
Im Folgenden werden alle Personen gelistet, die relevant für die Geschehnisse rund um die EnBW-Affäre sind:
Moskauer Lobbyist, der eine Schlüsselrolle bei der Russland-Affäre (Bykov-Affäre) darstellt
Vorstandsvorsitzender der EnBW von 2003-2007. Brachte mit Jürgen HOGREFE zwei Bücher heraus
Juristin und Rechnungshofdirektorin Karlsruhe. Verantwortliche für den Rechnungshofbericht zum EnBW-Deal
Beratungskanzlei beim EnBW-Deal, die den Parlamentsvorbehalt absegnete
Ehemaliger EnBW Vorstandsvorsitzender und Politiker
Ehemaliger Justizminister BaWü von Juni 1996 bis Dezember 2002 und Juli 2004. Später stellvertretender Ministerpräsident des Landes BW von Juni 2006 bis Mai 2011
Stellvertretender Behördenchef der Staatsanwaltschaft Stuttgart
Oberstaatsanwalt Stuttgart (politische Abteilung), der schon im Fall Stuttgart 21 umstritten war
Vorsitzender des Parl. Untersuchungsausschusses ab 27.02.2013 nach MÜLLERs Amtsniederlegung
Aufsichtsratsvorsitzender der EnBW AG und Berater der OEW
Ehemaliger Redakteur beim SPIEGEL. Brachte mit Utz CLAASSEN zwei Bücher heraus
Erstellt im Auftrag der CDU zusammen mit Prof. Dr. Dirk SCHIERECK ein Gutachten zum EnBW-Deal, das im Juli 2012 an den Untersuchungsausschuss übergeben wird
Stellvertretender Leiter der Strafrechtsabteilung des Justizministeriums BaWü
Anwalt von MAPPUS
Vizepräsident des Rechnungshofes in Karlsruhe
Ehemaliger Ministerpräsident ab Februar 2010 bis Mai 2011 BaWü und einer der Hauptakteure im EnBW-Deal
Vorsitzender des EnBW-Untersuchungsausschusses bis Februar 2013. MÜLLER musste sein Amt niederlegen, weil er MAPPUS mit Unterlagen versorgt hatte
Präsident des Rechnungshofes in Karlsruhe. Vor seinem Amtseintritt war er Abteilungsleiter einer CDU-geführten Staatskanzlei
Ehemaliger Deutschlandchef der Investmentbank Morgan Stanley und Beauftragter für den EnBW-Deal. Damit hat er im Fall EnBW auch eine Schlüsselrolle
Ministerpräsident BaWü von 2005-2010 und damit der Vorgänger von MAPPUS. Seit 2010 ist er EU-Kommissar in Brüssel
Vorstandsvorsitzender und CEO von Électricité de France ab November 2009. EDF ist eine französische Elektrizitätsgesellschaft, die bis zum Rückkauf der Aktien durch das Land BaWü unter dem Ministerpräsidenten MAPPUS im Jahr 2010, rund 45% am Energieversorger EnBW hielt. Außerdem ist Henri PROGLIO der Zwillingsbruder von René PROGLIO, dem Chef von Morgan Stanley Frankreich
Chef der Investmentbank Morgan Stanley Frankreich und Zwillingsbruder von Henri PROGLIO, dem EDF-Chef. Ihm wird ein Interessenskonflikt vorgeworfen. Fraglich ist, ob die Bank nur im Interesse der Landesregierung beraten hat
Aufsichtsratsvorsitzender von Morgan Stanley nach NOTHEIS
Ab Februar 2010 bis April 2011 als Staatsminister tätig. Ab November 2010 bis zum Regierungswechsel war er Geschäftsführer der vom Landtag BaWü zu 100% erworbenen Neckarpi GmbH, die insgesamt 45,66% der Aktien an EnBW am 6 Dezember 2010 von EDF zurückgekauft hatte. RAU unterschrieb die Verschwiegenheitsklausel im Jahr 2010, die die Offenlegung der Rolle (Beratung und Leistungen) der eingeschalteten Investmentbank Morgan Stanley, ohne die Zustimmung der Bank, bei dem EnBW-Deal verbat
Erstellt im Juli 2012 im Auftrag der CDU zusammen mit Prof. Dr. Christian KAMMLOTT ein Gutachten zum EnBW-Deal
Anwalt der Kanzlei GLEISS LUTZ
Finanzminister BaWü vom Juni 2008 bis Mai 2008. Danach war er bis Oktober 2011 Präsident des Landtags von BaWü. Er trat zurück nach dem Urteil, dass seine Unterschrift, die die Umgehung des Parlamentes im EnBW-Aktienrückkauf möglich machte, verfassungswidrig war
Landesvorsitzende der CDU BaWü und Ministerpräsident von BaWü von 1991 bis 2005
Kollege von NOTHEIS bei Morgan Stanley
Landtagspräsident BaWü seit Oktober 2011