Verifizierung von Manipulationen: Dokumente, Bilder & Fotos, KI-generierte Videos

Hinweis:

Diese Site mit ihren verschiedenen Kapiteln lässt sich direkt aufrufen und verlinken unter www.ansTageslicht.de/Manipulationen. Sie ist Bestandteil des Themenschwerpunkts Investigativer Journalismus / Investigatives Recherchieren: www.ansTageslicht.de/investigativ.


Das Problem

Arglist, Täuschung und Betrug sind (leider) weit verbreitete Phänomene und finden ihren Niederschlag in Falschdarstellungen, Lügen und Manipulationen. Mit meist unschönen Folgen für Betroffene. Aber auch für Journalisten stellt dies eine potenzielle Gefahr, zumindest eine Herausforderung dar. Deshalb beschreiben wir hier, wie Sie mit „Fakes“ jeglicher Couleur umgehen sollten. Konkret: Wie Sie solche erkennen können.

Wir zeigen dies an

  • Dokumenten, egal ob print oder digital,
  • Bildern und Fotos sowie
  • in der Regel KI-generierten Videos.

Wir leben inzwischen in einer Zeit, in der man nicht mehr allen Regierungen und deren Behörden vertrauen kann. Unternehmen und Institutionen, die vor allem auf ihre Eigeninteressen bedacht sind, sollte man mit Vorsicht begegnen. Aber auch (vermeintlich) seriösen Institutionen sollte man mit einem journalistisch gesunden Maß an Misstrauen, zumindest mit Vorsicht begegnen (Für DJA-Studienbriefnutzer: Siehe dazu im Kapitel 2 des Moduls „Analoge Recherche“).

Weil für die digitale Recherche sowie die Verifikation von Manipulationen und Fakes sehr viele Tools existieren, die morgen schon wieder offline sein können oder nicht mehr funktionieren, stellen wir diese hier vor allem online vor. Das hat den Vorteil, dass Sie sie gleich ausprobieren können. Und wir können die Liste solcher Tools, die wir für relevant halten, besser aktuell halten.

Verifikation auf 5 Ebenen

Egal, ob print oder digital: Ein Manipulations-Check ist auf mehreren Ebenen möglich:

  • Ebene I: Quellencheck
  • Ebene II: Inhaltliche Analyse
  • Ebene III: Technisch-forensische Überprüfung
  • Ebene IV: Kontext
  • Ebene V: Referenzenvergleich

Die verschiedenen Ebenen stellen keine zwingende Reihenfolge dar. Manchmal erkennt man auf einem Dokument oder Foto Dinge, die bereits auf den ersten Blick eine Manipulation signalisieren. Dann würde man gegebenenfalls gleich zu einer technisch-forensische Analyse übergehen, um endgültig zu wissen, dass es sich um ein Fake handelt.

Wir beginnen mit der Verifizierung von digitalen Informationen in Gestalt von Bildern, Fotos und Videos. Dann auch von Dokumenten, egal ob analog, also solchen in Papierform, ebenso wie mit digital aufbereiteten Doks.

Inhaltlichen Faktencheck können wir hier auslassen. Das machen andere sehr gut. Wir müssen das nicht doppeln. Wir empfehlen dazu den Bereich Faktencheck des Recherchekollektivs CORRECTIV. Dort gibt es für dieses demokratieschädliche Problem eine über zwanzigköpfige Redaktion.

Fast alle Medien führen inzwischen Faktenchecks durch, weil sie nicht Falschmeldungen oder anderen Fakes aufsitzen wollen, die einen erheblichen Vertrauensverlust bedeuten würden: Die Presseagentur dpa, Tagesschau (ARD), Redaktion “Dokumentation” beim SPIEGEL u.a. Manche, wie etwa das Handelsblatt, organisieren das fallbezogen im Zusammenhang mit der jeweiligen Berichterstattung.


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