Aber auch als eigenständiger Text nutzbar. Direkt aufrufbar und zum Verlinken: ansTageslicht.de/Fakes
Arglist, Täuschung und Betrug sind (leider) weit verbreitete Phänomene und finden ihren Niederschlag in Falschdarstellungen, Lügen und Manipulationen. Mit meist unschönen Folgen für Betroffene. Aber auch für Journalisten stellt dies eine potenzielle Gefahr, zumindest eine Herausforderung dar. Deshalb beschreiben wir hier, wie Sie mit „Fakes“ jeglicher Couleur umgehen sollten. Konkret: Wie Sie solche erkennen können.
Wir zeigen dies an
Wir leben inzwischen in einer Zeit, in der man nicht mehr allen Regierungen und deren Behörden vertrauen kann. Unternehmen und Institutionen, die vor allem auf ihre Eigeninteressen bedacht sind, sollte man mit Vorsicht begegnen. Aber auch (vermeintlich) seriösen Institutionen sollte man mit einem journalistisch gesunden Maß an Misstrauen, zumindest Vorsicht begegnen. Wir haben dazu im Kapitel 2 des Studienbriefs „Analoge Recherche“ Anmerkungen gemacht.
Weil für die digitale Recherche sowie die Verifikation von Manipulationen und Fakes sehr viele Tools existieren, die morgen schon wieder offline sein können oder nicht mehr funktionieren, stellen wir diese hier vor allem online vor. Das hat den Vorteil, dass Sie sie gleich ausprobieren können. Und wir können die Liste solcher Tools, die wir für relevant halten, besser aktuell halten.
Egal, ob print oder digital: Ein Manipulations-Check ist auf mehreren Ebenen möglich:
Die verschiedenen Ebenen stellen keine zwingende Reihenfolge dar. Manchmal erkennt man auf einem Dokument oder Foto Dinge, die bereits auf den ersten Blick eine Manipulation signalisieren. Dann würde man gegebenenfalls eine technisch-forensische Analyse durchführen, um endgültig zu wissen, dass es sich um ein Fake handelt.
Wir beginnen mit dem Thema Manipulationen an Dokumenten.
Papier ist geduldig. Oft zu geduldig. Deshalb eine kleine Handreichung: Wie man Manipulationen outen kann.
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