder ganz anderen Dokumenten, Urkunden etwa. Sogar in Strafzetteln („Knöllchen“). Oder in Gestalt von Aussagen Dritter, etwa Interviews, z.B. Zeitzeugen-Interviews. Usw. Wohl keiner käme auf die Idee, von Akten- oder Briefjournalismus, Dokumentenjournalismus oder Interviewjournalismus zu sprechen. Oder gar Strafzetteljournalismus. Der Begriff „Datenjournalismus“ bezeichnet daher kein Genre wie Sport- oder Kulturjournalismus, sondern stellt auf eine journalistische Methode ab: mit Daten zu arbeiten, also Daten zu recherchieren und selbige beim Veröffentlichen auch irgendwie zu nutzen. Das „irgendwie“ kann in unterschiedlicher Form geschehen: Durch Präsentation der Daten, etwa in Gestalt einer (interaktiven) Tabelle oder Grafik. Oder einer Online-Datenbank zum Stöbern, Beispiel Offshore-Leaks.
Oder einfach nur als komprimierte inhaltliche Erkenntnisse, die sich aus den „Daten“, gleich welcher Art, hatten ziehen lassen. Und was sonst nicht möglich gewesen wäre. (Fiktives) Beispiel: Die Auswertung aller Strafzettel für Falschparken (sofern man an die herankäme) würde ergeben, dass es v.a. BMW-Fahrer sind, die für diese Ordnungswidrigkeit büßen müssen. Die Auswertung einer weiteren Statistik „Welche Berufe fahren welche Automarke“ könnte zeigen, dass Strafzettelausteilende Verkehrspolizisten und Politessen ursprünglich Autos bayerischer Produktion gefahren, dann aber auf VW umgestiegen sind. Hypothetische Schlussfolgerung, die sich durch weitere Datensätze aus BWM-Werkstätten erhärten ließe (sofern man sie bekäme): Das konzentrierte Abmahnen von falschparkenden BMW-Fahrern lässt sich als kleiner Racheakt für die als zu teuer empfundenen Werkstattreparaturen interpretieren. Dieses sicher nicht überzeugende, aber auch nicht von vorneherein als völlig wirklichkeitsfremd zu bezeichnende Beispiel zeigt zweierlei:
„Datenjournalismus“ heißt (deshalb) in den USA, wo diese Methode sozusagen ihren Anfang nahm, immer noch „Computer Assisted Reporting“, abgekürzt CAR. Und im Angelsächsischen spricht man von „data driven journalism“, also dateninittierter oder datenbasierter Journalismus. Besser würde man ersteinmal von „data driven reporting“ oder auch „… investigating“ sprechen. Denn nicht immer sind die Daten, die man benötigt, einfach zu erhalten, sondern manchmal muss man sie suchen, finden und dann auch bekommen. Dazu gibt es im Buch die Kapitel 3 und 4.
Ein anderer Fall liegt so, dass man über Datensätze verfügt und nun schaut, was sich daraus machen lässt.
sollen zeigen, was sich alles mit vielen (unterschiedlichen) Daten bzw. großen Datenmengen machen lässt. Als Anregung für eigene Ideen und Experimente.
Bis zum Mauerfall 1989 gab es das sog. Berlinförderungsgesetz, das wirtschaftliche Aktivitäten im damaligen Westteil der Stadt subventionierte – Berlin/West galt als Aushängeschild des Freien Westens für den Ostblock. Öffentliche Gelder gab es für Investitionen und vor allem für alle Umsätze, die westdeutsche Unternehmer in (West)Berlin tätigten. Etwa für geschlachtete Schweine, wenn diese erst nach Berlin gekarrt, dort halbiert und anschließend wieder zurück nach „Westdeutschland“ verfrachtet wurden. Diese „Umsatzsteuerpräferenz“ wurde als fester Prozentsatz auf den erzielten Umsatz spendiert, egal wie dieser Umsatz zustande kam.
Das nahmen auch sämtliche in Deutschland vertretene und produzierende Zigarettenkonzerne zur Kenntnis – hocherfreut darüber, dass die Umsätze – der hohen Tabaksteuer wegen – zu über 90% aus eben dieser Tabaksteuer bestanden: Umsätze ohne eigene Leistung. Was Wunder, dass weit über 40%, also fast die Hälfte aller Zigaretten in Berlin gedreht wurden: hochsubventiert. Da dies in automatisierten Hochleistungsmaschinen geschah (Produktion von damals rd. 6.000 Zigaretten in 1 einzigen Minute) und diese Apparate teuer in der Anschaffung waren, aber ebenso mit satten Investitionszulagen bedacht wurden, kam es schließlich so, dass allein die Umsatzsteuerpräferenzen das Dreifache dessen betrugen, was die Unternehmen an Löhnen und Gehältern zu zahlen hatten. Mit den Investitionszulagen erhöhte sich dieser Faktor nochmals. Eine absolut absurde Situation.
Der Workflow dieser Zahlen „Tabakindustrie in Berlin_BerlinFG“ bzw. der sich daraus ergebenden Geschichte (übersubventionierte Branche, Riesengewinne auf Kosten der Steuerzahler, wenig Beschäftigungseffekte, Pervertierung des Fördergedankens) lief folgendermaßen:
Ledtztlich stammten alle notwendigen Zahlen und Informationen aus 10 unterschiedlichen Quellen. Und dies zu einer Zeit (1978), als von Computern für Studenten oder Universitätsangehörigen noch keine Rede war.
Ähnliche absurde Subventionsgestaltungen galten übrigens für Röstkaffe – wegen der mitsubventionierten Kaffeesteuer. Und für die Süßwarenproduktion. Und anderes mehr (mehr in dem Buch „Wirtschaftspolitik in Berlin. Vom Notopfer zur Milliardensubvention“. Hg. von der Arbeitsgruppe Berlinförderung, Frankfurt: Campus Verlag 1979).
Die Redaktion der Washington Post hatte gerüchteweise erfahren, dass der Stabschef des Weißen Hauses, John SUNUNU, also einer der wichtigsten Männer von George BUSH, des Öfteren Flugzeuge des Pentagon für private Reisen nutzen würde. Ein Gerücht, wie gesagt.
Die Zeitung besorgte sich daraufhin unter Berufung auf den Freedom of Information Act (FOIA) die Fluglisten des Pentagon, aus denen alle relevanten Informationen hervorgingen: Orte, Daten, Kosten.
Da die Reporter davon ausgingen, dass die Lokalzeitungen berichten würden, wenn sich ein solch ‚Hohes Tier‘ aufs Land begibt oder irgendwo in einer anderen Stadt private Besuche abstattet, wurden die Flugdaten mit den Berichten der Lokalpresse miteinander verglichen. Und siehe da: Die Reporter wurden fündig. Und berichteten (genüsslich).
Folge 1: Der Stabsschef sah sich genötigt, für viele Flüge (z.B. zum Zahnarzt nach Boston, 2 Skiausflüge nach Colorado) nachzuzahlen (zusammenfassend noch heute nachzulesen im Magazin Newsweek).
Folge 2: Die Richtlinien für Privatflüge wurden verschärft.
Es ist ausführlich beschrieben, wohl von einigen Teilnehmern dieses weltumspannenden Projekts selbst, in Wikipedia: Offshore-Leaks. Kurz zusammengefasst: Ein ehemaliger Journalist in Australien, der heute das International Consortium of Investigative Journalists mit Sitz in Washington leitet, Gerard RYLE, bekam nach einer Serie über „OK“ mehrere Festplatten übergeben (260 GB bzw. 2,5 Millionen Dateien) – er solle daraus etwas machen. Weil sich für ihn darauf nur kryptische Informationen befanden, suchte er einen gewieften IT-Spezialisten und Datenforensiker und fand den in Gestalt von Sebastion MONDIAL aus Deutschland, der weltweit Vorträge über derlei Themen hielt. Man tat sich zusammen, sah schnell, welchen Umfang die Recherchen annehmen und die daraus – möglicherweise – erzielbaren Erkenntnisse sein würden und hiefte das Vorhaben von vorneherein auf eine internationale Ebene. Auf der beteiligten sich letztlich 86 Journalisten aus 46 Ländern. Nachdem innerhalb von 1 1/2 Jahren (fast) alles mehr oder weniger ausrecherchiert war, wurde alles an ein- und demselben Tag weltweit veröffentlicht:am 4. April 2013. Das schlug ein wie eine größere Bombe.
Heute lassen sich die ganzen Informationen (Namen und Infos über 122.000 sogenannter Offshore-Unternehmen) unter www.icij.org/offshore in einer sauber aufbreiteten Datenbank erschließen. Die Projektteilnehmer haben daraus schon viele Geschichten gestrickt. Jetzt stehen diese Daten allen anderen offen. Und so sah der Workflow aus (komprimiert; t.w. detaillierter beschrieben in der Zeitschrift message, Heft 3/2013, leider nicht online verfügbar):
Nicht skizziert sind dabei die vielen und t.w. recht komplizierten internen Abstimmungs- und Koordinationsprozesse unter den über 80 auch geografisch verteilten Journalisten. Das Projekt wurde möglich, weil beispielsweise der NDR erhebliche Investitionen in Ressourcen (Recherchen, Manpower) getätigt hatte, ohne sicher sein zu können, ob sich dies je ‚rentieren‘ würde.
betrifft eine ausführlich dargestellte Geschichte im DokZentrum ansTageslicht.de: www.ansTageslicht.de/Harald-Friedrich (Kurzfassung unter www.ansTageslicht.de/Friedrich).
Der bekannte Fluss im Ruhrgebiet ist zweierlei: Abwasserschwemme für die beidseitig beheimateten Industrien und gleichzeitig Trinkwasserquelle für die dort lebenden Menschen. Beides passt nicht wirklich gut zusammen. Erst recht nicht, wenn die Klärwasser – und Trinkwassertechnik nicht auf dem (aller)neuesten Stand der Technik ist. Verhindert wird das durch die jahrzehntealten und im SPD-Land tief verwurzelten Monopolstrukturen – ein Unikum in ganz Deutschland, wo sonst jeder Bürgermeister und seine Verwaltung persönlich für die Trinkwasserqualität gerade stehen muss.
Wie die Situation konkret aussieht, ist unter ansTageslicht.de in einer mehrteiligen Karte festgehalten – Ergebnis vieler einzeln zusammengetragener Informationen. Auf anderen Karten im Kapitel Der erste Konflikt finden sich weitere Angaben über die Verunreinigungen und deren Grade – nach einzelnen Kläranlagen aufgelistet. Wenn man wollte, könnte man jetzt für jede einzelne Stadt links und rechts der Ruhr eine eigene Aufstellung mit allen gesundheitsschädlichen Werten machen – im Vergleich zu besser gestellten Nachbargemeinden oder zu anderen Kommunen, in denen die Trinkwasserversorgungs- und Abwasseraufbereitungstechnik auf einem höheren Stand der Technik ist.
Die Geschichte handelt aber auch von einem Whistleblower, Dr. Harald Friedrich, seinerzeit Abteilungsleiter im Umweltministerium von NRW und zuständig fürs Trinkwasser. Als zwischenzeitlich CDU und FDP die Macht ergriffen hatten, war dies der geeignete Zeitpunkt für die Wasserindustrien auf dessen Ablösung zu bestehen. Dies geschah auch – auf höchst unübliche Weise: Man hatte dem unerwünschten Abteilungsleiter Korruptionsvorwürfe und anderes angedichtet, die dazu führten, dass er vorübergehend nicht nur in U-Haft gesteckt, sondern auch abgehört wurde. Unter ansTageslicht.de sind die Abhörprotokolle, über 30 an der Zahl, chronologisch aufgeführt, um zu zeigen, wie so etwas funktioniert und wie so etwas aussieht. Und was sich dann die staatlichen Lauscher so alles notieren: im Kapitel Lauschangriff und TKÜ.
Insgesamt hatten 14 Studenten in einem Semester rund 20.000 Dokumente ausgewertet. Knapp 500 sind davon in mehreren Chronologien einzelner Vorgänge dokumentiert – auch eine Art von Datenjournalismus.
Die Möglichkeiten sind unendlich. Es ist immer eine Frage der
Daten und
des Aufwands:
Entsprechende Informationen zu bekommen oder erst recherchieren zu müssen und sie dann – verständlich für alle anderen – zu kommunizieren. Hier seien nur einige Themen angedeutet:
Der ehemalige GRÜNEN-Politiker Malte SPITZ hat sich für ein halbes Jahr bewusst auswerten lassen. Dazu musste er gegen die Telekom auf Herausgabe der Vorratsdatenspeicherungsdaten aber erst einmal verklagen. DIE ZEIT hat dann drüber berichtet. Und jedem klargemacht, wie gläsern ein Mensch werden kann: Was Vorratsdaten über uns verraten - in einer interaktiven Grafik. Die gesammelten Daten sind in einer Excel-Tabelle dokumentiert: in 35.831 Zeilen.
Das Investigative Journalism Education Consortium hat auf seiner Website ein Lehrbeispiel dokumentiert: Research: “Covering Oil: Big Data, New Tools and Journalism” - in englischer Sprache. Dazu gibt es eine Slideshow in 71 Bildern, die allerdings recht überfrachtet sind.
Wir werden weitere Beispiele listen. Wer Vorschläge hat: sehr gerne!
Die dazu passende Aufbereitung, etwa in Form eine spannenden Geschichte oder ansprechenden Visualisierungen usw. wäre dann der nächste Schritt. Weil dies eine Site ist, die sich ums „investigative“ kümmert, bleiben diese Überlegungen (jedenfalls zur Zeit) hier ausgeklammert. Dennoch der Hinweis, dass dies ein vergleichsweise neues Kommunikationsfeld ist, auf dem viele experimentieren – so bei der ZEIT, beim SPIEGEL oder auch beim stern. Und auch bei jenen, die sich diesem Genre ‚verschrieben‘ haben: Hilfreich kann immer auch sein, bei solchen Projekten, die ja immer ein wenig auf Zeit angelegt sind, beispielsweise auch mit Studenten zusammen arbeiten.
Es gibt eine Reihe von Hochschulen, in denen Studierende von Studiengängen wie beispielsweise „Illustration“, „Infografik“. „Kommunikationsdesign“ oder „Visualisierung“ / „Visuelle Publizistik“ u.a.m. immer auch nach geeigneten Anwendungsprojekten suchen. Eine kleine Übersicht potenziell in Frage kommender Studiengänge und Institutionen gibt es auf der Homepage der Illustratoren Organisation e.V.
OpenDataCity versteht sich als „Agentur für Datenjournalismus und Datenvisualisierungen“ und hat schon sehr viele Projekte für und mit großen Medienmarken, aber auch mit NGO’s gemacht.
Der Gründer von OpenDataCity, Lorenz MATZAT, ist dort inzwischen ausgestiegen und konzentriert sich seither v.a. auf kartenbasierte Daten- und Informationssystem: http://datenjournalist.de . Nach wie vor arbeitet er mit OpenDataCity zusammen.
Ebenso auf geographische Datenvisualisierungen spezialisiert sind Patrick STOTZ und Achim TACK, beide ausgebildete Stadplaner, mit ihrem Blog http://mappable.info. Letzterer betreibt eine eigene Homepage (dort ebenfalls mit einem Blog zu derlei Fragen): www.achim-tack.org.
An der TU Dortmund, einem deutschen Schwerpunkt der journalistischen Ausbildung, baut Prof. Dr. Holger WORMER, der dort den Lehrstuhl Wissenschaftsjournalismus innehat und bekannt ist mit seinem Projekt www.medien-doktor.de, den ersten Datenjournalismus-Studiengang in Deutschland auf: Wie geht gute Wissenschaftskommunikation.
Jedes Jahr gibt es die Dataharvest+ – Konferenz, veranstaltet von journalismfund.eu, farmsubsidy.org und wobbing.eu, bei der es um investigatives Recherchieren + Datenjournalismus geht.
Schon immer, und erst recht Im digitalen Informationszeitalter, gibt es jede Menge an Daten. Und immer mehr werden solche Daten(mengen) ausschließlich digital gespeichert. Im Prinzip eine Fundgrube für journalistisches Arbeiten. Aber wie auch in der (immer noch bestehenden) analogen Welt: Das (aller)meiste ist nicht zugänglich. Jedenfalls nicht von vorneherein. Und dies aus den bekannten Gründen. Deswegen gelten für die Beschaffung die gleichen Hinweise und Tipps, wie sie im Buch in den Kapiteln 2 bis 5 – und teilweise auch auf dieser Site (z.B. das ergänzende Kap. 4.6) – ausführlich beschrieben sind.
Unabhängig davon gibt es auch offizielle, sprich allgemein zugängliche Quellen:
Das Statistische Bundesamt in Deutschland bietet unter www.destatis.de eine große Bandbreite unterschiedlcher Daten längst auch in digitaler Form an: zu fast allen Lebens- und Arbeitsbereichen.
Gleiches gilt für das Statistische Amt der EU.
Und fast alle internationalen Organisationen (UNO, Unesco, ILO, WHO, OECD) und ebenso NGO’s halten Daten vor: allgemeiner oder auch spezifischer Art. Und ganz allgemein gelten auch hier bzw. ganz oft für deren Beschaffung, insbesondere wenn es um die sensibleren Informationen geht, die üblicherweise nicht von vorneherein zur Verfügung gestellt werden, die HInweise und Tipps, wie sie im Buch im Kapitel 3.5 (S. 88 ff) aufgeführt sind.
Falls derlei Informationen kostenpflichtig sind, kann man versuchen, sie über die Bibliotheken, etwa von Hochschulen zu erhalten; dort sind sie meist gebührenfrei zu nutzen. Dies muss man im Einzelfall klären.
Oft ist es so, dass die benötigten (Roh)Daten(mengen) nicht in der Form aufbereitet irgendwo auf einer Website liegen oder in einer Datenbank gebunkert sind, wie man sie benötigt. Sondern verteilt auf mehreren Sites und manchmal sogar verschiedener Domains, und dann oft auch noch in unterschiedlichen Dateiformaten (HTML, xls, doc, PDF etc). Hier kommen spezifische Techniken zum Zuge wie beispielsweise
Wie das funktioniert, beschreibt Patrick RÖSING, zuständig bei stern.de für Datenjournalismus und Visualisierung, hier im Kapitel Daten sammeln, zusammenschaufeln und sie nutzbar machen: Scraping und Data-Mining.
Mit den Rechten nach den Informationsfreiheitsgesetzen lassen sich auch Daten(mengen) organisieren. Dazu verweisen wir auf das Kapitel Informationsfreiheit in Deutschland.